Sie haben sich für ein Eigenhaartransplantat entscheiden und freuen sich auf den Zeitpunkt, wenn die frisch verpflanzten Grafts neues Haar ausbilden und fest in der Kopfhaut verankert sind. Doch zwei bis sechs Wochen nach dem Eingriff beginnt der Haarschwund erneut und setzt akut, sowie in besorgniserregender Ausprägung ein.

Ist das der Fall, handelt es sich um den so genannten Shock Loss. Nach einer Haartransplantation tritt dieses Phänomen bei rund 5 Prozent aller Patienten auf und unterscheidet sich deutlich vom normalen Haarverlust, der postoperativ in geringer Ausprägung auftritt.

Wenn Sie dieses Phänomen bemerken, sollten Sie sich umgehend an Ihre Haarklinik wenden und durch die umgehende Handlung und Behandlung den Verlust der verpflanzten Grafts verhindern.

Warum es zum Shock Loss nach der Haartransplantation kommen kann

Der Shock Loss kann nach einer Haarverpflanzung im Spender- und im Empfängerbereich auftreten. Es gibt verschiedene Ursachen, von denen Sauerstoffmangel zu den größten Risiken gehört. Bereits im Vorgespräch der Behandlung werden Sie in der Haarklinik zu diesem Risiko und dem richtigen Umgang mit der Problematik aufgeklärt.

Sie erfahren, wie wichtig die Nachsorge nach Anweisung des Behandlungsteams ist und warum es trotz professioneller Eigenhaartransplantation in seltenen Fällen zum Verlust der Grafts und Ihrer Follikel im Spenderbereich kommen kann.

Fakt ist, dass Sie bei einer professionell und von Experten durchgeführten Haarverpflanzung nicht mit dem Verlust der Haarimplantate rechnen müssen. Anders verhält es sich, wenn der Eingriff ohne ausreichende Erfahrung vorgenommen wird oder wenn das Spenderhaar zwischen der Entnahme und der Verpflanzung zu lange ohne Sauerstoff und Vitalstoffe bleibt.

Bei der FUE und der FUT Technik kann der Shock Loss Effekt gleichermaßen auftreten, wenn die Grafts zum Beispiel zu dicht aneinander verpflanzt werden. Wie sicher die Haartransplantation ist, entscheiden Sie bereits bei der Auswahl der Haarklinik mit dem Fokus auf die Erfahrung und Kernkompetenzen des Behandlungsteams.

Bei Elitehairtransplant bekommen Sie 30 Jahre Garantie auf die Haarimplantation und können daher sicher sein, dass Sie nicht zu den 5 Prozent von Shock Loss betroffenen Patienten gehören.

Postoperativer Haarausfall im Empfänger- und im Spenderbereich

Wie bereits angeschnitten, tritt der vollständige Verlust der Grafts nur bei unfachmännischer Behandlung auf. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich für eine Koryphäe auf dem Gebiet der Eigenhaarverpflanzung entscheiden und auf diesem Weg den Shock Loss nach der Haartransplantation ausschließen.

Heute wird vorwiegend die FUE Methode angewandt, bei der die Grafts im Spenderbereich einzeln entnommen werden. Mit dieser Haarverpflanzung ist ein großes Risiko für postoperativen Haarschwund ausgeschlossen, da es bei der Einzelentnahme der Grafts nicht zum Trauma durch das Skalpell kommen kann.

Sobald Sie in den ersten sechs Wochen nach dem Eingriff verstärkten Haarausfall oder Irritationen auf der Kopfhaut bemerken, sollten Sie mit dem Besuch in der Haarklinik nicht lange warten.

Auch wenn der Schock erst einmal tief sitzt und Sie sich um eine erneute Glatzenbildung sorgen, ist der Shock Loss nach einer Haarverpflanzung im Regelfall reversibel und somit keine dauerhafte Einschränkung des Ergebnisses.

Prävention – Haarschwund durch richtige Nachsorge vermeiden

Die beste Prävention gegen die Problematik des Haarverlusts nach dem Eingriff ist neben der Auswahl der Klinik Ihr Fokus auf die Nachsorge. Schließen Sie alle Risikofaktoren aus und halten sich an die Anweisungen des Behandlungsteams.

Denn zu schnell wieder aufgenommene sportliche Aktivitäten mit hoher Schweißbildung, aber auch Saunabesuche und UV-Strahlung können die Heilung unterbrechen und zu einer Art Shock Loss nach der Haartransplantation führen.

Ungeeignete Shampoos, kräftiges Rubbeln oder Kratzen auf Ihrer Kopfhaut und oder die Reibung durch eine zu enge Mütze schädigen die noch nicht fest mit der Blutversorgung verbundenen Follikel und führen zum Haarverlust.

Vermeiden Sie Stress und einen ungesunden Lebensstil. Als Raucher sollten Sie sich in den ersten Wochen im Verzicht üben.

Behandlung von Haarverlust nach Eigenhaarimplantat

Im Empfängerbereich ist der Shock Loss nach der Haarverpflanzung bis zum Zeitraum von sechs Wochen normal und unbedenklich. Die kleinen und noch sehr weichen Härchen fallen aus, aber die Haarwurzel bleibt in der Kopfhaut erhalten.

Anders verhält es sich im Spenderbereich, wo der Verlust der Haare mit dem Ausfallen der Wurzeln einhergehen kann. Wenn Sie unter einem ungewöhnlich starken und nicht mehr normalen Shock Loss nach Ihrer Haartransplantation leiden, können haarwuchsfördernde Mittel und Shampoos helfen.

Dr. Balwi hat speziell für die postoperative Anwendung ein Shampoo und ein Spray entwickelt, das alle essenziell haarwuchsfördernden Essenzen enthält und bei regelmäßiger Anwendung nach Empfehlung gegen den Verlust der frisch verpflanzten Haare hilft.

Wichtig ist, dass Sie die Ruhe bewahren und sich nicht unter Stress setzen. Stress würde den Haarschwund verstärken und die Reversibilität mindern.

Fazit | Shock Loss nach einer Haarverpflanzung ist vermeidbar

Nur die wenigsten Patienten leiden bei einer mit modernen Methoden vorgenommenen Haarverpflanzung unter Shock Loss. Wenn Sie sich von Anfang an nach den Empfehlungen und Anweisungen der Haarklinik richten und sich postoperativ richtig verhalten, bleibt der unerwünschte und besorgniserregende Haarschwund aus.

Die Erfolgsquote der Eigenhaarimplantation liegt bei 95 Prozent und ist somit ein überzeugendes Ergebnis. In Einzelfällen kann es durch äußere Einwirkungen zu einem verstärkten Haarausfall in der Heilungsphase kommen. Das muss Sie noch nicht schockieren, sollte Sie aber zu einer Terminvereinbarung in der Haarklinik motivieren.

Mit der optimalen Nachsorge können Sie sich vor dem Shock Loss nach einer Haarverpflanzung schützen und den Haarwuchs anregen. Gesunde Ernährung, ein stressfreies Leben und die richtige Haarpflege unterstützen den Heilungsprozess Ihrer Haare im Spender- und im Empfängerbereich.

Nur 5 Prozent aller Patienten leiden unter verstärktem Haarschwund nach dem Eingriff, welcher als Shock Loss eingeordnet wird und bei rechtzeitiger Behandlung reversibel ist. Umfassende Prävention ist das beste Haarwuchsmittel.

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