Mit einer Haartransplantation können Sie bei Haarausfall und größeren kahlen Bereichen auf dem Kopf wieder zu neuem Selbstbewusstsein gelangen. Damit der Eingriff gut gelingt und der Heilungsprozess ungehindert abläuft, sollten Sie auf Alkohol nach der Haartransplantation verzichten. Alkohol fördert die Durchblutung und kann die Wundheilung verzögern.

Warum Sie auf Alkohol nach der Haartransplantation verzichten sollten

Für viele Menschen, die unter Haarausfall leiden, ist die Haarverpflanzung die letzte Hoffnung, um wieder zu einem attraktiveren Äußeren und zu mehr Lebensqualität zu gelangen. Ist die Haartransplantation gelungen, bedeutet das für die Patienten einen Grund zum Feiern. Sie sollten sich damit jedoch noch einige Wochen Zeit lassen, denn Alkohol nach der Haarverpflanzung sollte in den ersten zehn Tagen tabu sein. Nicht ohne Grund gibt Ihnen der Arzt eine Liste mit Anweisungen, was Sie vor und nach der Haartransplantation beachten sollten.

Dazu gehört, dass Sie bereits vor dem Eingriff auf Alkohol verzichten sollten. Vor der Haartransplantation kann Alkohol zu Komplikationen führen. Nach dem Eingriff kann der Heilungsprozess durch Alkohol beeinträchtigt werden. Das gilt auch für Getränke mit einem geringeren Alkoholgehalt wie Sekt, Wein oder Bier. Auch nach den zehn Tagen sollten Sie mit Alkohol eher sparsam umgehen.

Kein Alkohol vor der Haartransplantation

Sie sollten mindestens eine Woche vor der Haartransplantation keinen Alkohol mehr trinken. Er kann die Wirksamkeit der Narkose beeinträchtigen. Sie bekommen bei der Haartransplantation keine Vollnarkose, sondern eine örtliche Betäubung. Auch sie kann durch den Alkohol in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden. Alkohol ist ein Stressfaktor für den Körper und verdünnt das Blut. Die blutverdünnende Wirkung kann die Dosierung des Betäubungsmittels erschweren.

Da Alkohol das Blut verdünnt und die Durchblutung fördert, kann es, wenn Sie vor dem Eingriff Alkohol trinken, zu Blutungen während und nach der Operation kommen. Der Heilungsprozess kann bereits durch Alkohol vor dem Eingriff beeinträchtigt werden. Da blutverdünnende und blutdrucksenkende Medikamente, Aspirin und Nikotin eine ähnliche Wirkung wie Alkohol haben, sollten Sie in der Woche vor der Haartransplantation auch auf solche Medikamente verzichten und nicht rauchen.

Alkohol nach der Haarverpflanzung – Beeinträchtigung des Heilungsprozesses

Am Tag nach der Eigenhaarverpflanzung erfolgt eine abschließende Untersuchung. Der Arzt gibt Ihnen noch einige Tipps, was Sie in den nächsten Tagen beachten sollten. Dazu gehört, dass Sie mindestens zehn Tage nach dem Eingriff auf Alkohol verzichten sollten. Ihr Körper, die Kopfhaut und die transplantierten Haare befinden sich nach dem Eingriff im Regenerationsprozess, der durch Alkohol beeinträchtigt werden könnte.

Alkohol kann den Heilungsprozess und das Anwachsen der Haare beeinträchtigen. Sie haben es bis zu einem gewissen Maß in der Hand, wie der Heilungsprozess verläuft und wie das Ergebnis des Eingriffs aussieht. Schlimmstenfalls kann es durch Alkoholgenuss nach der Haartransplantation dazu kommen, dass die transplantierten Haare ausfallen.

Nach der Haartransplantation erhalten Sie ein Antibiotikum, das vor Infektionen schützen soll. Die Wirkung des Antibiotikums kann durch Alkohol beeinträchtigt oder außer Kraft gesetzt werden. Sie riskieren mit Alkohol nach dem Eingriff schwerwiegende Infektionen. Auch Alkohol selbst kann das Infektionsrisiko steigern, da er das Immunsystem schwächen kann.

Weitere schädliche Wirkungen durch Alkohol nach der Haarverpflanzung

Alkohol senkt die Hemmschwelle und regt die Schweißproduktion an. Durch Schweiß können die Krusten, die nach der Haartransplantation im Spender- und Empfangsbereich der Haare entstehen, aufweichen. Es kann zu Infektionen kommen. Durch Alkohol können Sie auch dazu neigen, Dinge zu tun, die Sie ohne Alkoholeinfluss nicht tun würden. Sie könnten beispielsweise Bewegungen ausführen, bei denen das Risiko besteht, den Kopf zu stoßen. Dadurch kann das Anwachsen der transplantierten Haare beeinträchtigt werden.

Auch für verschiedene körperliche Anstrengungen, zu denen auch Geschlechtsverkehr gehört, kann durch Alkoholeinfluss die Hemmschwelle herabgesetzt werden. Körperliche Anstrengung führt zur Schweißproduktion und kann gerade in den ersten Tagen nach dem Eingriff die Rötungen und Schwellungen verstärken. Alkohol steigert die Ausschüttung von Stresshormonen, die eine Ursache von Haarausfall sein können. Die transplantierten Haare wachsen durch Stresshormone schlechter an oder fallen wieder aus. Sie sollten, um den Heilungsprozess und das Anwachsen der Haare nicht zu gefährden, auch nach den zehn Tagen, in denen Alkohol tabu sein sollte, mit Alkohol nach der Haartransplantation sparsam umgehen.

Was Sie über den Heilungsprozess nach der Haartransplantation wissen sollten

Ein besseres Verständnis dafür, warum Sie nach der Eigenhaarverpflanzung auf Alkohol verzichten sollten, gewinnen Sie, wenn Sie wissen, wie der Heilungsprozess verläuft:

  • Juckreiz im Spender- und Empfängerbereich in den ersten Tagen
  • Schwellungen an der Stirn und an der Augenpartie, da das Betäubungsmittel entweicht. Die Schwellungen sollten spätestens nach fünf Tagen wieder verschwunden sein.
  • Rötungen und Krustenbildung auf der Kopfhaut. Die Rötungen und die Krusten verschwinden abhängig von der angewendeten Methode nach 10 bis 14 Tagen wieder.

Mit Alkohol können die Rötungen auf der Kopfhaut verstärkt werden. Das Abheilen der Krusten könnte sich verlangsamen.

Die transplantierten Haare fallen nach zwei bis sechs Wochen aus. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, sondern ein normaler Prozess, da die Haarfollikel sich in die Ruhephase verabschieden. Nach etwa drei Monaten haben sich die Haarfollikel wieder regeneriert. Die Haare wachsen dann wieder nach, doch sind sie zuerst nur dünn. Sie kräftigen sich im Laufe der Zeit. Genießen Sie auch noch einige Wochen nur wenig Alkohol nach der Haarverpflanzung, kann sich das günstig auf das Nachwachsen der Haare auswirken.

Viel Alkohol – schädlich für die Haare

Übermäßiger Alkoholgenuss kann Haarausfall begünstigen. Alkohol führt zur Produktion von Stresshormonen, die den Haarfollikeln schaden und zum Haarausfall führen können. Die Hautalterung wird durch Alkoholgenuss beschleunigt. Auch Haarausfall kann durch eine verfrühte Hautalterung früher auftreten. Wünschen Sie sich dauerhaft schönes Haar, sollten Sie auch künftig, wenn Sie die Haartransplantation bereits einige Monate hinter sich haben, nur wenig Alkohol genießen.

Alkohol begünstigt viele Krankheiten, beispielsweise Krebs, Bluthochdruck oder Gicht. Nicht die Krankheit selbst, aber die Medikamente zur Behandlung der Krankheit wie die Chemotherapie bei Krebs, blutdrucksenkene Medikamente oder Allopurinol gegen Gicht, können zu Haarausfall führen. Sie sind also auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihren Alkoholkonsum einschränken.

Fazit: Alkohol nach Haartransplantation verzögert den Heilungsprozess

Nach der Haartransplantation kommt es auf das richtige Verhalten an, um den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen. Alkohol nach der Haartransplantation verstärkt die Durchblutung und kann den Heilungsprozess verzögern. Er kann das Antibiotikum, das Sie nach der Haartransplantation erhalten, in seiner Wirkung beeinträchtigen. Die Folge können Infektionen sein. Mit Alkohol nach der Haarverpflanzung kann das Anwachsen der Haare beeinträchtigt werden. Sie sollten daher mindestens zehn Tage nach der Haartransplantation auf Alkohol verzichten.

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