FAQ - Die häufigsten Fragen

Haartransplantation – Häufige Fragen und Antworten

Mit einer Haartransplantation können Sie wieder zu neuen, vollen Haaren und damit auch zu mehr Selbstbewusstsein gelangen. Bevor Sie sich für eine Haarverpflanzung entscheiden, haben Sie sicher viele Fragen. Nachfolgend finden Sie viele häufig gestellte Fragen zur Eigenhaartransplantation und die dazugehörigen Antworten. Lassen Sie sich Haare implantieren in der Türkei, sparen Sie gegenüber der Eigenhaarverpflanzung in Deutschland. Es handelt sich um eine dauerhafte Methode, um die Folgen von Haarausfall zu lindern.

Allgemeine Fragen zur Haartransplantation

Was ist eine Haarverpflanzung?

Eine Haarverpflanzung, auch Haartransplantation, Eigenhaartransplantation, Eigenhaarverpflanzung oder Haarimplantation genannt, ist ein operativer Eingriff, bei dem Haare aus dem Spenderbereich entnommen und in den Empfängerbereich eingepflanzt werden. Als Spenderbereich dient meistens der Hinterkopf, da dort in der Regel die meisten Haare vorhanden sind und diese Haare sich durch eine besondere Robustheit auszeichnen.

Die Haare können jedoch auch von anderen Stellen des Kopfes entnommen werden. Wie die Haare entnommen werden, hängt von der angewendeten Methode ab. Die Haare werden mit speziellen Instrumenten in den Spenderbereich verpflanzt. Auch dafür gibt es verschiedene Methoden. Haare können bei verschiedenen Arten von Haarausfall transplantiert werden. Ein häufiges Anwendungsgebiet ist der erblich bedingte Haarausfall, der Männer und Frauen trifft.

Haare implantieren lassen können Sie auch bei anderen Formen von Haarausfall. Es handelt sich bei der Verpflanzung von Eigenhaar um einen operativen Eingriff, der für den Patienten eine gewisse Belastung darstellt. Es kommt auf die richtige Vorbereitung und auf die Nachsorge an, damit die Entnahme- und Transplantationsstellen schnell abheilen und ein gutes Ergebnis erzielt wird.

Kann auch Kunsthaar transplantiert werden?

Nicht nur Eigenhaar, sondern auch Kunsthaar kann transplantiert werden. Die Transplantation von Kunsthaar ist dann möglich, wenn nicht mehr genügend Eigenhaar vorhanden ist. Kunsthaar wird auch als Biofaser bezeichnet und ist dem Eigenhaar in seiner Dicke und seiner Struktur sehr ähnlich. Kunsthaar ist gut verträglich.

Um zu testen, ob Sie Kunsthaar vertragen, können probeweise an einer kleinen Stelle einige Kunsthaare transplantiert werden. Zeigen sich keine allergischen Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen, kann etwa vier Wochen später die eigentliche Transplantation erfolgen. Die Haarwurzelkanäle werden geöffnet.

Die Kunsthaare werden eingesetzt und mit einer Schlaufe, die sich am unteren Ende des Kunsthaars befindet, in der Kopfhaut verankert. Die Kunsthaare können wie die eigenen Haare frisiert werden. Da sich die Kopfhaut regeneriert, müssen Sie damit rechnen, dass innerhalb eines Jahres etwa 10 bis 20 Prozent der transplantierten Kunsthaare ausfallen.

Die ausgefallenen Kunsthaare können Sie mit einer weiteren Transplantation wieder auffüllen lassen. Für die Kunsthaartransplantation gilt das gleiche Verhalten vor und nach der Transplantation wie bei Eigenhaar.

Ist auch die Transplantation von fremden Haaren möglich?

Es ist nicht möglich, Haare von anderen Menschen zu transplantieren. Die Haare würden vom Körper abgestoßen werden, da es sich nicht um körpereigenes Material handelt. Es könnte zu Infektionen durch das Fremdhaar kommen. Ist nicht genügend Eigenhaar vorhanden, kann jedoch Kunsthaar transplantiert werden, das dem Eigenhaar sehr ähnlich ist. Das Kunsthaar ist gut verträglich und ist in verschiedenen Varianten verfügbar.

Ist nicht genügend Spenderhaar auf dem Kopf vorhanden, kann die Entnahme von Spenderhaar auch von anderen Körperstellen, beispielsweise von den Beinen, von der Brust oder vom Rücken, erfolgen, wenn sich dort genügend Haare befinden. Diese Haare werden genauso implantiert wie die Kopfhaare.

Sie wachsen genauso wie die Kopfhaare an. Diese Haare wachsen jedoch nicht so lang wie die Kopfhaare. Sie sollten Ihr Haar kurz schneiden, wenn Sie von anderen Körperstellen Haare implantieren lassen. So fällt es nicht auf, dass diese Haare von anderen Körperregionen stammen. Auch eine Kombination der Eigenhaarverpflanzung mit Kopf- und Körperhaaren ist möglich.

Für wen ist eine Eigenhaartransplantation geeignet?

Die Transplantation von Eigenhaar ist für Männer und Frauen geeignet, die unter Haarausfall und kahlen Stellen auf dem Kopf leiden. Sie kann bei erblich bedingtem Haarausfall angewendet werden, der bei Männern mit Glatze, Geheimratsecken oder Stirnglatze und bei Frauen mit immer lichter werdendem Haar um den Mittelscheitel auftritt.

Die Transplantation von Eigenhaar kann jedoch auch bei verschiedenen Formen des vernarbenden Haarausfalls angewendet werden, wenn sich kahle Stellen mit Narben auf dem Kopf zeigen, an denen keine Haare mehr wachsen. Auch bei diffusem und kreisrundem Haarausfall sowie bei mechanischem Haarausfall, der dann auftritt, wenn die Haare zu stark mechanisch beansprucht werden, kann die Transplantation von Eigenhaar erfolgen.

Bevor der Eingriff durchgeführt wird, untersucht der Arzt Ihre Kopfhaut und Ihre Haare und nimmt eine Blutuntersuchung vor. Er stellt fest, ob sich die Transplantation von Haaren bei Ihnen eignet. Eine Verpflanzung von Eigenhaar ist nicht geeignet, wenn Sie unter einer Autoimmunerkrankung leiden oder wenn der Haarausfall durch eine hormonelle Störung ausgelöst wird. Bei einer hormonellen Störung kann eine Hormonbehandlung erfolgen, während bei einer Autoimmunerkrankung die transplantierten Haare vom Körper angegriffen werden und wieder ausfallen.

Ist eine Haartransplantation schmerzhaft?

Eine Haarverpflanzung ist ein operativer Eingriff und wäre für den Patienten sehr schmerzhaft, wenn keine örtliche Betäubung erfolgen würde. Sie sollten während der Operation keine Schmerzen spüren. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Der Entnahmebereich und der Transplantationsbereich werden örtlich betäubt.

Sie erhalten mehrere Spritzen in diese Bereiche, was etwas schmerzhaft oder unangenehm sein könnte. Setzt die Wirkung des Lokalanästhetikums ein, wird mit dem Eingriff begonnen. Sie sollten, wenn Sie Schmerzen verspüren, den Arzt informieren. Er kann das Betäubungsmittel nachspritzen. Auf Ihren Wunsch hin können Sie eine Sedierung erhalten und in einen Dämmerschlaf versetzt werden, um nichts zu verspüren.

Nach dem Eingriff können Schmerzen auftreten, doch müssen Sie nicht lange unter diesen Schmerzen leiden, da Sie ein Schmerzmittel erhalten. Dieses Schmerzmittel können Sie immer dann einnehmen, wenn Sie Schmerzen verspüren. Etwa 10 bis 14 Tage nach dem Eingriff sind die Rötungen auf der Kopfhaut verschwunden und die Krusten abgeheilt. Sie sollten dann keine Schmerzen mehr verspüren.

Kann eine Eigenhaartransplantation auch bei Angstpatienten erfolgen?

Dank der modernen Methoden kann eine Eigenhaarverpflanzung auch bei Angstpatienten erfolgen. Viele Menschen möchten sich Haare implantieren lassen, doch haben sie Angst vor den Spritzen bei der örtlichen Betäubung. Diesen Menschen kann geholfen werden, da das Betäubungsmittel ohne Nadeln verabreicht werden kann. Das erfolgt mit einem Hochdrucksystem, das aus einem Kolben und einer Druckfeder besteht.

Das System kommt nur Bruchteile von Sekunden mit Ihrer Kopfhaut in Berührung. Unter Hochdruck wird das Betäubungsmittel in die Kopfhaut gepresst. Sie können dabei einen leichten Druck auf der Kopfhaut verspüren. Die Haartransplantation mit der nadelfreien Betäubung hat noch weitere Vorteile. Das Betäubungsmittel kann sich schneller in der Kopfhaut verteilen und seine Wirkung schneller entfalten. Da keine Einstiche erfolgen, kommt es nicht zu Infektionen.

Haben Sie generell Angst davor, eine Arztpraxis zu betreten, können Sie auch eine Sedierung erhalten. Ihnen wird ein Sedativum gespritzt oder mit einer Infusion verabreicht. Sie befinden sich in einem Dämmerschlaf und verspüren keine Schmerzen.

Was muss ich vor und nach der Eigenhaarverpflanzung beachten?

Entscheiden Sie sich für eine Eigenhaartransplantation und haben Sie mit der Klinik einen Termin vereinbart, erhalten Sie von der Klinik eine Checkliste, was Sie vor dem Eingriff beachten sollten:

  • eine Woche vor dem Eingriff keine Medikamente einnehmen, die den Blutdruck senken oder das Blut verdünnen
  • drei Tage vor dem Eingriff auf Tabakkonsum und Alkoholgenuss verzichten
  • in der Woche vor dem Eingriff die Haare nicht schneiden oder färben
  • am Tag der Operation keinen Kaffee trinken
  • am Tag des Eingriffs morgens die Haare waschen.

Nach der Haarverpflanzung kommt es auf das richtige Verhalten an. In den ersten fünf Nächten sollten Sie auf einem Nackenkissen und auf einer Einmalunterlage schlafen. Sie dürfen in den ersten fünf Nächten nur auf dem Rücken liegen. Alkohol ist mindestens 10 Tage nach dem Eingriff tabu.

Sie sollten körperliche Anstrengung in den ersten 14 Tagen meiden und keinen Sport treiben sowie auf Sex verzichten. In die Sauna, ins Schwimmbad und ins Solarium sollten Sie mindestens einen Monat nach dem Eingriff nicht gehen. Intensive Sonneneinstrahlung sollten Sie im ersten Monat vermeiden.

Wie verläuft der Heilungsprozess nach der Haartransplantation?

Lassen Sie sich Haare implantieren, juckt die Kopfhaut in den ersten Tagen nach dem Eingriff. Um Infektionen zu vermeiden und die transplantierten Haare nicht auszureißen, dürfen Sie nicht kratzen. Nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen an der Stirn und um die Augenpartie kommen. Diese Schwellungen treten auf, da das örtliche Betäubungsmittel entweicht.

Tragen Sie in den ersten drei Tagen ein Stirnband, können Sie die Schwellungen vermeiden. Nach der Haarverpflanzung treten Rötungen auf der Kopfhaut auf. An den Entnahme- und Transplantationsstellen bilden sich Krusten. Die Rötungen und Krusten klingen abhängig von der angewendeten Methode nach 10 bis 14 Tagen ab.

Die transplantierten Haare fallen etwa zwei bis sechs Wochen nach der Eigenhaartransplantation aus. Die Haarfollikel treten in die Ruhephase ein, da sie sich nach dem Eingriff regenerieren müssen. Die Haare wachsen etwa nach drei Monaten wieder nach. Sie sind zuerst nur dünn, doch dann kräftigen sie sich. Das endgültige Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung ist nach 12 bis 18 Monaten sichtbar.

Bilden sich nach der Verpflanzung von Eigenhaar Narben?

Ob sich nach der Implantation von Eigenhaar Narben bilden, hängt von der Methode ab, die bei Ihnen angewendet wurde. Grundsätzlich verläuft der Eingriff nicht völlig ohne Narben. Lassen Sie sich Haare implantieren mit der FUT-Methode, wird vom Hinterkopf ein behaarter Streifen der Kopfhaut entnommen.

Die Entnahmestelle muss vernäht oder geklammert werden. An der Entnahmestelle entsteht eine bleibende Narbe. Diese Narbe kann Beschwerden verursachen, wenn sie breit oder wulstig abheilt. Sie können eine breite Narbe korrigieren, indem Sie in die Narbe Haare implantieren lassen.

Eine wulstige Narbe kann mit Laser korrigiert werden. Wird die Haartransplantation mit der FUE-Methode ausgeführt, entstehen im Spenderbereich kleine punktförmige Narben, die jedoch nach der Haarverpflanzung nicht mehr sichtbar sind und keine Beschwerden bereiten. Im Transplantationsbereich müssen die Haarwurzelkanäle geöffnet werden.

Auch hier entstehen winzig kleine Narben, die später nicht mehr sichtbar sind. Die Methoden für die Eigenhaarverpflanzung wurden inzwischen weiterentwickelt, sodass sie schonender verlaufen und die Narben immer kleiner werden. Mit der richtigen Pflege nach der Eigenhaartransplantation können Sie dazu beitragen, dass die Narben nur klein sind.

Kann eine Haartransplantation auch bei Brandverletzungen und nach Unfällen erfolgen?

Auch nach einer Brandverletzung und nach Verletzungen, von denen große Narben auf dem Kopf zurückbleiben, kann eine Verpflanzung von Haaren erfolgen. Auf den Narben wachsen keine Haare mehr. Nach Verbrennungen müssen die Narben häufig erst korrigiert werden, bevor Haare implantiert werden können.

Die Kopfhaut kann mit einem speziellen Expander geweitet werden. Das überschüssige Narbengewebe kann entfernt werden, sodass die Transplantationsstelle kleiner wird. Nach Verletzungen aufgrund von Unfällen kann ebenfalls eine Haarimplantation erfolgen. Sind auf dem Kopf nicht genügend Spenderhaare vorhanden, können bei Männern die Haare auch aus dem Bart, von der Brust, vom Rücken oder von den Beinen entnommen werden.

Sind Augenbrauen oder Bart von Verbrennungen oder Unfallnarben betroffen, können auch in diese Bereiche Haare transplantiert werden. Auch für diese Bereiche können die Haare vom Kopf oder vom Körper entnommen werden. In die Narben werden Kanäle gestochen, um die Haare aufzunehmen.

Der Heilungsprozess unterscheidet sich nicht vom Heilungsprozess nach einer Haarimplantation aufgrund von Haarausfall. Möchten Sie sich in Brand- oder Verletzungsnarben Haare implantieren lassen, bestehen keine Bedenkungen gegen das Anwachsen.

Was muss ich bei der Pflege nach der Haarverpflanzung beachten?

Nach der Eigenhaartransplantation kommt es auf die richtige Pflege von Spender- und Empfängerbereich an, damit die Krusten gut abheilen und die trransplantierten Haare gut anwachsen. Sie müssen den Transplantationsbereich mit einem Feuchtigkeitsspray feucht halten, damit die Haare gut anwachsen und die Kopfhaut geschmeidig bleibt.

Sie dürfen sich 48 Stunden nach der Eigenhaarverpflanzung zum ersten Mal wieder die Haare waschen. Vor dem Waschen der Haare müssen Sie eine Lotion auftragen, die das Abheilen der Krusten fördert. Diese Lotion lassen Sie 45 Minuten einwirken und spülen sie dann mit lauwarmem Wasser und mittlerem Druck ab.

Danach tragen Sie das Shampoo auf, das Sie einige Minuten einwirken lassen. Das Shampoo spülen Sie ebenfalls mit mittlerem Druck und lauwarmem Wasser ab. Sie sollten den Kopf an der Luft trocknen lassen. Auf das Föhnen sollten Sie verzichten, da die Hitze den transplantierten Haaren schadet.

Zum Trocknen sollten Sie kein Baumwollhandtuch verwenden. Ihre Haare sollten Sie täglich waschen und zuvor die Lotion auftragen. Nach frühestens 10 Tagen benötigen Sie die Lotion nicht mehr. Sie können wieder das gewohnte Shampoo benutzen.

Welche Risiken bestehen bei der Verpflanzung von Haaren?

Bei den neuen Methoden der Haarimplantation sind die Risiken nur gering. Sie können mit dem richtigen Verhalten nach dem Eingriff selbst dazu beitragen, diese Risiken gering zu halten. Es kann nach der Haartransplantation zu Infektionen kommen, wenn Sie kratzen oder wenn in der Klinik unsauber gearbeitet wird.

Mit der Wahl der richtigen Klinik können Sie das Infektionsrisiko reduzieren. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die transplantierten Haare nicht anwachsen. Das kann passieren, wenn für die Haarverpflanzung nicht die kräftigsten Haare ausgewählt wurden oder die Haare nicht lange genug in einer Nährlösung aufbewahrt wurden und daher frühzeitig absterben. Auch diesem Risiko können Sie mit der Wahl der richtigen Klinik entgegenwirken.

Das Risiko, dass die Haare nicht anwachsen, besteht auch, wenn Sie die Anweisungen der Klinik nicht einhalten. Schließlich besteht auch ein Risiko, dass Sie das örtliche Betäubungsmittel oder das Schmerzmittel nicht vertragen. Sie sollten den Arzt vor der Eigenhaarverpflanzung über bekannte Allergien und Unverträglichkeiten informieren.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie allergisch reagieren, sollten Sie vor der Eigenhaartransplantation einen Allergietest vornehmen lassen. Ein Risiko besteht auch darin, dass die Haare nicht sorgfältig eingepflanzt werden und das Ergebnis unnatürlich ist. Entscheiden Sie sich für eine gute Klinik, in der Sie Ihre Haare implantieren lassen, passiert das nicht.

Methoden der Haarverpflanzung

Welche Methoden gibt es für die Haartransplantation?

Möchten Sie Haare implantieren lassen, können mehrere Methoden angewendet werden. Welche Methode bei Ihnen angewendet wird, hängt von der Klinik und vom Zustand Ihrer Haare ab. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Methoden unterschieden: die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) und die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction).

Die FUT-Methode wird heute kaum noch angewendet, da bei dieser Methode ein Streifen der behaarten Kopfhaut entnommen werden muss. Diese Methode wird auch als Streifenmethode bezeichnet. Dort, wo der Streifen entnommen wurde, entsteht eine bleibende Narbe.

Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) ist für den Patienten schonender, da mit einer Hohlnadel Grafts aus einem oder aus mehreren Haarfollikeln entnommen werden. Diese Methode wurde inzwischen verbessert. Die neuen Methoden auf der Basis der FUE-Methode sind noch schonender und bieten für den Patienten ein noch besseres Ergebnis. Diese neuartigen Methoden für die Eigenhaarverpflanzung sind

  • FUE-Gold-Methode
  • FUE-Diamant-Methode
  • FUE-Saphir-Methode
  • FUE-Roboter-Methode
  • Perkutan-Methode
  • DHI- oder Choi-Methode
  • SDHI-Methode.

Die am meisten angewendete Methode ist die FUE-Methode. Die neuen Methoden auf der Basis der FUE-Methode werden vor allem in türkischen Kliniken angeboten.

Wie erfolgt die Eigenhaartransplantation mit der FUT-Methode?

Die FUT-Methode ist inzwischen schon veraltet und wird daher nicht mehr in jeder Klinik angeboten. Bei dieser Methode muss nur der Bereich rasiert werden, aus dem der Streifen der behaarten Kopfhaut entnommen wird. Dieser Streifen kann bis zu 20 Zentimeter lang sein und ist ungefähr einen Zentimeter breit.

Die Entnahmestelle des Streifens muss geklammert oder vernäht werden. Nach 10 bis 14 Tagen können die Klammern oder die Fäden entfernt werden. An der Entnahmestelle entsteht eine bleibende Narbe. Der entnommene Streifen wird in Grafts zerlegt. Die Grafts werden in einer Nährlösung aufbewahrt, bis sie transplantiert werden.

Im Transplantationsbereich der Haare werden die Haarwurzelkanäle mit einer Nadel oder mit einem Skalpell geöffnet. Die Grafts werden in diese Kanäle eingepflanzt. An der Entnahmestelle und an den Transplantationsstellen bilden sich Krusten, die nach etwa 14 Tagen abheilen.

Diese Methode der Haartransplantation wird hin und wieder von Männern und Frauen gewählt, die das Haar nicht abrasieren lassen möchten. Aufgrund der bleibenden Narbe stellt sie für den Patienten eine größere Belastung dar. Sie eignet sich bei verschiedenen Formen von Haarausfall.

Wie verläuft eine Haarverpflanzung mit der FUE-Methode?

Möchten Sie Haare implantieren lassen mit der FUE-Methode, muss der gesamte Kopf rasiert werden. Grafts werden aus dem Spenderbereich mit einer Hohlnadel oder einem Mikromotor entnommen. Diese Grafts bestehen aus ein bis vier Haarfollikeln. Die Grafts werden in eine Nährlösung gelegt, bis sie implantiert werden.

Die Entnahmestellen der Grafts, die sich zumeist am Hinterkopf und über den Ohren befinden, müssen nicht vernäht werden. Sie heilen mit winzigen punktförmigen Narben ab. Im Empfängerbereich der Haare werden die Haarwurzelkanäle mit einer Nadel oder einem Skalpell geöffnet.

Die zuvor entnommenen Grafts werden in diese Kanäle eingesetzt. Entnahme- und Transplantationsbereich der Haare heilen nach 10 bis 14 Tagen ab. Die FUE-Methode ist heute die gängigste Methode für die Eigenhaartransplantation und wird in den meisten Haarkliniken angeboten.

Die FUE-Technik ist schonender als die FUT-Technik, da sie keine große Narbe hinterlässt. Sie eignet sich für zahlreiche Formen von Haarausfall, vor allem bei erblich bedingtem und mechanischem Haarausfall. Sie kann auch bei einigen Formen von diffusem, vernarbendem und kreisrundem Haarausfall angewendet werden.

Was ist das Besondere an der Eigenhaarverpflanzung mit der FUE-Gold-Methode?

Die FUE-Gold-Methode wurde auf der Basis der FUE-Methode entwickelt. Gold ist bei dieser Methode nicht nur ein Ausdruck von Luxus, sondern es ist durch eine besondere Reinheit und eine hervorragende Verträglichkeit gekennzeichnet. Diese Methode eignet sich daher perfekt für Patienten, die unter Allergien leiden.

Statt Klingen aus Titan oder Edelstahl werden Klingen aus Gold verwendet. Die Entnahme der Haarfollikel erfolgt mit vergoldeten Hohlnadeln, die besonders fein sind. Im Transplantationsbereich werden die Kanäle der Haarwurzeln mit Klingen aus Gold geöffnet. Die entnommenen Haarfollikel werden in Wuchsrichtung in die Kanäle eingesetzt.

Die Vorgehensweise bei der Haartransplantation mit der FUE-Gold-Methode unterscheidet sich von der klassischen FUE-Methode nur dadurch, das vergoldete Hohlnadeln und Klingen verwendet werden. Die Heilung ist noch schneller als bei der FUE-Methode mit herkömmlichen Instrumenten möglich.

Diese Methode wird in zahlreichen Kliniken in der Türkei angeboten. Genau wie bei der Haarverpflanzung mit der klassischen FUE-Methode entstehen nur winzige, punktförmige Narben. Diese Methode kann genauso wie die klassische FUE-Methode bei verschiedenen Formen von Haarausfall angewendet werden.

Wie erfolgt die Eigenhaartransplantation mit der FUE-Diamant-Methode?

Die Eigenhaarverpflanzung mit der FUE-Diamant-Methode basiert genau wie die FUE-Gold-Methode auf der klassischen FUE-Methode. Die Entnahme der Haarfollikel erfolgt genau wie bei der FUE-Methode mit einer Hohlnadel. Die Entnahmestellen werden nicht vernäht und heilen so gut wie narbenfrei ab.

Die entnommenen Haarfollikel werden in eine Nährlösung gelegt. Um die Haare implantieren zu können, öffnet der Arzt die Haarwurzelkanäle im Transplantationsbereich mit diamantbesetzten Klingen. Die Haarfollikel werden in Wuchsrichtung eingesetzt. Der Vorteil dieser Methode liegt in der besonderen Präzision der diamantbesetzten Klingen.

Diamanten zeichnen sich durch eine besondere Reinheit, Härte und Stärke aus. Sie ermöglichen ein präzises Arbeiten und winzig kleine Einstiche. Dadurch kann eine höhere Haardichte erreicht werden. Die Heilung im Transplantationsbereich erfolgt noch schneller, da die Einstiche kleiner sind.

Diese Methode ist besonders gut für Patienten mit Allergien geeignet. Sie kann bei erblich bedingtem, mechanischem und diffusem Haarausfall angewendet werden. Sie ist auch bei einigen Formen von kreisrundem und vernarbendem Haarausfall geeignet. Auch Augenbrauen und Barthaare können mit der FUE-Diamant-Methode verpflanzt werden.

Was macht die Haarverpflanzung mit der FUE-Saphir-Methode so besonders?

Bei der Haartransplantation mit der FUE-Saphir-Methode, die auf der klassischen FUE-Methode basiert, werden die Haarfollikel im Spenderbereich genau wie bei der Eigenhaarverpflanzung mit der FUE-Methode mit einer Hohlnadel entnommen. Diese Haarfollikel werden in einer Nährlösung aufbewahrt.

Anders als bei der klassischen FUE-Methode werden die Haarwurzelkanäle im Empfängerbereich der Haare nicht mit Klingen aus Titan oder Edelstahl, sondern mit Saphirklingen geöffnet. Die entnommenen Haarfollikel werden in Wuchsrichtung eingepflanzt. Das Besondere an den Saphirklingen ist die hohe Präzision.

Der Saphir gilt nach dem Diamanten als das zweithärteste Mineral. Die Saphirklingen sind V-förmig und ermöglichen kleinere Schnitte als die klassische FUE-Methode mit Klingen aus Edelstahl oder Titan. Die Schnitte können dichter ausgeführt werden. Daher lassen sich mehr Haare implantieren, was zu einer höheren Haardichte führt.

Da die Einstiche nur sehr klein sind, erfolgt die Heilung sehr schnell. Diese Methode kann genauso wie die klassische FUE-Methode bei verschiedenen Formen von Haarausfall angewendet werden. Sie eignet sich besonders bei erblich bedingtem Haarausfall bei Männern mit Stirnglatze oder Geheimratsecken, da hier eine besondere Präzision erforderlich ist.

Wie erfolgt die Eigenhaartransplantation mit der FUE-Roboter-Methode?

Die Roboter-Methode basiert auf der klassischen FUE-Methode. Die Entnahme der Haarfollikel erfolgt meistens aus dem Hinterkopf. Der Spenderbereich wird rasiert. Anders als bei der klassischen FUE-Methode erfolgt die Entnahme der Haarfollikel bei der Haartransplantation mit der FUE-Roboter-Methode nicht manuell mit einer Hohlnadel, sondern mit einem Roboterarm.

Der Arzt platziert auf dem Entnahmebereich der Haare einen kleinen Rahmen. Der Roboterarm wird in diesen Rahmen platziert. Der Roboter scannt den Entnahmebereich, wählt die zu entnehmenden Haarfollikel aus und ermittelt, wie viele Haarfollikel entnommen werden.

Bei der Eigenhaarverpflanzung mit dem Roboter werden pro Quadratzentimeter Kopfhaut nicht mehr als 15 bis 20 Prozent der Haare entnommen. Das sichert eine hohe Haardichte im Spenderbereich. Bei dieser Methode besteht nicht die Gefahr einer sogenannten Übererntung, die zu kahlen Stellen im Spenderbereich führt.

Der Arzt prüft die entnommenen Haarfollikel auf ihre Qualität, um nur die kräftigsten Haare zu implantieren. Die ausgewählten Haarfollikel werden in einer Nährlösung aufbewahrt. So wie bei der klassischen FUE-Methode werden die Haarwurzelkanäle im Empfängerbereich geöffnet. Die Haarfollikel werden in Wuchsrichtung und im entsprechenden Austrittswinkeln eingesetzt.

Was kennzeichnet die Haarverpflanzung mit der Perkutan-Methode?

Die Perkutan-Methode ist eine besonders schonende Methode der Eigenhaartransplantation. Für die Entnahme der Haarfollikel wird ein Bereich der Kopfhaut ausgewählt, an dem die Haare besonders dicht wachsen. Die zu transplantierenden Haarfollikel werden bei dieser Methode besonders schonend mit einem Hohlbohrer entnommen.

Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, dass die Haarfollikel nicht beschädigt werden. Im Entnahmebereich entstehen nur sehr feine Einstiche, die kaum Narben hinterlassen. Der Arzt kann die Haarstruktur bei dieser Methode besser feststellen. Die entnommenen Haarfollikel werden auf ihre Qualität kontrolliert.

Um die Haare zu implantieren, werden im Empfängerbereich sehr kleine, kreisförmige Öffnungen gestochen. Die Haarfollikel werden in Wuchsrichtung und im entsprechenden Austrittswinkel eingesetzt. Diese Methode ermöglicht die Transplantation einer hohen Zahl an Haarfollikeln auf einer kleinen Stelle.

Das sichert ein natürliches Ergebnis und eine um etwa 15 Prozent höhere Anwuchsrate als bei anderen Methoden der Haartransplantation. Die Haare wachsen schnell an. Im Empfängerbereich entstehen keine Narben. Die Heilung erfolgt etwa innerhalb von 10 Tagen.

Wie wird die Haarverpflanzung mit der DHI-Methode vorgenommen?

Die DHI-Methode wird auch als Choi-Methode bezeichnet und ist eine Weiterentwicklung der FUE-Methode. DHI ist die Abkürzung für Direct Hair Implantation. Die Haarfollikel werden zumeist nur aus dem Hinterkopf entnommen. Diese Haare sind besonders robust, da sie fast schon zur Körperbehaarung gehören.

Nur der Spenderbereich der Haare muss rasiert werden. Die Entnahme der Haarfollikel erfolgt bei der Eigenhaartransplantation mit der DHI-Methode mit einer Hohlnadel. Die Haarfollikel werden in einer Nährlösung aufbewahrt. Anders als bei der klassischen Eigenhaarverpflanzung mit der FUE-Methode werden die Haarwurzelkanäle nicht geöffnet, bevor die Haarfollikel implantiert werden.

In einem Arbeitsschritt erfolgen das Öffnen der Haarwurzelkanäle und das Implantieren der Haarfollikel mit dem CHOI-Implanter. Diese Methode ist zeitaufwendiger als die klassische FUE-Methode. Sie ist daher geeignet, wenn nur kleine Stellen mit Haaren aufgefüllt werden müssen.

Da die Einstiche im Empfängerbereich nur klein sind, entstehen kaum Narben. Die Heilung erfolgt schneller als bei der klassischen FUE-Methode. Die Bildung von Rötungen und Krusten ist geringer. Diese Methode sichert ein gutes Ergebnis und verläuft für den Patienten sehr schonend.

Was zeichnet die Haarimplantation mit der SDHI-Methode aus?

Die Haartransplantation mit der SDHI-Methode ist eine Kombination aus der Saphir-Methode und der DHI-Methode. Sie ist eine neuartige Methode, die mit einem besonders natürlichen Ergebnis überzeugt. Die zu transplantierenden Haare werden vom Hinterkopf entnommen. Dafür ist nur eine Rasur des Spenderbereichs erforderlich.

Wie bei der klassischen FUE-Methode erfolgt die Entnahme der Haarfollikel mit einer Hohlnadel. Die entnommenen Haarfollikel werden in einer Nährlösung aufbewahrt, die Vitamine, Biotin und verschiedene Nährstoffe enthält. Um die Haare zu implantieren, wendet der Arzt an der Haarlinie die Saphir-Methode an, da sie eine besondere Präzision und eine hohe Haardichte erlaubt.

Mit der Saphir-Methode können die Haare dichter und präziser transplantiert werden als mit der DHI-Methode. In den ersten drei Reihen hinter der Haarlinie werden die Haare mit der Saphir-Methode transplantiert. Dafür sind etwa 700 Grafts erforderlich. Anschließend wird mit dem Choi-Implanter weitergearbeitet.

Die restlichen Bereiche werden mit der DHI-Methode aufgefüllt. Die SDHI-Methode erlaubt eine natürliche Haarlinie und eine hohe Haardichte. Sie eignet sich vor allem für Männer, die unter Stirnglatze oder Geheimratsecken leiden.

Können auch Barthaare transplantiert werden?

Die Haarverpflanzung ist auch für Barthaare möglich. Eine Barthaartransplantation eignet sich für Männer, deren Bart nicht voll wächst oder die Narben im Bartbereich mit Haaren auffüllen möchten. Die Eigenhaartransplantation für Barthaare erfolgt nach der FUE-Methode. Die Spenderhaare werden zumeist vom Hinterkopf entnommen, doch können sie auch von der Brust, vom Rücken oder von den Beinen entnommen werden.

Im Bartbereich werden die Haarwurzelkanäle geöffnet. Das Einsetzen der Haare erfolgt im entsprechenden Austrittswinkel und in Wuchsrichtung. Die Eigenhaarverpflanzung von Barthaaren ist nicht bei einer Autoimmunerkrankung anwendbar, da die transplantierten Haare wieder ausfallen könnten.

Sie eignet sich jedoch bei Narben durch Verbrennungen oder Unfälle sowie bei einigen Formen von diffusem oder kreisförmigem Haarausfall, die auch den Bart betreffen. Im ersten Monat nach der Barthaartransplantation sollten die Barthaare lediglich mit einer Schere gekürzt und nicht rasiert werden, da sie wieder ausgerissen werden könnten. Genau wie bei der Transplantation von Kopfhaaren sollten Sie sich nach der Barthaartransplantation in den ersten Tagen Ruhe gönnen.

Ist eine Transplantation von Augenbrauen möglich?

Eine Haartransplantation ist auch für Augenbrauen möglich. Gründe dafür können

  • kreisförmiger Haarausfall, der auch die Augenbrauen betrifft
  • Narben durch Verbrennungen oder Unfallverletzungen an den Augenbrauen
  • fehlende Haare an den Augenbrauen aufgrund von Permanent-Make-up oder zu häufigem Zupfen bei Frauen
  • fehlende oder zu schwache Augenbrauen
    sein.

Ist eine Autoimmunerkrankung die Ursache für die ausgefallenen Haare an den Augenbrauen, können Sie keine Haare implantieren lassen, da die Haare dann wieder ausfallen würden.

Die Entnahme der Haare für die Augenbrauen erfolgt zumeist aus dem Hinterkopf. Die Haarfollikel werden mit einer Hohlnadel entnommen. Müssen die Augenbrauen komplett implantiert werden, sind pro Braue etwa 150 bis 250 Haare erforderlich. Die Entnahme der Haare, die implantiert werden sollen, kann bei Männern auch vom Bart, von der Brust oder von den Beinen erfolgen.

Der Arzt prüft die entnommenen Haare auf ihre Qualität, um nur die kräftigsten Haarfollikel zu transplantieren. Müssen nur kleine Stellen an den Augenbrauen aufgefüllt werden, kann die Entnahme der Haare auch direkt aus den Augenbrauen erfolgen. Zur Aufnahme der Haarfollikel sticht der Arzt an den Augenbrauen kleine Kanäle.

Die entnommenen Haare werden im entsprechenden Winkel und in Wuchsrichtung eingepflanzt. Da die Haare vom Kopf oder vom Körper anders wachsen als die Augenbrauen, müssen sie regelmäßig gestutzt werden.

Was ist eine Neupositionierung der Augenbrauen?

Eine Neupositionierung der Augenbrauen ist eine Form der Eigenhaartransplantation, die bei schlecht geformten oder zu hoch sitzenden Augenbrauen angewendet werden kann. Die gewünschte Form der neuen Augenbrauen wird angezeichnet. Die Haare werden dort von den Augenbrauen entnommen, wo sie stören.

Die Entnahme erfolgt mit einer Hohlnadel. Die entnommenen Haare werden in einer Nährlösung aufbewahrt, bis sie implantiert werden. Dort, wo die neuen Augenbrauen entstehen sollen, werden Kanäle gestochen. Die entnommenen Haare werden in die Kanäle eingesetzt. Der Arzt berücksichtigt dabei den Austrittswinkel und die Wuchsrichtung der Haare.

Diese Form der Eigenhaarverpflanzung an den Augenbrauen bietet den Vorteil, dass die implantierten Haare nicht gestutzt werden müssen. Überschüssige Haare von den ursprünglichen Augenbrauen, beispielsweise bei zu buschig gewachsenen Augenbrauen, werden entfernt und vernichtet.

Die Haarverpflanzung in Form der Neupositionierung der Augenbrauen sollte nicht ausgeführt werden, wenn Sie unter einer Autoimmunerkrankung leiden. Das Risiko, dass die entnommenen Haare nach der Transplantation ausfallen, ist dann zu groß.

Ist eine Transplantation von Wimpern möglich?

Eine Haartransplantation für die Wimpern ist möglich, wenn Ihnen die Wimpern ausgefallen sind und nicht mehr nachwachsen oder wenn Sie von Natur aus nur schwache oder gar keine Wimpern haben. Bei einer Autoimmunerkrankung als Ursache für den Ausfall der Wimpern kann die Haarverpflanzung an den Wimpern nicht erfolgen, da die Haare wieder ausfallen würden.

Die Sehkraft wird durch die Eigenhaarverpflanzung an den Wimpern nicht beeinträchtigt. Es besteht auch keine Verletzungsgefahr der Augen. Sie spüren von der Eigenhaartransplantation an den Wimpern nichts, da sowohl die Entnahmestelle der Haare als auch die Augenlider örtlich betäubt werden. Die Haare werden mit einer Hohlnadel aus dem Spenderbereich entnommen und in eine Nährlösung gelegt. Meistens dient der Hinterkopf als Spenderbereich.

Bei Männern kann die Haarentnahme auch vom Bart, von der Brust oder von den Beinen erfolgen. Damit der Arzt die Haare implantieren kann, muss er an den Augenlidern Kanäle stechen. In diese Kanäle werden die neuen Haare eingesetzt. Da es sich um Kopf- oder Körperhaare handelt, müssen Sie Ihre Wimpern nach der Haartransplantation regelmäßig zurechtstutzen.

Alternativen zur Haarverpflanzung

Gibt es Alternativen zur Eigenhaartransplantation?

Leiden Sie unter kahlen Stellen auf dem Kopf und unter Haarausfall, müssen Sie nicht immer Haare implantieren lassen. Es gibt verschiedene Alternativen zur Eigenhaarverpflanzung:

  • Haarpigmentierung
  • Haarsysteme
  • PRP-Methode
  • Softlaser-Therapie
  • Sauerstoff-Therapie
  • Microneedling
  • Mesohair-Therapie.

Welche Methode bei Ihnen angewendet wird, hängt davon ab, wie weit Ihr Haarausfall fortgeschritten ist und welche Ursache für den Haarausfall vorliegt. Bei der PRP-Methode, der Softlaser-Therapie, der Sauerstoff-Therapie, Microneedling und der Mesohair-Therapie müssen in den kahlen Bereichen noch intakte Haarfollikel vorhanden sein, die mit der Behandlungsmethode zur Bildung von neuen Haaren stimuliert werden können. Verschiedene dieser Methoden können auch in Kombination mit einer Eigenhaarverpflanzung vorgenommen werden, um das Wachstum der Haare zu fördern.

Verschiedene Arten von Haarausfall können mit Haarwuchsmitteln behandelt werden. Bevor Sie die Haarwuchsmittel anwenden, sollten Sie genau über die Nebenwirkungen Bescheid wissen. Mit verschiedenen Haarwuchsmitteln lässt sich eine Haartransplantation hinausschieben oder vermeiden. Solche Haarwuchsmittel sind Minoxidil und Finasterid, das auch als Propecia gehandelt wird.

Wie erfolgt eine Haarpigmentierung?

Eine Haarpigmentierung ist als Alternative zur Haarverpflanzung für Männer geeignet und ist mit einer Tätowierung oder einem Permanent-Make-up vergleichbar. Die Pigmente, die 0,6 bis 1,2 Millimeter tief mit einer Nadel in die Kopfhaut gebracht werden, sind gut verträglich, da sie frei von Schwermetallen und anderen Schadstoffen sind.

Die Pigmente können an die Haarfarbe des Patienten angepasst werden. Für die Pigmentierung können verschiedene Techniken angewendet werden. Das fertige Ergebnis kann Haarstoppeln simulieren. Diese Alternative zur Eigenhaartransplantation ist für Männer geeignet, die ihr Haar sehr kurz oder abrasiert tragen.

Die Pigmente können punkt- oder kommaförmig angeordnet werden. Möchten Sie irgendwann Haare implantieren lassen, aber ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen, sind Kurzzeitpigmente geeignet, die 6 bis 12 Monate halten. Langzeitpigmente sind eine dauerhafte Lösung und halten bis zu 5 Jahre. Haben Sie eine Kurzzeitpigmentierung gewählt, können Sie zu einer Langzeitpigmentierung wechseln.

Die Pigmentierung kann ziemlich schmerzhaft sein, doch ist eine örtliche Betäubung nicht nötig. Die Kopfhaut kann mit einer betäubenden Creme behandelt werden. Im Anschluss an die Pigmentierung kann eine beruhigende Salbe auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Sind größere Bereiche mit Pigmenten aufzufüllen, kann die Haarpigmentierung in mehreren Sitzungen stattfinden. Die Pigmentierung eignet sich bei verschiedenen Formen von Haarausfall, doch kann sie auch bei Menschen mit dünnem und lichtem Haar angewendet werden, um mehr Haarfülle zu simulieren.

Was ist bei einer Haarpigmentierung zu beachten?

Entscheiden Sie sich für die Haarpigmentierung, müssen Sie ähnlich wie bei einer Haarverpflanzung verschiedene Regeln beachten. Anders als bei der Eigenhaarverpflanzung handelt es sich bei der Haarpigmentierung jedoch nicht um einen operativen Eingriff. Mindestens drei Tage vor der Pigmentierung sollten Sie keine blutverdünnenden und blutdrucksenkenden Medikamente einnehmen, da die Blutgefäße geweitet werden können und es zu Blutungen während der Pigmentierung kommen kann.

Sie sollten mindestens 24 Stunden vor der Haarpigmentierung nicht rauchen und keinen Alkohol trinken. Am Tag der Pigmentierung sollten Sie keinen Kaffee trinken. Ihre Haare können Sie einen Tag nach der Haarpigmentierung wieder waschen, doch sollten Sie in den ersten Tagen auf Stylingprodukte verzichten. Mindestens eine Woche nach der Pigmentierung sollten Sie Ihren Kopf vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen.

An den Stellen, an denen die Pigmente in die Haut gebracht wurden, bilden sich Krusten, die etwa nach einer Woche abheilen. Auch dann, wenn alles bereits gut verheilt ist, sollten Sie Ihren Kopf keiner intensiven Sonneneinstrahlung aussetzen, da die Pigmente verblassen könnten. Sie sollten mindestens eine Sonnenschutzcreme mit dem Lichtschutzfaktor 20 verwenden.

Wie können Haarsysteme angewendet werden?

Ein Haarsystem ist eine Alternative zur Haartransplantation. Ein operativer Eingriff ist dafür nicht erforderlich. Das Haarsystem wird passend zu Ihrer Kopfform angefertigt. Dafür wird ein Gipsabdruck von Ihrem Kopf genommen. Im Gegensatz zu Perücke oder Toupet kann das Haarsystem nicht verrutschen und ist atmungsaktiv.

Als Grundlage für das Haarsystem wird ein durchsichtiges Mikronetz verwendet, das luftdurchlässig ist. In dieses Mikronetz werden die einzelnen Haare mit Knoten von Hand eingesetzt. Schreitet der Haarausfall weiter fort, kann das Haarsystem mit Haaren erweitert werden. Es wird mit speziellen Klebebändern an der Kopfhaut befestigt und in die noch vorhandenen Haare integriert. Mit dem Haarsystem können Sie Ihre Haare wie gewohnt frisieren und waschen.

Die Klebebänder sind wasserbeständig. Das Haarsystem sollte etwa alle vier Wochen abgenommen, gereinigt und neu befestigt werden. Zum Abnehmen des Haarsystems verwenden Sie ein spezielles Spray. Als Alternative zur Eigenhaartransplantation kann das Haarsystem bei Männern und Frauen mit verschiedenen Arten von Haarausfall, aber auch mit sehr dünnem Haar verwendet werden. Es ist auch für diejenigen geeignet, die sich aufgrund einer Autoimmunerkrankung keine Haare implantieren lassen können.

Wie funktioniert die PRP-Methode?

Die PRP-Methode kann eine Haartransplantation verhindern oder hinausschieben. Diese Therapie mit Eigenblut des Patienten kann an kahlen Stellen angewendet werden, wenn sich dort noch aktive Haarfollikel befinden. Bevor diese Therapie durchgeführt wird, untersucht der Hautarzt Ihre Kopfhaut und Ihre Haare. Er entscheidet, ob diese Therapie für Sie geeignet ist. An den Stellen, an denen sich noch Haare befinden, kann der Haarausfall gestoppt oder verzögert werden. Die PRP-Behandlung kann auch in Kombination mit einer Haarverpflanzung angewendet werden.

Dem Patienten wird Blut abgenommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. PRP ist die Abkürzung für platelet rich plasma, also plättchenreiches Blutplasma. Dieses Blutplasma enthält 50 bis 95 Prozent Blutplättchen. Mit feinen Nadeln wird das Blutplasma in die Kopfhaut des Patienten injiziert. Die Blutplättchen stimulieren die Zellerneuerung und sorgen für eine bessere Nährstoffversorgung der Haarfollikel.

Die PRP-Methode eignet sich als Alternative zu einer Eigenhaarverpflanzung bei erblich bedingtem Haarausfall, aber auch bei diffusem Haarausfall, mechanischem Haarausfall und kreisrundem Haarausfall.

Wie funktioniert eine Softlaser-Therapie?

Als Alternative zu einer Eigenhaartransplantation eignet sich die Softlaser-Therapie. In Bereichen, in denen sich Haare befinden, können die Haare wieder kräftiger wachsen. Der Haarausfall kann gestoppt oder verzögert werden. Sind kahle Stellen noch nicht lange vorhanden, kann die Softlaser-Therapie die noch intakten Haarfollikel zur Bildung neuer Haare stimulieren.

Die Behandlung erfolgt mit Laserhelm, Laserkamm oder Laserhaube und mit einem Laser mit niedrigem Energieniveau. Die Methode ist schmerzfrei und gut verträglich. Die Stärke des Lasers kann auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Damit es nicht zu Schäden der Kopfhaut kommt, sollte vor der Behandlung eine Untersuchung durch den Hautarzt erfolgen.

Der Hautarzt entscheidet, wie der Laser angewendet wird. Die Durchblutung der Kopfhaut und die Nährstoffversorgung der Haarfollikel wird gefördert. Die Softlaser-Therapie eignet sich bei verschiedenen Formen von Haarausfall. Bei vernarbendem Haarausfall ist sie nicht geeignet, da die Haarfolikel an den vernarbten Bereichen nicht mehr intakt sind. Um als Alternative zu einer Haartransplantation erfolgreich zu sein, muss die Behandlung in mehreren Sitzungen erfolgen.

Wie wird die Sauerstoff-Therapie angewendet?

Die Sauerstoff-Therapie eignet sich als Alternative zur Haarverpflanzung, wenn sich in den kahlen Bereichen noch intakte Haarfollikel befinden. Diese Haarfollikel können zur Bildung neuer Haare stimuliert werden. Dort, wo sich noch Haare befinden, kann der Haarausfall verzögert oder gestoppt werden.

Der Sauerstoff wird mit einem speziellen Gerät und einem dünnen Nebelstrahl in die Kopfhaut gebracht. Er kann mit Vitaminen und Nährstoffen angereichert werden. Die Behandlung mit Sauerstoff wird von den meisten Patienten als angenehm empfunden. Sauerstoff sorgt für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut.

Er reinigt die Kopfhaut und macht die Haarfollikel widerstandsfähig gegen Dihydrotestosteron, das als Abbauprodukt von Testosteron bei erblich bedingtem Haarausfall entsteht. Als Alternative zur Eigenhaartransplantation kann diese Methode jedoch auch bei diffusem Haarausfall, kreisrundem Haarausfall und mechanischem Haarausfall angewendet werden, wenn die Haarfollikel noch intakt sind.

Bei einem vernarbenden Haarausfall können an den kahlen Bereichen keine Haare mehr nachwachsen, da dort die Haarfollikel bereits abgestorben sind. Diese Methode kann in mehreren Sitzungen erfolgen, damit die Haare wieder nachwachsen können.

Was ist Microneedling?

Microneedling kann eine Alternative zur Eigenhaarverpflanzung sein, wenn die kahlen Areale noch nicht lange vorhanden sind und die Haarfollikel noch nicht abgestorben sind. Mit einem Dermaroller, der mit zahlreichen kleinen, dünnen Nadeln ausgestattet ist, wird die Kopfhaut behandelt.

Die Nadeln dringen bis zu 1,5 Millimeter tief in die Kopfhaut ein. Das kann schmerzhaft sein. Ganz bewusst werden kleine Verletzungen erzeugt, bei deren Abheilen sich Fibroblasten, der Haarbestandteil Kollagen und Thrombozyten (Blutplättchen) bilden. Die Haarfollikel werden besser mit Nährstoff versorgt und wieder zur Bildung von Haaren stimuliert.

Bevor die Behandlung erfolgt, sollten Sie sich beim Hautarzt untersuchen lassen. Die Behandlung sollte beim Hautarzt erfolgen, da dort die erforderlichen hygienischen Bedingungen gewährleistet sind. Microneedling kann auch in den Bereichen angewendet werden, an denen sich noch Haare befinden.

Der Haarausfall kann aufgehalten oder verzögert werden. Microneedling eignet sich bei erblich bedingtem Haarausfall, mechanischem Haarausfall und verschiedenen Arten von diffusem sowie kreisrundem Haarausfall. Die Methode ist gut verträglich.

Wie wird die Mesohair-Therapie ausgeführt?

Die Mesohair-Therapie eignet sich als Alternative zur Haarverpflanzung, wenn die kahlen Areale auf dem Kopf noch nicht lange bestehen und sich dort noch intakte Haarfollikel befinden. Der Hautarzt führt zuerst eine Untersuchung der Kopfhaut und der Haare sowie eine Blutuntersuchung durch.

So kann er feststellen, welche Wirk- und Nährstoffe Ihre Kopfhaut benötigt. Er stellt einen Cocktail zusammen, der auf die Bedürfnisse Ihrer Kopfhaut und Ihrer Haare abgestimmt ist. Der Cocktail kann verschiedene Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe und Nährstoffe enthalten. Mit feinen Nadeln wird er in die Kopfhaut gespritzt, um die Haarfollikel wieder zur Bildung neuer Haare anzuregen.

Durch Diffusion verteilt sich der Wirkstoffcocktail in der Kopfhaut, um dort zu wirken, wo er gebraucht wird. Die Behandlung ist gut verträglich, da der Wirkstoffcocktail auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Mesohair-Therapie eignet sich bei erblich bedingtem Haarausfall, doch kann sie auch bei mechanischem Haarausfall und verschiedenen Arten von diffusem und kreisrundem Haarausfall angewendet werden. Sie sollte in mehreren Sitzungen erfolgen.

Welche Haarwuchsmittel gibt es und für wen eignen sie sich?

Haarwuchsmittel werden als Minoxidil und Finasterid angeboten. Minoxidil ist ein blutdrucksenkendes Mittel, das als Haarwuchsmittel in Form von Schaum oder Tinkturen angeboten wird. Minoxidil regt die Durchblutung der Kopfhaut an und fördert das Wachstum der Haare. Es kann bei Männern und Frauen angewendet werden, um eine Haartransplantation zu vermeiden.

Schwangere und stillende Frauen dürfen Minoxidil nicht anwenden. Minoxidil eignet sich bei erblich bedingtem Haarausfall. Wird es abgesetzt, schreitet der Haarausfall wieder fort. Als Nebenwirkungen können Jucken und Rötungen der Kopfhaut sowie Schuppenbildung auftreten.

Finasterid ist in Tablettenform verfügbar und wird auch als Propecia gehandelt. Finasterid wird in stärkerer Dosierung auch für die Behandlung von Prostatavergrößerungen verwendet. Es ist nur für Männer mit erblich bedingtem Haarausfall geeignet und hemmt die Bildung von Dihydrotestosteron, dem Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron. Bei Frauen darf es nicht angewendet werden. Als Nebenwirkungen können

  • Erektionsstörungen
  • sexuelle Unlust bis hin zur Impotenz
  • Veränderungen der männlichen Brust bis hin zu Brustkrebs
  • Gewichtszunahme

auftreten. Auch dann, wenn das Medikament vor einiger Zeit abgesetzt wurde, können die Nebenwirkungen noch auftreten. Nach dem Absetzen schreitet der Haarausfall wieder fort.

Was Sie zu Haarausfall wissen sollten

Welche Formen von Haarausfall gibt es?

Haarausfall tritt in vielen Formen bei Männern und bei Frauen auf. Erblich bedingter Haarausfall, auch als androgenetische Andropezie bezeichnet, ist bei Männern die häufigste Form von Haarausfall und zeigt sich mit Geheimratsecken, Glatze und Stirnglatze. Bei Frauen werden die Haare um den Mittelscheitel immer lichter.

Die Ursache ist eine verstärkte Produktion von Testosteron, bei dessen Abbau sich Dihydrotestosteron bildet, das die Haarwurzeln angreift. Dieser Haarausfall kann mit einer Eigenhaartransplantation behandelt werden.
Weitere Formen von Haarausfall sind

  • mechanischer Haarausfall, der auftritt, wenn die Haare zu stark mechanisch beansprucht werden
  • diffuser Haarausfall, der sich durch gleichmäßig ausfallendes Haar auf dem gesamten Kopf zeigt
  • kreisrunder Haarausfall, der sich durch scharf begrenzte, kreisförmige kahle Areale zeigt und auch die Körperbehaarung betreffen kann
  • vernarbender Haarausfall, der in verschiedenen Formen auftritt und sich mit kahlen Bereichen bemerkbar macht, die jucken oder schmerzen können und an denen sich Narben bilden.

Nicht immer kann Haarausfall mit einer Eigenhaarverpflanzung behandelt werden.

Welche Ursachen hat Haarausfall?

Haarausfall hat verschiedene Ursachen. Es kommt auf die Ursache an, ob Sie Haare implantieren lassen können, um die kahlen Stellen aufzufüllen. Erblich bedingter Haarausfall wird durch eine erhöhte Bildung von Testosteron, dem männlichen Sexualhormon, verursacht. Die Vererbung kann durch den Vater, aber auch durch die Mutter erfolgen.

Haarausfall kann auch durch hormonelle Störungen ausgelöst werden, beispielsweise bei Frauen in den Wechseljahren. Dieser Haaverlust kann nicht durch eine Eigenhaartransplantation korrigiert werden, da die Haare wieder ausfallen würden.
Infektionen können eine Ursache von Haarausfall sein und zu verschiedenen Arten von kreisrundem und vernarbendem Haarausfall führen. Ist die Infektion abgeheilt, kann eine Haarverpflanzung erfolgen.

Erkrankungen der Schilddrüse, beispielsweise eine Über- oder Unterfunktion, aber auch Morbus Basedow, können zu diffusem Haarausfall führen. Mit Medikamenten kann der Haarausfall behandelt werden.

Die Einnahme von verschiedenen Medikamenten wie Antibiotika, Blutdrucksenkern oder Betablockern kann einen diffusen Haarausfall verursachen. Um den Haarausfall aufzuhalten, kann das Medikament in einigen Fällen gewechselt werden. Auch bei einer Chemotherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung kommt es zu diffusem Haarausfall. Die Haare fallen auf dem Kopf vollständig aus. Auch die Körperbehaarung kann betroffen sein.

Haarausfall kann auch durch Pilzerkrankungen verursacht werden. Es kommt dann zum vernarbenden Haarausfall.
Bei einer Autoimmunerkrankung als Ursache für den Haarausfall kann es zu diffusem, kreisrundem und vernarbendem Haarausfall kommen. Eine Haartransplantation kann nicht erfolgen, da die transplantierten Haare wieder ausfallen würden.

Kann Haarausfall verhindert werden?

Haarausfall und damit verbunden auch eine Eigenhaarverpflanzung können zumindest teilweise verhindert werden. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die reich an Eisen, Zink, Biotin, Vitaminen des B-Komplexes, Vitamin E und verschiedenen essentiellen Aminosäuren sein sollte, kann einem Haarausfall entgegenwirken.

Können Sie verschiedene Nährstoffe und Mineralstoffe nicht aufnehmen, da es Ihre Ernährungsweise nicht erlaubt, können Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um eine Haartransplantation zu verhindern.

Mit natürlichen Mitteln wie Olivenöl, Arganöl, Bockshornklee oder Brennnesseltee können Sie Haarausfall entgegenwirken. Öl, aber auch Tee aus Bockshornklee oder Brennnesseln, können auf die Kopfhaut aufgetragen werden.

Haarausfall können Sie auch verhindern oder verzögern, indem Sie Ihr Haar vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen und es nicht zu stark strapazieren. Sie sollten nicht ständig Dutt- oder Pferdeschwanzfrisuren tragen, da die Haare damit zu stark mechanisch beansprucht werden. Auch mit einem Verzicht auf Farbe und Dauerwelle können Sie Haarausfall und eine Haarverpflanzung vermeiden.

Haarwuchsmittel wie Minoxidil und Finasterid können gegen einen erblich bedingten Haarausfall wirken, doch haben sie starke Nebenwirkungen. Sie sollten genau überlegen, ob Sie solche Haarwuchsmittel anwenden möchten.
Verschiedene Formen von Haarausfall, die durch eine Erkrankung oder die lebensnotwendige Einnahme von Medikamenten verursacht werden, lassen sich nicht vermeiden.

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