Bepanthen kennen Sie in erster Linie als Salbe zur Behandlung von Verbrennungen, Tätowierungen oder anderen Wunden. Doch auch in puncto Haarwuchs hat das Präparat seine Berechtigung. Warum eine Bepanthen Spritze gegen Haarausfallhelfen kann und was sich hinter dem Präparat verbirgt, möchten wir Ihnen in diesem Artikel erläutern.

Haarausfall ist kein geschlechterspezifisches Problem. Frauen und Männer sind aus unterschiedlichen Gründen in gleicher Weise betroffen und suchen nach einer Methode, die das dünner werdende Haar wieder wachsen und die Kahlköpfigkeit vermeiden lässt.

Warum und wie eine Bepanthen Spritze gegen Haarausfall helfen kann

Bei der Bepanthen Spritze gegen Haarverlust handelt es sich um nichts anderes als um reines Vitamin B5, das Entzündungen hemmt und sich positiv auf das Hautbild auswirkt. Ursprünglich in der Behandlung kleiner Hautwunden und Hautunreinheiten wie Akne verwendet, hat sich bei injiziertem Bepanthen eine für den Haarwuchs positive Nebenwirkung gezeigt.

Menschen die über einen Zeitraum von bis zu einem halben Jahr mehrfach mit einer Injektion behandelt wurden, stellten einen dichteren und gesünderen Haarwuchs fest. Aufgrund der Haupteigenschaften des Präparats hilft die Spritze gegen Haarschwund vor allem bei entzündungs- und reizbedingtem, aber auch bei auf Mangelerscheinungen beruhendem Haarverlust.

Wenn Sie unter einem Mangel an Vitamin B leiden, wird das Haar dünner und brüchiger. Auch bei entzündeter Kopfhaut mit einer in die Haarfollikel eindringenden Entwicklung kann es zu einer Ausdünnung der Haare mit anschließende Haarausfall kommen. Vitamin B5 erzeugt keine Nebenwirkungen und eignet sich daher sehr gut als Injektion gegen die Glatze.

Was ist Bepanthen?

Der Wirkstoff Bepanthen zählt zu den Polyolen und Amiden. In der topischen Behandlung entzündlicher Veränderungen der Haut und der Haare haben sich Amide bewährt und zu einer zeitnahen Besserung geführt. Als Injektion bei Haarschwund ist Bepanthen noch relativ unbekannt, aber hochwirksam und die Zellteilung fördernd.

Bepanthen ist ein Wirkstoff der Vitamin B Gruppe, die in ihrer Gesamtheit essenziell für Ihren Haarwuchs ist. Gesundes und dichtes Haar basiert auf einer optimalen Zellteilung und dem damit verbundenen Zellwachstum in den Papillen. Ist der Haarwuchs gestört, liegt oftmals eine Minderversorgung mit zellwachstumsfördernden Vitaminen zugrunde.

Da die Behandlung mit einer Bepanthen Spritze gegen Haarverlust keine Nebenwirkungen aufweist, ist sie ein guter Versuch bei Haarschwund mit unterschiedlichen Hintergründen.

Neuer Haarwuchs bereits nach wenigen Wochen

Das injizierte B5 wirkt lokal und dringt ohne eine vorangehende Verstoffwechselung im Körper direkt in die Blutversorgung der Haarfollikel ein. Bei starkem Haarschwund wird eine in 14-tägigen Intervallen wiederholte Behandlung über einen Zeitraum von ungefähr drei Monaten empfohlen.

Das ist die Phase, die das Haar zur Erholung und für neues Wachstum benötigt. Solange sich lebendige Follikel in Ihrer Kopfhaut befinden, können Sie die Bepanthen Spritze bei Haarausfallanwenden und durch die haarwuchsfördernde Wirkung gegen dünnes Haar und erste sichtbare Kopfhautstellen vorgehen.

Wissenswert ist hierbei, dass Sie mit Vitamin B auch in Form einer Injektion keine neuen Haarfollikel erzeugen können. Ob sich die Behandlung in Ihrem Fall empfiehlt entscheidet sich daran, wie viele lebendige Haarfollikel aktiviert und zur Zellteilung angeregt werden können.

Bei vollständiger Glatze bleibt die Wirkung leider aus und Abhilfe kann allein durch eine Haartransplantation geschaffen werden. Ob die Bepanthen Spritze bei Ihnen gegen Haarverlust hilft, erkennen Sie bereits während der Behandlungszeit.

Schon im Zeitraum der intervallweisen Injektionen wächst das Haar, so dass eine Fortführung der Therapie dann als aufbauende und stärkende Maßnahme für die Haarfollikel erfolgt. Nach einem halben Jahr erinnert nichts mehr an den Haarschwund und oftmals sieht das Haar deutlich gesünder als früher aus.

Haartransplantation oder Bepanthen Spritze gegen Haarverlust?

Die Ursache liegt dem Erfolg der Behandlung zugrunde. Bei androgenetischer Alopezie oder hormonellem Haarschwund wird die subkutane Verabreichung von Vitamin B nicht zum Ergebnis führen. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihr Haar durch Ernährungsmängel und damit einhergehende Vitaminmangelerscheinungen verlieren.

Auch bei entzündeter Kopfhaut und einer Störung in der Zellteilung kann die Bepanthen Spritze gegen Haarausfall eine hilfreiche Lösung sein. Lassen Sie Ihre Kopfhaut untersuchen und eine Haaranalyse vornehmen. Dabei steht auch die Prüfung der Menge lebendiger Follikel auf der Agenda.

Nicht grundsätzlich muss die Kahlköpfigkeit bereits zum vollständigen Verlust der Haarwurzeln geführt haben. Je früher Sie handeln und behandeln, umso sicherer ist das Ergebnis. Wenn die Bepanthen Spritze bei Haarverlust nicht hilft, ist die Implantation von Eigenhaar eine Methode gegen die Glatze.

Die Haarverpflanzung kann auch in Kombination mit der Vitamin B5 Behandlung erfolgen, da die frisch injizierten Grafts von einer Aktivierung der Zellteilung profitieren und schneller heilen.

Fazit | Vitamin B5 Injektion – Bepanthen kann gegen Haarschwund helfen

Die Verabreichung einer Bepanthen Spritze kann gegen Haarausfall helfen und für neuen Haarwuchs sorgen. Die Ampullen sind frei verkäuflich und in der Apotheke erhältlich. Die Injektion muss ein Arzt vornehmen. Eine umfassende Untersuchung sollte vorab erfolgen, so dass Sie über die Möglichkeit der Wirkung und damit über das Ergebnis in Kenntnis sind.

Bei allen mangelbedingten Haarproblemen erzielen Sie mit der Injektion deutlich größere Erfolge als mit einer äußerlichen Anwendung von Vitaminpräparaten. Die Behandlung wird in zweiwöchigem Abstand bis zu drei Monate lang wiederholt, da die Anregung der Zellteilung längerfristig aktiviert und angekurbelt werden muss.

Die Erfolgsquote beim Einsatz der Bepanthen Spritze gegen Haarverlust ist hoch und damit sicher. Dennoch sollten Sie die Ursachenforschung in den Mittelpunkt stellen und vor Ihrer Entscheidung für die Vitaminbehandlung prüfen lassen, ob der Haarschwund krankheits- oder medikamentenbedingt, erblich oder hormonell ist.

In einigen Fällen hilft Vitamin B trotz seiner haarwuchsfördernden Wirkung nicht. Die Behandlung wird nicht von den Krankenkassen übernommen, ist aber aufgrund der günstigen Konditionen für die Ampullen bezahlbar und daher auch einen Versuch wert.

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