Eine Haartransplantation ist ein kosmetischer operativer Eingriff, der einer guten Vorbereitung bedarf und bei dem es auf das richtige postoperative Verhalten ankommt. Die Haartransplantation Risiken sind nur gering. Um die Haarverpflanzung Risikenzu reduzieren, kommt es auf die Wahl der richtigen Klinik an. Infektionen, der Ausfall der transplantierten Haare und weitere Risiken werden reduziert.

Haartransplantation Risiken mit der Wahl der richtigen Klinik reduzieren

In einer modernen Klinik, in der die hygienischen Standards eingehalten werden, sind die Risiken bei der Eigenhaarverpflanzung nur gering. Sie können den Eingriff in der Türkei ausführen lassen, da er dort günstiger als in Deutschland ist. Bei der Wahl der Klinik sollten Sie darauf achten, dass die Klinik über ein internationales Zertifikat verfügt, beispielsweise von der JCI-Kommission oder vom TÜV. Bewertungen der Klinik im Internet und Berichte von Patienten in Internetforen können bei der Auswahl helfen. Sie sollten sich nicht von günstigen Preisen blenden lassen, sondern darauf achten, welche Methoden für die Eigenhaarverpflanzung angewendet werden. Methoden mit geringen Risiken sind

  • FUE-Methode
  • FUE-Gold-Methode
  • FUE-Saphir-Methode
  • FUE-Diamant-Methode
  • DHI-Methode
  • SDHI-Methode

Sie sollten auch darauf achten, ob die Klinik über deutsche Anlaufstellen verfügt. Dort können Sie bereits vor dem Eingriff eine Beratung erhalten und über die Ausführung des Eingriffs informiert werden.

Haarverpflanzung Risiken, über die Sie informiert sein sollten

Dank moderner Methoden, bei denen die Wunden nur klein sind, bestehen bei der Eigenhaarverpflanzung nur geringe Gefahren. Zu den typischen Risiken zählen

  • Allergie oder Unverträglichkeit auf Betäubungsmittel und Schmerzmittel
  • Infektion der Wunden im Entnahme- und Transplantationsbereich
  • Ausfallen der transplantierten Haare
  • unnatürlich wirkende Haarlinie mit dem sogenannten Puppenkopfeffekt
  • borstig und unnatürlich wachsende Haare.

Bei der FUT-Methode, bei der ein Streifen der behaarten Kopfhaut vom Hinterkopf entnommen wird, sind die Risiken höher als bei der FUE-Methode. Bei der FUT-Methode muss die Entnahmestelle des Streifens vernäht werden. Dabei entsteht eine große Narbe, die sich infizieren könnte. Zu den Haartransplantation Risiken bei dieser Methode gehört auch, dass die Narbe breit oder wulstig abheilt.

Bei der Haarverpflanzung mit der FUE-Methode ist das Infektionsrisiko geringer, da die Haarfollikel mit einer Hohlnadel entnommen werden und die Entnahmestellen nur klein sind. Die Entnahmestellen werden nicht vernäht und heilen ohne Narben ab. Die FUE-Methode wurde inzwischen verfeinert, sodass die Schnitte oder Einstiche im Transplantationsbereich kleiner und präziser erfolgen und das Infektionsrisiko noch geringer ist.

Allergien und Unverträglichkeiten vermeiden

Allergien und Unverträglichkeiten auf das örtliche Betäubungsmittel oder auf das Schmerzmittel sind selten. Sind bei Ihnen Allergien oder Unverträglichkeiten auf Medikamente bekannt, sollten Sie den Arzt vor dem Eingriff darauf hinweisen. Der Arzt kann ein anderes Betäubungs- oder Schmerzmittel verwenden. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie auf Betäubungs- oder Schmerzmittel allergisch reagieren, können Sie vor der Eigenhaarverpflanzung einen Allergietest durchführen lassen.

Haartransplantation Risiken von Infektionen

Die Haarverpflanzung Risiken von Infektionen sind nur gering. Um Infektionen zu vermeiden, wird unter sterilen Bedingungen gearbeitet. Die Entnahmestelle der Haarfollikel und die Transplantationsstelle werden desinfiziert, bevor der Eingriff erfolgt. Sie können selbst dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren, indem Sie nicht kratzen, auch wenn die Kopfhaut juckt. Sie sollten in den ersten Wochen körperliche Anstrengungen vermeiden, damit es nicht zu Infektionen und Wundheilungsstörungen durch Schweiß kommt. Das Risiko von Infektionen reduzieren Sie auch, indem Sie das Antibiotikum einnehmen, das Ihnen verordnet wird. Damit die Wirkung des Antibiotikums nicht beeinträchtigt wird, sollten Sie in den ersten zehn Tagen keinen Alkohol trinken.

Wie Sie das Ausfallen der transplantierten Haare vermeiden

Die transplantierten Haare fallen nach zwei bis sechs Wochen aus. Das ist völlig normal, denn die Haarfollikel müssen sich regenerieren. Nach drei Monaten beginnen die Haare wieder nachzuwachsen. Sie können jedoch das Ausfallen der Haarfollikel als eines der Haarverpflanzung Risiken vermeiden, indem Sie nach dem Eingriff nicht kratzen, das Stoßen des Kopfes vermeiden, in den ersten Tagen auf einem Nackenkissen schlafen, beim Waschen der Haare nicht rubbeln und in den ersten beiden Wochen körperliche Anstrengung vermeiden. Beim Kämmen sollten Sie nicht zu stark an den Haaren ziehen. Sie sollten im ersten Monat nach dem Eingriff nicht ins Schwimmbad, in die Sauna und ins Solarium gehen, da der Heilungsprozess beeinträchtigt werden könnte.

Haartransplantation Risiken für ein schlechtes Ergebnis

Haarverpflanzung Risiken für ein schlechtes Ergebnis wie eine unnatürliche Haarlinie oder borstig wirkende Haare können Sie mit der Wahl einer guten Klinik vermeiden. Der Arzt untersucht Sie vorher, um festzustellen, ob der richtige Zeitpunkt für die Eigenhaarverpflanzung gekommen ist. Er zeichnet vor dem Eingriff die gewünschte Haarlinie an. Sind Sie damit nicht zufrieden, kann die Haarlinie korrigiert werden. Bei den neuen Methoden wie der Saphir-Methode, der Diamant-Methode oder der DHI-Methode ist ein präzises Arbeiten möglich.

Die Haare können am Haaransatz sorgfältig verpflanzt werden. Ein dichtes Einsetzen der Haare ist bei den neuen Methoden möglich. Der Arzt kann bei der Entnahme der Haare die Wuchsrichtung und den Austrittswinkel feststellen. Werden die Haare im richtigen Austrittswinkel und in der richtigen Wuchrichtung eingepflanzt, wirken sie natürlich. Mit den neuen Methoden kann eine hohe Haardichte erreicht werden.

Haartransplantation Risiken mit dem richtigen Verhalten vermeiden

Sie können mit dem richtigen Verhalten die Risiken bei der Eigenhaarverpflanzung weitgehend vermeiden, indem Sie den Anweisungen des Klinikpersonals folgen. Nach dem Eingriff sollten Sie ein Stirnband tragen, um Schwellungen im Stirnbereich zu vermeiden. In den ersten beiden Wochen sollten Sie körperliche Anstrengung meiden, auf Geschlechtsverkehr verzichten und keinen Sport treiben. Sie könnten schwitzen oder sich den Kopf stoßen, was zum Ausfallen der Haarfollikel führen könnte. Verwenden Sie die empfohlene Lotion und das empfohlene Shampoo, können die Krusten schnell abheilen und die Haarfollikel gut anwachsen. Sie sollten im ersten Monat Ihr Haar nicht stylen und keine Dauerwelle oder Farbe anwenden. Auf das Föhnen der Haare sollten Sie verzichten.

Fazit: Haartransplantation Risiken sind vermeidbar

Haarverpflanzung Risiken lassen sich mit der Wahl einer guten Klinik und mit dem richtigen Verhalten vermeiden. Vor dem Eingriff sollten Sie ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen und ihn über bekannte Allergien und Unverträglichkeiten informieren. So werden allergische Reaktionen auf Betäubungs- und Schmerzmittel verhindert. In guten Kliniken ist das Infektionsrisiko äußerst gering. Dort wird unter strengen hygienischen Bedingungen gearbeitet. Kratzen Sie nicht auf dem Kopf, können Sie Infektionen verhindern. Das Ausreißen der transplantierten Haare vermeiden Sie, indem Sie beim Waschen nicht rubbeln und beim Kämmen nicht zu stark ziehen. Sie können mit dem richtigen Verhalten und dem Befolgen der Anweisungen des Klinikpersonals die Haartransplantation Risiken reduzieren.