Entscheiden Sie sich für eine Haartransplantation, können Sie wieder zu neuer Lebensqualität gelangen, wenn Sie große kahle Stellen auf dem Kopf haben. Nach der Haartransplantation können Sie selbst zur Heilung beitragen, indem Sie die Anweisungen des Arztes befolgen. Sport nach der Haartransplantation ist in den ersten Tagen nicht erlaubt. Der Schweiß könnte zum Aufweichen der Krusten und zu Infektionen führen.

Warum Sie keinen Sport nach der Haartransplantation treiben sollten

Für die Haartransplantation werden heute moderne Methoden angewendet, die durch kleine Einstiche und eine schnelle Heilung gekennzeichnet sind. Sie sind am Tag nach der Eigenhaarverpflanzung wieder fit und können nach einem abschließenden Gespräch mit dem Arzt die Heimreise antreten. Sie sollten in den ersten Tagen körperliche Anstrengung vermeiden. Dazu gehört auch Sport nach der Haarverpflanzung. Nicht nur die Anstrengung und der Schweiß können den Heilungsprozess verzögern.

Die Bewegung und die Haltung beim Sport können sich negativ auf die Heilung auswirken. In den ersten Tagen sollten Sie sich nicht bücken. Bei vielen Sportarten, vor allem bei Ballsportarten, besteht die Gefahr, dass Sie sich den Kopf stoßen. Das Anwachsen der transplantierten Haare kann durch Stoß beeinträchtigt oder verhindert werden. Auch Sportarten, bei denen Sie einen Helm tragen sollten, beispielsweise Radsport oder Skaten, dürfen Sie eine Weile nicht ausüben. Es hängt von der Sportart ab, die Sie bevorzugen, wann Sie nach der Eigenhaarverpflanzung wieder Sport treiben dürfen.

Wundheilung nach der Haartransplantation

Bei der Haartransplantation werden auf der Kopfhaut kleine Wunden erzeugt. Um die Haare zu entnehmen, wird mit Hohlnadeln in die Kopfhaut gestochen. Im Transplantationsbereich werden die Haarwurzelkanäle geöffnet, damit die Haare implantiert werden können. Es handelt sich bei den Wunden nur um kleine Einstiche. Da diese kleinen Wunden jedoch sehr dicht beieinander liegen, sind sie als eine große Wunde anzusehen.

Sie sollten deshalb auf Sport nach der Haarverpflanzung und auf andere körperliche Belastung verzichten. Nach der Haartransplantation bilden sich an den Entnahme- und Transplantationsstellen der Haare Krusten. Auf der Kopfhaut treten Rötungen auf. Abhängig davon, mit welcher Methode die Eigenhaarverpflanzung ausgeführt wurde, dauert es 10 bis 14 Tage, bis die Rötungen abklingen und die Krusten abfallen. In dieser Zeit ist die Kopfhaut noch sehr empfindlich.

Wie Sie den Heilungsprozess unterstützen können

Der Arzt gibt Ihnen nach der Haarverpflanzung Tipps mit auf den Weg, wie Sie zu einer guten Heilung und einem guten Ergebnis beitragen können. Sie sollten in den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff körperliche Anstrengungen vermeiden. Dazu gehört nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch Geschlechtsverkehr und Sport nach der Haartransplantation. Sie schwitzen bei körperlicher Anstrengung. Der Schweiß kann aggressiv sein und die Krusten aufweichen.

Er kann zu Entzündungen und schlimmstenfalls zu Infektionen führen. Sie sollten sich nach der Haarverpflanzung auch nicht bücken, da der Blutfluss dadurch verstärkt werden könnte. In den ersten zwei Wochen nach der Haarimplantation ist Alkohol tabu, denn er kann den Heilungsprozess beeinträchtigen. Die Heilung wird gefördert, indem Sie sich 48 Stunden nach dem Eingriff zum ersten Mal das Haar waschen. Zuvor wird eine Lotion aufgetragen. Zum Waschen verwenden Sie ein Spezialshampoo. Das Haar sollten Sie an der Luft trocknen lassen. In den ersten vier Wochen nach der Haartransplantation sollten Sie

Schwimmen stellt zwar keine große körperliche Belastung dar, doch da Meer- oder Chlorwasser aggressiv auf die empfindliche Kopfhaut wirken können, ist dieser Sport nach der Haarverpflanzung tabu. Erst nach vier Wochen können Sie wieder schwimmen.

Sanfter Sport nach zwei Wochen möglich

Sanfte Sportarten wie Aerobic, Tanzsport, Nordic Walking, Gehen oder Laufen können Sie bereits zwei Wochen nach der Haarverpflanzung ausüben. Diese Sportarten stellen keine besondere Gefahr dar und sind auch nicht mit großer körperlicher Anstrengung verbunden. Dennoch sollten Sie mit Ihrem Sport nach der Haartransplantation noch nicht voll durchstarten. Nach zweiwöchiger Sportabstinenz ist es sinnvoll, wenn Sie es erst langsam angehen lassen. Sie sollten das Training langsam steigern. Schwitzen ist auch bei den sanften Sportarten nicht auszuschließen. Sie sollten auf keinen Fall wischen oder rubbeln, sondern nur vorsichtig den Schweiß abtupfen.

Sport nach der Haarverpflanzung – ein Überblick

Wann Sie nach der Haarimplantation wieder mit Sport beginnen können, hängt von der Sportart ab. Um fit zu bleiben, können Sie zwei Wochen nach dem Eingriff sanfte und schonende Sportarten ausführen. Abhängig von der Sportart können Sie nach einigen Wochen wieder mit dem Training beginnen:

  • Schwimmen: vier Wochen
  • Turmspringen, Tauchen: sechs Wochen
  • Kraftsport: vier Wochen
  • Ballsportarten wie Handball, Volleyball, Basketball oder Fußball: sechs Wochen
  • Radsport, Skaten: sechs Wochen
  • Kampfsport wie Judo, Ringen oder Boxen: mindestens sechs Wochen.

Kraftsport ist anstrengend und schweißtreibend. Erst nach vier Wochen sollten Sie damit beginnen. Sie sollten das Training zuerst langsam angehen lassen. Radsport und Skaten bedeuten eine mittlere körperliche Anstrengung, doch Sie müssen einen Helm tragen, der das Anwachsen der Haare beeinträchtigen könnte. Außerdem besteht bei diesen Sportarten eine hohe Sturzgefahr, genau wie bei Fußball. Bei Kampfsportarten kann es schnell zu Stößen, Schlägen auf den Kopf und zu Stürzen kommen. Sie sollten daher mit diesem Sport nach der Haartransplantation mindestens sechs Wochen warten.

Was Sie beim Sport beachten sollten

Möchten Sie nach der Eigenhaarverpflanzung wieder mit dem Sport beginnen, sollten Sie darauf achten, dass die Rötungen vollständig abgeklungen und die Krusten abgeheilt sind. Vorher sollten Sie auch keine leichten, sanften Sportarten ausüben. Auch wenn Sie nach zwei Wochen keine Schmerzen auf der Kopfhaut mehr verspüren, heißt das nicht, dass Sie jede Sportart betreiben können.

Die Kopfhaut ist noch empfindlich. Die Haarfollikel müssen sich nach dem Eingriff regenerieren. Das ist nur möglich, wenn die Kopfhaut nicht strapaziert wird. Sie sollten beim Sport auch keine Mützen oder Kapuzen tragen, da das Schwitzen damit gefördert werden könnte oder der Schweiß nicht abfließen kann. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie mit dem Arzt darüber sprechen, welche Sportart Sie ausüben, und seinen Rat befolgen.

Fazit: Sport nach der Haarverpflanzung – langsam beginnen

Nach der Haartransplantation kommt es zu Rötungen und Krustenbildung auf der Kopfhaut. Die neuartigen Methoden der Haarverpflanzung kommen mit kleinen Einstichen aus und heilen mit einer geringen Krustenbildung ab. Da die kleinen Einstiche jedoch dicht beieinander liegen, sind sie als eine große Wunde anzusehen. Sie sollten Sport nach der Haartransplantation erst langsam angehen lassen. Nach zwei Wochen sind sanfte Sportarten geeignet, während Sie mit Sportarten, die anstrengend sind und eine Stoßgefahr bedeuten, mindestens vier Wochen warten sollten.

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