Minoxidil nach der Haartransplantation

Minoxidil nach der Haartransplantation

Kann Minoxidil nach der Haartransplantation helfen? Wenn Sie wissen wollen, ob und wie der Wirkstoff das Haarwachstum nach der Operation fördern kann, sind Sie hier genau richtig! Der genetische Haarausfall ist für die meisten Betroffenen einen so große Belastung, dass Sie die unterschiedlichsten Mittel, Shampoos und Medikamente ausprobieren, um das Problem ein für alle Mal zu lösen. Meist gelangt neben der Haartransplantation auch das Haarwuchsmittel Minoxidil auf die eigene Agenda. Nicht zuletzt, da es aufgrund seiner Wirkung und seiner guten Verträglichkeit sehr geschätzt und oft empfohlen wird.

Viele Menschen, die sich  für eine professionelle Haarimplantation entscheiden, stehen dementsprechend vor der äußerst wichtigen Frage: Kann Minoxidil nach der Haartransplantation weiter genutzt werden und was passiert, wenn man das Haarwuchsmittel ohne vorherige Reduzierung der Dosis absetzt? Das Team um Dr. Balwi informiert Sie jetzt in diesem Artikel ausführlich zur Anwendung von Haarwuchsmitteln wie Minoxidil im Zusammenhang mit einer Haartransplantation.

Was bewirkt Minoxidil nach der Haarverpflanzung in Bezug auf das Haarwachstum?

Regaine hat Produkte entwickelt, in denen Minoxidil auf den Haarverlust bei beiden Geschlechtern abgestimmt ist. So eignen sich die Produkte mit dem viel diskutierten Wirkstoff sowohl für Männer und Frauen. Minoxidil ist deshalb so beliebt, weil es das Wachstum der Haarfollikel anregt und fördert.

Nach einer Haartransplantation benötigen die Haare grundsätzlich bis zu zwölf Monate, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Mit Minoxidil können Sie die Dauer erfahrungsgemäß etwas verkürzen und dafür sorgen, dass das finale Ergebnis noch dichter wird.

Die Durchblutung lässt sich schlussendlich verbessern und die einzelne Haarwurzel effektiver mit Nährstoffen versorgen. Dies kann dazu führen, dass die Haare gesünder und kräftiger wachsen. Daher können Sie Minoxidil anwenden, wenn keine Rötungen mehr sichtbar und die Verkrustungen der Kopfhaut komplett ausgeheilt sind. Dies ist in der Regel nach rund drei Wochen der Fall. Sprechen Sie die Anwendung und den genauen Zeitpunkt aber unbedingt mit Ihrem behandelnden Haarchirurgen und seinem/ihrem Team hab.

Gut zu wissen: Minoxidil wurde einst als blutdrucksenkendes Mittel entwickelt. Dabei wurde festgestellt, das ebenso eine äußerliche Anwendung möglich ist und sich dadurch die Blutgefäße der Kopfhaut erweitern.

Doch Achtung: die Pflege der Kopfhaut ist wichtig

Minoxidil fördert in vielen Fällen das Haarwachstum. Doch es gibt auch Nebenwirkungen, die alle Anwender unbedingt kennen sollten. Der Wirkstoff Minoxidil wird in Alkohol gelöst und kann daher die Kopfhaut austrocknen. Achten Sie deshalb auf eine gleichzeitig feuchtigkeitsspendende Kopfhautpflege. Wer das Mittel bereits vor der Haartransplantation anwendet, hält die Wirkung von Minoxidil stets nur über die Dauer der Anwendung aufrecht.

Wird das Produkt abgesetzt, bleibt die Unterstützung für die Haare ebenfalls wieder aus. Nur eine dauerhafte und damit auch kostspielige Nutzung von Produkten mit Minoxidil kann daher das Haarwachstum fördern. Wer aber nicht ununterbrochen Minoxidil auftragen möchte, findet in der professionellen Eigenhaarimplantation an sich schon eine dauerhafte Lösung gegen den Haarverlust.

Minoxidil nach der Haartransplantation strikt nach Arztanweisung anwenden

Viele Patienten gehen davon aus, dass sie Minoxidil nach der Haarverpflanzung nicht mehr verwenden sollten. Langfristig betrachtet werden Sie das Haarwuchsmittel postoperativ auch nicht benötigen. Schon deshalb, da die transplantierten Grafts grundsätzlich zumindest genetisch bedingt nicht mehr ausfallen. Dennoch sollten Sie die Anwendung nicht abrupt beenden, da sich dieser Umstand nachteilig auf die Heilung des Spenderbereichs auswirkt und auch die Anwachszeit Ihrer verpflanzten Haarfollikel beeinflussen kann.

Halten Sie sich daher strikt an die Anweisung des Arztes, der Sie schon im ersten Vorgespräch ausführlich über die Nachbehandlung mit Minoxidil berät und Ihnen wichtige Tipps zur Nachsorge an die Hand gibt. Wenn Sie das Haarwuchsmittel viele Monate oder gar Jahre verwendet haben, hat sich Ihr Körper an die Ingredienzen gewöhnt. Setzen Sie dieses Mittel plötzlich ab und entwöhnen Ihren Körper nicht langsam, können die Haarfollikel in einen Schockzustand geraten und ausfallen. Dieses Risiko ist unbedingt zu vermeiden, um Ihnen ein möglichst zufrieden stellendes Ergebnis zu gewährleisten.

Mit Ihrer Entscheidung zum Eigenhaarimplantat möchten Sie effektiv und dauerhaft gegen den Haarverlust vorgehen. Das Ergebnis ist sicher, wenn Sie alle Informationen und Anweisungen zur Vorbereitung und zur Nachbehandlung folgen. Dazu gehört auch, dass Sie die Verwendung des Haarwuchsmittels Minoxidil nicht von einem Tag auf den Anderen abbrechen sollten. Ansonsten anziehen Sie Ihrer Kopfhaut wichtige Wirkstoffe, an die sie sich durch die langfristige Behandlung bereits gewöhnt hat.

Schlussfolgerung: Da Sie perspektivisch kein Haarwuchsmittel mehr benötigen, rät Ihnen das Behandlungsteam also zu einer langsamen „Entwöhnung“ mit täglicher Reduzierung der angewandten Menge an Haarwuchsmittel. Je nach Empfehlung können Sie Minoxidil nach einem Eigenhaarimplantat im Zeitraum von sechs Monaten bis zwei Jahren auftragen.

Vor und nach der Haarverpflanzung: Haarwuchsmittel systematisch und nicht ad hoc absetzen

Bei einer abrupten Absetzung von Minoxidil nach der Haarverpflanzung können die im Spenderbereich verbliebenen Haare in größerer Menge ausfallen. Auch der Empfängerbereich bleibt nicht unberührt, da sich Ihre Kopfhaut an die Behandlung mit Haarwuchsmittel gewöhnt hat. Nicht nur nach der Transplantation, sondern auch vorab sollten Sie die Verwendung des Haarwuchsmittels deshalb langsam reduzieren.

Ein vollständiger Verzicht der Behandlung ist nach einer Eigenhaarimplantation nicht nötig, da sich Miloxidil vorteilhaft auf die Kräftigung und damit auf die Heilung der verpflanzten Follikel und Ihr Haar im Spenderbereich auswirkt. Die Eigenhaarimplantation wird schonend und mit modernsten Techniken vorgenommen. Gerade in den ersten Wochen der Heilungsphase spielt die Durchblutung Ihrer Kopfhaut eine wichtige Rolle. Minoxidil ist das erste zugelassene Haarwuchsmittel, das sich nachweislich durchblutungsfördernd auswirkt und aus diesem Grund auch als begleitende Behandlung nach einer Haartransplantation geeignet ist.

In der Aktivierung geschwächter Haarwurzeln erweist sich das Präparat als praktische Unterstützung mit follikelstärkender Wirkung. Auch in einem ausführlichen Gespräch mit dem Behandlungsteam erfahren Sie, warum Sie in perspektivischer Betrachtung auf ein Haarwuchsmittel verzichten können. Dennoch wird man Ihnen raten, Minoxidil nach einer Haarverpflanzung weiter zu verwenden und die Absetzung langfristig zu planen, falls Sie das Mittel bereits im Vorfeld für längere Zeit angewendet haben.

Heilungsphase durch Minoxidil nach der Haarverpflanzung beschleunigen

Die Erweiterung der Gefäße erhöht die Nährstoffaufnahme Ihrer Haarfollikel. Die Telogenphase (Ruhephase) des Haarzyklus lässt sich so verkürzen und die Anagenphase, also die Wachstumsphase der Haarfollikel, beschleunigen. Ihr transplantiertes Haar und das Haar im Spenderbereich wächst somit nicht nur schneller, sondern im Regelfall auch deutlich dichter als ohne Unterstützung.

Wenn Sie hingegen Minoxidil nach der Haartransplantation plötzlich absetzen, kann sich diese Entscheidung problematisch auf das Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung auswirken. Im Vorgespräch befragt man Sie daher auch zur privaten Anwendung von Haarwuchsmitteln. Antworten Sie hier absolut ehrlich, egal ob Sie Minoxidil oder ein anderes Präparat verwenden. So sorgen Sie selbst für eine möglichst risikofreie, angenehme und nicht zuletzt auch erfolgreiche Haartransplantation. Nur in Kenntnis zu den von Ihnen genutzten Produkten kann das Behandlungsteam dahingehend beraten, ob ein Medikament nach der Haarimplantation weiter genutzt und in welchem Umfang es angewendet werden soll. Bei Minoxidil nach der Haarverpflanzung ist aber bekannt, dass es sich grundsätzlich positiv auswirkt und die Bildung neuer Haare in stabiler Struktur begünstigt.

Eine abrupte Absetzung sollte somit gar nicht in Erwägung gezogen werden. Im Zeitraum der Heilung benötigt Ihre Kopfhaut Ruhe und die Behandlung mit den ärztlich empfohlenen Produkten. Dazu gehört Minoxidil, das Sie in langsamer Dosierungsreduktion nach dem minimalinvasiven Eingriff weiter verwenden. Halten Sie sich außerdem an alle ärztlichen Anweisungen zum Verhalten nach der Haartransplantation, um ein bestmögliches Ergebnis zu gewährleisten.

Minoxidil nach der Haartransplantation ist erlaubt und stärkt das Haar

Die meisten Patienten gehen davon aus, dass man vor der Eigenhaarverpflanzung verwendete Präparate postoperativ umgehend absetzen müsste. In vielen Fällen ist diese These richtig. Anders ist es bei Minoxidil. Nach der Haartransplantation fördert die weitere Verwendung des Wirkstoffs die Genesung des Spenderbereichs und kann sich positiv auf die Entwicklung der implantierten Haarfollikel auswirken.

Wenn Sie das Präparat voreilig absetzen, kann es zur gegenteiligen Wirkung und damit zur Verschärfung der androgenetischen Alopezie (erblich-bedingter Haarausfall) kommen. Ärzte sind sich darüber einig, dass die haarwurzelstärkende Wirkung von Minoxidil nach der Implantation von Eigenhaar ein entscheidender Vorteil sein kann. Haben Sie das Präparat vor einer Haartransplantation genutzt, sollten Sie es auch danach weiterhin anwenden und erst schrittweise absetzen, sobald sich Ihr Haarwuchs normalisiert hat. Den richtigen Zeitpunkt erfahren Sie im Rahmen der Nachsorge. Einige Patienten können Minoxidil bereits nach sechs Monaten absetzen,während viele Haarexperten die Weiterbehandlung bei anderen Patienten für einen Zeitraum von zwei Jahren empfehlen. Wenn Sie Minoxidil im Vorfeld noch gar nicht angewendet haben, können Sie gemeinsam mit Ihrem Facharzt entscheiden, ob die haarwachstumsfördernde Verwendung des Wirkstoffs Minoxidil nach der Haartransplantation in Ihrem Fall sinnvoll ist, oder nicht.

Generell sollten Sie wissen, dass es sich bei diesem Präparat um ein Medikament handelt. Ein Medikament, bei dessen Herstellung die haarwuchsfördernde Wirkung als Begleiterscheinung und nicht als Primärwirkungsspektrum entdeckt wurde. Dennoch ist der Erfolg deutlich sichtbar, wie sich in den Ergebnissen bei den vielen Anwendern von Minoxidil zeigt.

Sie können sich dazu gern bei der Haarklinik beraten lassen. Die Experten informieren Sie detailliert über Ihre Möglichkeiten, Minoxidil nach der Haarverpflanzung zu nutzen. Außerdem erhalten Sie nach Wunsch auch eine unverbindliche Beratung zu den verschiedenen Techniken der Haartransplantation sowie eine kostenlose Haaranalyse. Wir wünschen Ihnen eine gute Entscheidung und schnellstmöglich wieder ein volles und gesundes Haarbild!

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