Bei Haarschwund, egal ob diffus oder kreisrund, büßen die meisten Betroffenen an Selbstbewusstsein und ästhetischem Selbstempfinden ein. In diesem Kontext verwundertes es nicht, dass die Haarverpflanzung längst im Mainstream angekommen ist und von Frauen wie Männern gleichermaßen geschätzt wird.

Ein weiterer Grund für die immer häufigere Entscheidung für ein Eigenhaarimplantat ist die Tatsache, dass es sich heute um eine schmerzfreie, schnell verheilende und minimalinvasive Haartransplantation handelt. In diesem Artikel erfahren Sie, was minimalinvasiv im Bezug auf den Eingriff bedeutet und welche Vorteile Sie durch eine schonende Haarverpflanzung erhalten.

Die minimalinvasive Haartransplantation – dank kontinuierlicher Weiterentwicklung

Haartransplantationen gibt es schon seit vielen Jahren. Doch nicht von Anfang an waren die Ergebnisse so natürlich und die Risiken so gering wie heute. Als die Haarimplantation noch in den Kinderschuhen steckte, mussten Patienten mit einem schmerzhaften invasiven, in der Heilungszeit häufig Probleme verursachenden Eingriff rechnen.

Nicht nur die Methoden, sondern auch die Technik hat sich verfeinert und ermöglicht Ihnen heute eine minimalinvasive Haarverpflanzung bei lokaler Betäubung. Selbst die Anästhesie können Sie ohne Spritzen vornehmen und per Druckinjektion im Comfort-In-System ohne Nadel durchführen lassen.

Bei der FUT Methode, die ab den 1980er Jahren boomt und die heute kaum noch genutzt wird, handelt es sich um eine invasive Haarverpflanzung. Um die Grafts zu gewinnen, musste im Spenderbereich ein bereiter Hautstreifen entnommen werden. Dass dort eine große Narbe entstand, ließ sich nicht vermeiden.

Heute werden die Grafts einzeln und damit schonend für die Kopfhaut UND die Haarfollikel entnommen. Die Narbenbildung liegt praktisch bei Null und dank kleinster Instrumente wird die Kopfhaut nur minimal verletzt. Die technische Weiterentwicklung hat die Haarverpflanzung revolutioniert und aus einem einst invasiven Eingriff ein minimalinvasives ästhetisches Verfahren für dichtes Haar gemacht.

Vorteile durch schonende Eigenhaarimplantation

Der primäre Vorteil, den eine minimalinvasive Haarverpflanzung mit sich bringt, begründet sich bereits im Fokus auf die Bezeichnung. Minimal bedeutet, dass Ihre Kopfhaut nur leicht verletzt wird und dass für die Implantation notwendige Maßnahmen schonend durchgeführt werden. Weder im Spender-, noch im Empfängerbereich muss genäht werden.

Da das Vernähen komplett entfällt und die Wunden winzig klein sind, verkürzt sich die Heilungszeit und das Infektionsrisiko sinkt deutlich. Die minimalinvasive Eigenhaarverpflanzung ist schmerzfrei, sodass eine lokale Betäubung völlig ausreichend ist. Auch die Anwuchsrate der Grafts und die mögliche Haardichte steigen.

Bei verschwindend geringem Blutverlust und in kürzerer Zeit können große Mengen an Grafts verpflanzt werden. Die FUE Technik und darauf aufbauende Verfahren haben die minimalinvasive Haartransplantation ins Leben gerufen und Eigenhaarimplantate zu einem minimalen und völlig angstfrei möglichen Eingriff ohne Narbenbildung gemacht.

Minimalinvasiv – wie sich der “Kleinsteintriff” auf die Heilung auswirkt

Minimal ist der Begriff, der Ihnen in einem Wort alles zu den Verletzungen Ihrer Kopfhaut sagt. Mit kleinsten Hohlnadeln werden die Grafts einzeln entnommen und im Empfängerbereich verpflanzt, wodurch sich keine sichtbaren Narben bilden und Blutungen praktisch nicht größer als bei einem Nadelstich sind.

Im Gegensatz zu einer invasiven Implantation von Haaren erzeugt die minimalinvasive Haarverpflanzung keinen Bedarf des Narbenverschlusses und somit keine große Wunde, die lange heilen und später verdeckt getragen werden muss. Das Risiko einer Infektion ist bei Minimalwunden deutlich geringer, so dass Sie sich auf eine komplikationslose und schnelle Heilung verlassen können.

Die Kopfhaut wird schonend behandelt und der gefürchtete, früher häufig auftretende Operationsschock bleibt bei minimalinvasiven Techniken aus. Sie sind bereits einen Tag nach dem Eingriff wieder gesellschaftsfähig und müssen nicht mit einem dicken Kopfverband herumlaufen. Die Anwuchsrate von 95 Prozent spricht für sich und zeigt, wie enorm sich die Umstellung auf minimalinvasiv und kopfhautschonend auf das Ergebnis und damit auf Ihre Chancen in der Haarverpflanzung auswirkt.

Für wen sich eine minimalinvasive Haarverpflanzung eignet

Eine minimalinvasive Haartransplantation eignet sich für jeden, der etwas gegen Haarausfall auf dem Kopf, im Gesicht oder am Körper unternehmen möchte. Durch innovative Techniken und langjährige Erfahrungen von Spezialisten in einer renommierten Haarklinik sind heute Eigenhaarimplantationen möglich, die zum Zeitpunkt der Einführung der Haarverpflanzung keine Option gewesen wären.

Sie können sich für einen minimalinvasiven Eingriff zur Implantation von Augenbrauen und Augenwimpern, zur Barthaar- und Körperhaarverpflanzung und natürlich zur Auffüllung kahler Stellen auf Ihrem Kopf entscheiden. Lange Ausfallzeiten im Beruf oder im gesellschaftlichen Leben stehen nicht auf Ihrer Agenda, da Sie bereits am Folgetag wieder gesellschaftsfähig sind.

Die minimalinvasive Haarverpflanzung selbst ist schon schmerzfrei. Auch postoperativ stellen sich keine Schmerzen ein, da die Wunden so winzig und Ihr Wohlbefinden nicht einschränkend sind. Auch Patienten mit Angst vor Spritzen müssen nicht auf ein Eigenhaarimplantat verzichten, denn im Comfort-In-System ist die Betäubung nadelfrei und somit ebenfalls schmerzfrei. Ob der Eingriff für Sie in Frage kommt, wird in einer umfassenden Diagnostik in der Haarklinik ermittelt.

Fazit | Mit innovativen Verfahren ist ein Haartransplantat minimalinvasiv

Der Gedanke an Hohlnadeln in Ihrer Kopfhaut, an die Entnahme von Haaren mitsamt Follikeln und an Spritzen zur lokalen Betäubung erzeugt bei vielen Menschen eine Gänsehaut. Doch Sie können sich entspannt zurücklehnen und müssen nicht zwischen der Kahlköpfigkeit und einem Haarimplantat wählen.

Dank modernster Technik und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Verfahren ist eine Haartransplantation heute minimalinvasiv. Mikrofeine Hohlnadeln, die einzelne Entnahme der Grafts im Spenderbereich und eine kopfhautschonende Verpflanzung im Empfängerbereich sorgen dafür, dass sich die Erfolgsquote durch die minimalinvasive Haartransplantation auf 95 Prozent erhöht hat.

Es handelt sich nicht um einen großen und riskanten operativen Eingriff, sondern um eine kleine und keine Narben hinterlassende Behandlung durch ein spezialisiertes Team in der Haarklinik. Schon in der ersten Beratung werden Sie spüren, dass Sie dem Eingriff offen und ohne Angst gegenüberstehen und sich in die erfahrenen Hände von Koryphäen der Eigenhaarverpflanzung begeben werden.

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