In unserer Kultur ist volles Haar ein wichtiges ästhetisches Merkmal. Nimmt der Haarwuchs ab oder bilden sich gar kahle Stellen, wird der Umstand als Makel empfunden. Sie verlieren mit Ihrem Haar das Selbstbewusstsein und Ihre Lebensfreude.

Wissenschaftler und Forscher haben Stromreize gegen Haarausfall erforscht und herausgefunden, dass die Methode wirken und Ihre Haarfollikel stimulieren kann. Hier erfahren Sie, in welchen Fällen dieses Behandlungsverfahren helfen kann und wie es eingesetzt wird.

Positive Ergebnisse liegen bisher vor allem in der Abwendung der genetisch bedingten Alopezie vor. Ob der Reizstrom allerdings ein generell wirksames Mittel gegen die Glatze ist, bleibt nach aktuellen Erkenntnissen fraglich.

Lesen Sie nachfolgend, was Stromreize gegen Alopezie bewirken können, für wen sich die Anwendung neben dem genetisch bedingten Haarausfall noch eignet und was es für Voraussetzungen gibt. Stromreize oder Haartransplantation? Was kommt wann infrage? Auch das erfahren Sie hier.

Wie funktioniert die Elektrostimulation bei Haarausfall?

Experten haben einen neuen Therapieansatz gegen Haarausfall ins Leben gerufen: Stromreize. Bei den Stromstößen sendet ein Mini-Gerät, das auf dem Haupt getragen wird, an die Kopfhaut elektrische Impulse. Sie werden im Niederfrequenzbereich übertragen.

Das Ziel besteht darin, inaktive Follikel zur Bildung neuer Haare anzuregen. Sie sind auch dafür verantwortlich, die Haarwurzel zu verankern. Bei Männern und Frauen, die unter Haarausfall leiden, produzieren die Haarfollikel nur noch dünne Haare, werden immer schwächer, sterben ab und stellen die Bildung letztendlich gänzlich ein.

Das Stimulationsgerät kann dem entgegenwirken. Sind die Follikel noch nicht abgestorben, können sie mit den Stromreizen bei gezielter Anwendung wieder aktiviert werden. Das Gerät ist alltagstauglich, denn Sie können es, ohne dass andere etwas davon bemerken, unter einem Hut oder Basecap tragen, da die Generatoren, die den Strom erzeugen, sehr klein sind. Die Nano-Generatoren laden sich durch die Bewegungen auf.

Was Stromreize gegen Haarausfall bewirken können

Fakt ist, dass es beim Einsatz kleiner Stromreize gegen Haarausfall um eine Aktivierung geschwächter Haarfollikel geht. Aufbauend auf der Erkenntnis, dass sich elektrische Impulse positiv auf die Aktivierung verlangsamter Körper- und Zellfunktionen auswirken, haben sich Wissenschaftler näher mit deren Einsatz bei Haarschwund beschäftigt.

Sind noch lebendige Haarwurzeln in Ihrer Kopfhaut vorhanden, kann der Stromreiz im Niedrigfrequenzbereich für die gewünschte Aktivierung sorgen und Ihrem Haar Impulse für neues Wachstum senden. Allerdings müssen Sie wissen, dass die Methode ohne lebendige Haarwurzeln nicht funktioniert und auf einer bereits länger bestehenden Glatze kein neues Haar wachsen lässt. Forscher haben ein tragbares Gerät entwickelt, das während Ihrer Bewegung im Alltag kleine Elektroimpulse dort abgibt, wo das Problem besteht.

Das heißt, dass Sie das Gerät auf dem Kopf tragen und es aufgrund seiner geringen Größe unter einem Hut oder Ihrer Mütze verstecken können. In einigen Praxistests hat sich gezeigt, dass die Stromreize gegen Haarverlusthelfen und dass bei Betroffenen mit geschwächten Haarwurzeln neues Haar gewachsen ist.

Achtung: Bedeutend sind hierbei die Bereiche um die Haarwurzel herum, denn die Strukturen sorgen dafür, dass die Haare und deren Wurzel gut in Ihrer Kopfhaut verankert sind. Bei dauerhaften Behandlungen können sie dichter werden und auch eine größere Länge erreichen. Forscher vermuten, dass Stromreize wirksamer sein können als Medikamente. Der Vorteil ist, dass die Therapie kaum Nebenwirkungen hat und als gut verträglich gilt.

Für wen eignet sich die Anwendung?

Leiden Sie unter voranschreitendem Haarschwund und waren bereits beim Dermatologen, der in einer umfassenden Untersuchung Erkrankungen und anderweitige behandlungsbedürftige Haarausfallursachen ausgeschlossen hat? Am besten haben Sie bereits eine Haaranalyse vornehmen lassen und erfahren, dass sich in der Kopfhaut der kahlen Stellen noch lebendige Haarfollikel befinden.

Reizstrom ist aufgrund der Niedrigfrequenz ungefährlich und wird als angenehmes Kribbeln empfunden. Doch das Wirkungsspektrum ist nicht allumfassend, sondern auf die Schwächung Ihrer Haarfollikel begrenzt. Bei genetischen und hormonellen Ursachen, bei Haarschwund aufgrund von Mangelerscheinungen und bei Haarausfall durch Medikamente können Sie im Anfangsstadium einen Versuch mit Stromreizen vornehmen. Das Prinzip basiert auf der Stärkung Ihrer Haarwurzeln, die durch die regelmäßige Stimulation neue Kraft bekommen und neues Haar bilden.

Nicht geeignet sind Stromreize gegen Haarverlust, wenn Sie empfindlich auf Reizstrom reagieren oder wenn Ihr Haar irreversibel geschädigt und mit der Wurzel ausgefallen ist. Zudem dürfen keine offenen Wunden, Druckstellen und entzündete Bereiche mit Elektroden beklebt werden. Des Weiteren wird in der frühen Schwangerschaft von einer Elektrotherapie abgeraten, denn es kann zum Schwangerschaftsabbruch oder zu Missbildungen kommen.

Voraussetzungen für den Einsatz von Reizstrom bei Haarschwund

Durch Stromreize können Sie Haarverlust vermeiden? Elektrische Impulse fördern den Haarwuchs? Beide Aussagen sind wissenschaftlich erforscht und entsprechen der Wahrheit. Ehe Sie sich für Stromreize gegen den Haarausfall entscheiden, sollten Sie auf Ursachenforschung gehen. Ist Ihr Haarschwund ein Symptom für eine Erkrankung, steht deren Behandlung im Fokus.

Tritt das Haarproblem in Folge einer Medikation als Nebenwirkung auf, muss Ihr behandelnder Arzt entscheiden, ob eine Medikamentenumstellung sinnvoll ist. Tragen Sie einen Herzschrittmacher, sprechen Sie Ihre Idee, durch Stromreize gegen Haarverlust vorzugehen, unbedingt mit dem Kardiologen ab.

Gesunde Menschen können die Behandlung der Kopfhaut mit Reizstrom problemlos vornehmen. Wie bereits angeschnitten, muss eine essentielle Voraussetzung für den Behandlungserfolg gegeben sein.

Stromreize wirken nur dort, wo Ihre Haarfollikel lebendig und noch in der Kopfhaut vorhanden sind. Daher ist die Methode am besten für beginnenden Haarschwund geeignet, während sie bei einer bereits langfristig bestehenden Tonsur und Geheimratsecken kaum eine Wirkung erzielen kann.

Stromreiz oder Haartransplantation? Der Haarschwundstatus entscheidet über den Behandlungserfolg!

Beide Verfahren können auf einer Glatze neues Haar wachsen lassen. Um die für Sie optimale Behandlungsmethode zu wählen, sollten Sie sich einer Haar- und Kopfhautanalyse erzielen und den Grund für Ihre Kahlköpfigkeit kennen. Bei geschwächten Haarwurzeln sind Stromreize gegen den Haarausfall hilfreich, da sie die Follikel aktivieren und Ihr Haar zu neuem Wachstum anregen.

Besteht das Problem der Alopezie bei Ihnen schon länger und Ihr Haar ist sprichwörtlich mit der Wurzel ausgefallen, wird es auch durch Stromreize nicht zum Wachsen gebracht. In diesem Fall ist eine Eigenhaarverpflanzung die beste Methode, um perspektivisch gegen die Tonsur, die Geheimratsecken oder den verbreiterten Scheitel vorzugehen.

Das Behandlungsteam der Haarklinik berät Sie ausführlich und gibt Ihnen wichtige Informationen zur Überlegung an die Hand. Je früher Sie sich zu einer Behandlung des Haarschwundes entscheiden, umso größer sind die Chancen, dass Sie durch Stromreize gegen den Haarverlust vorgehen und ein gutes Ergebnis erzielen können.

Falls keine aktivierungsfähigen Follikel vorhanden sind, erzielen Sie durch die Verpflanzung von Eigenhaar neues Selbstbewusstsein durch einen neuen, dichten Haarwuchs.

Fazit | Elektrische Impulse – Stromreize können gegen Haarverlust helfen!

Alopezie stellt für die meisten Betroffenen ein Problem dar. Dies gilt umso mehr, wenn sie in jungen Jahren auftritt. Der Haarausfall trifft viele Männer. Die Haare lichten sich mit zunehmendem Alter und es bilden sich kahle Stellen, bis schließlich eine Glatze droht. Doch auch viele Frauen bleiben nicht von Haarverlust verschont. Behandlungsmethoden gibt es viele. Forscher haben eine Technik entwickelt, Haarausfall mit winzigen Stromschlägen zu behandeln.

Stromreize sind gegen Haarausfall kein Wundermittel. Doch sie können durchaus hilfreich sein, wenn Ihr Haar aufgrund inaktiver Haarwurzeln ausfällt. Bei diesem Verfahren wird Strom im Niedrigfrequenzbereich verwendet, der in regelmäßigen Abständen kleine Impulse in die Kopfhaut schickt.

Die hauptsächliche Funktion basiert darauf, die Durchblutung anzuregen und eine höhere Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und essentiellen Vitalstoffen zu erzielen. So lange Ihre Haarfollikel lebendig sind, so lange können Stromreize gegen den Haarverlust wirken und die beginnende Glatzenbildung aufhalten.

Das Gerät funktioniert mit einer Batterie und lässt sich praktisch unsichtbar unter Ihrer Kopfbedeckung tragen. Um einen Behandlungserfolg zu erzielen, sollten Sie den Impulsgeber so oft wie möglich tragen.

Ob sich der neue Therapieansatz etabliert, bleibt derzeit noch abzuwarten. Dass die kleinen Stromreize gegen Haarausfall helfen können, hat sich in verschiedenen Studien und in praxisnahen Tests gezeigt. Die Behandlung ist nebenwirkungsfrei und kann hilfreich sein.

Dies gilt bei noch nicht abgestorbenen Haarfollikeln. Ohne Behandlung werden sie immer schwächer, bringen dünnere Haare hervor und bilden schließlich gar keine mehr aus. Ist es noch nicht soweit, können Sie diese mit Stromreizen wieder aktivieren. In anderem Falle verhilft eine Haartransplantation in der Klinik zu neuer Haarpracht.

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