Die Haartransplantation kann Menschen mit Haarausfall wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen, doch haben viele Menschen Angst vor den Haartransplantation Schmerzen. Diese Schmerzen können mit der örtlichen Betäubung, mit sanften Methoden und mit Schmerzmitteln nach dem Eingriff vermieden werden. Treten nach der Haarverpflanzung Schmerzen auf, erhalten Sie ein Schmerzmittel.

Wie bei der Haartransplantation Schmerzen vermieden werden

Eine Eigenhaarverpflanzung wäre mit starken Schmerzen verbunden, denn es handelt sich um einen operativen Eingriff. Um diese Schmerzen zu vermeiden, ist keine Vollnarkose erforderlich. Sie erhalten lediglich ein örtliches Betäubungsmittel, das im Entnahme- und im Transplantationsbereich injiziert wird. Sie erhalten Spritzen, die auf mehrere Stellen verteilt werden. Durch Diffusion verteilt sich das Betäubungsmittel in der Kopfhaut. Es muss einige Minuten einwirken, bevor die Eigenhaarverpflanzung erfolgen kann.

Stärkere Schmerzen bei der FUT-Methode

In welchem Ausmaß bei der Eigenhaarverpflanzung Schmerzen auftreten, hängt auch von der angewendeten Methode ab. Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) ist mit größeren Schmerzen während und nach dem Eingriff verbunden. Aus dem Spenderbereich am Hinterkopf wird ein Streifen der Kopfhaut entnommen, der bis zu 20 Zentimeter lang und einen Zentimeter breit ist. Diese Entnahmestelle wird geklammert oder vernäht. Nach dem Eingriff kann die Narbe über längere Zeit schmerzen. Sie können nach der Haarverpflanzung die Schmerzen vermeiden, indem Sie ein Schmerzmittel anwenden.

Schmerzen während des Eingriffs – was tun?

Das Betäubungsmittel wird so dosiert, dass Sie bei der Operation keine Schmerzen verspüren sollten. Verspüren Sie Schmerzen, sollten Sie nicht zögern und den Arzt informieren. Er kann das Betäubungsmittel stärker dosieren und nachspritzen. Eine Sedierung, bei der Sie in einen Dämmerschlaf versetzt werden, ist ebenfalls möglich.

Sanfte örtliche Betäubung

Das Spritzen des örtlichen Betäubungsmittels in die Kopfhaut wird von vielen Patienten als schmerzhaft empfunden. Viele Menschen fürchten sich vor diesen Schmerzen. Haben Sie Angst vor den Schmerzen, können Sie eine sanfte örtliche Betäubung ohne Nadeln vornehmen lassen. Die Haartransplantation Schmerzen bei der örtlichen Betäubung können damit auf ein Minimum reduziert werden. Mit einem speziellen Hochdrucksystem, das aus einem Kolben und einer Druckfeder besteht, wird das Betäubungsmittel in die Kopfhaut gepresst.

Der Kolben kommt nur Bruchteile von Sekunden mit der Kopfhaut in Berührung. Sie verspüren einen leichten Druck auf der Kopfhaut, doch sonst treten keine Schmerzen auf. Die nadelfreie Betäubung führt nicht nur zu geringeren Haarverpflanzung Schmerzen, sondern der Vorteil liegt auch darin, dass sich das Betäubungsmittel schneller in der Kopfhaut verteilt und schneller wirkt. Da keine Einstiche erfolgen, ist das Infektionsrisiko nur äußerst gering.

Weniger Schmerzen mit sanften Methoden der Eigenhaarverpflanzung

Um die Schmerzen bei der Haarverpflanzung so gering wie möglich zu halten, werden heute verschiedene moderne Methoden angewendet. Bei der FUE-Methode werden die Haarfollikel mit einer Hohlnadel aus dem Spenderbereich entnommen. Ein Vernähen der Entnahmestellen ist nicht notwendig. Bei der FUT-Methode, aber auch bei der FUE-Methode werden im Transplantationsbereich die Haarwurzelkanäle mit einer Nadel oder einem Skalpell geöffnet, bevor die Haarfollikel eingesetzt werden. Um nach der Haartransplantation die Schmerzen so gering wie möglich zu halten und den Eingriff für den Patienten schonend zu gestalten, wurden auf der Basis der FUE-Methode verschiedene neuartige Methoden entwickelt:

  • Gold-Methode, bei der die Entnahme der Haarfollikel mit goldenen Hohlnadeln und das Öffnen der Haarwurzelkanäle mit goldenen Klingen erfolgt
  • Diamant-Methode, bei der die Haarwurzelkanäle mit Diamantklingen geöffnet werden
  • Saphir-Methode, bei der die Haarwurzelkanäle mit Saphirklingen geöffnet werden
  • DHI-Methode, bei der in einem Arbeitsgang die Haarwurzelkanäle geöffnet und die Haare eingesetzt werden.

Bei den neuartigen Methoden entstehen im Transplantationsbereich kleinere Einstiche, die schneller abheilen.

Wie Sie nach der Haarverpflanzung Schmerzen vermeiden können

Nach dem Eingriff juckt die Kopfhaut. Das ist normal. Sie sollten auf keinen Fall kratzen, denn das kann zu schwerwiegenden Infektionen und zum Ausreißen der transplantierten Haare führen. Schmerzen können im Entnahmebereich und im Transplantationsbereich auftreten. Die Haartransplantation Schmerzen können Sie vermeiden, indem Sie auf einem Nackenkissen schlafen und eine Einmalunterlage benutzen. So vermeiden Sie, dass der Kopf mit dem Kopfkissen und mit der Bettwäsche in Berührung kommt.

Verspüren Sie Schmerzen nach der Eigenhaarverpflanzung, können Sie ein Schmerzmittel einnehmen. Der Arzt legt die richtige Dosierung des Schmerzmittels fest.
Es kommt in den ersten Tagen nach der Haarimplantation zu Schwellungen im Stirnbereich und um die Augenpartie. Das liegt am Entweichen des Betäubungsmittels. Mit einem Stirnband, das Sie drei Tage lang tragen sollten, vermeiden Sie diese Schmerzen.

Abhängig von der angewendeten Methode verschwinden die Rötungen auf der Kopfhaut nach 10 bis 14 Tagen. In dieser Zeit heilen auch die Krusten ab. Sie sollten dann keine Schmerzen mehr haben.

Was tun bei Unverträglichkeiten von Schmerz- und Betäubungsmitteln?

Betäubungsmittel und Schmerzmittel sind erforderlich, um Haartransplantation Schmerzen zu vermeiden. Einige Patienten können allergisch auf das Schmerz- oder Betäubungsmittel reagieren. Um das zu vermeiden, führt der Arzt vor dem Eingriff ein Gespräch mit Ihnen. Er befragt Sie über Allergien oder Unverträglichkeiten. Sind bei Ihnen Allergien auf Betäubungs- oder Schmerzmittel bekannt, sollten Sie den Arzt darüber informieren. Er kann ein Betäubungsmittel anwenden, das Sie vertragen. Auch ein geeignetes Schmerzmittel kann er Ihnen verordnen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie Schmerz- oder Betäubungsmittel vertragen, sollten Sie vor der Eigenhaarverpflanzung einen Allergietest vornehmen lassen.

Haarverpflanzung Schmerzen mit dem richtigen Verhalten vermeiden

Mit dem richtigen Verhalten nach der Haarverpflanzung können Sie Schmerzen vermeiden. Sie sollten zwei Wochen nach der Haarimplantation körperliche Anstrengung vermeiden. Dazu zählen schwere körperliche Arbeit, Sport, aber auch Sex. Sie könnten schwitzen, was zu Infektionen und zu einer Verzögerung des Heilungsprozesses führen kann. Sie könnten sich den Kopf stoßen, was nicht nur schmerzhaft ist, sondern dazu führen kann, dass die transplantierten Haare nicht anwachsen.

Die Kopfhaut ist nach dem Eingriff noch sehr empfindlich. Sie sollten daher nicht in die Sauna und ins Solarium gehen und auch intensive Sonneneinstrahlung meiden. Die Haarfollikel könnten absterben. Es könnte zu Sonnenbrand und zu Infektionen durch Schweiß kommen.

Fazit: Schmerzen bei der Haarverpflanzung lassen sich vermeiden

Eine Haarverpflanzung ist ein operativer Eingriff, der mit Schmerzen verbunden ist. Diese Haartransplantation Schmerzen können vermieden werden. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Das Betäubungsmittel wird in Spender- und Transplantationsbereich gespritzt. Die Spritzen verursachen bei vielen Patienten Schmerzen. Möchten Sie diese Schmerzen vermeiden, kann die nadelfreie Betäubung mit einem Hochdrucksystem erfolgen. Nach dem Eingriff erhalten Sie ein Schmerzmittel. Mit dem richtigen Verhalten können Sie nach der Haartransplantation zu weniger Schmerzen beitragen.

Dr. Balwi - kostenloser online Haarrechner von Experten

Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose & unverbindliche Haaranalyse von den Experten an und erfahren Sie Ihren individuellen Behandlungspreis.

Kostenlose Haaranalyse sichern!