Darf man Rauchen nach der Haartransplantation?

Rauchen nach der Haartransplantation

Mit der Entscheidung für eine Eigenhaarverpflanzung haben Sie eine gute Wahl getroffen. Die Anwuchsrate der implantierten Follikeleinheiten liegt bei über 95 Prozent und gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Kahlköpfigkeit temporär und nach der Vollendung des Heilungsprozesses beendet ist. Als Raucher stehen Sie vor und nach dem minimalinvasiven Eingriff vor einer wichtigen Frage. „Ist das Rauchen vor und nach der Haartransplantation erlaubt?“

Die Antwort ist ein klares Nein. Rauchen kann den Heilungsprozess beeinträchtigen und das Ergebnis der Haartransplantation negativ beeinflussen. Nikotin verengt die Blutgefäße, was zu einer schlechteren Durchblutung führt und somit auch die Versorgung der transplantierten Follikeleinheiten mit Nährstoffen erschwert.

Worauf sollte man als Raucher bei einer Eigenhaartransplantation achten?

Dass der Konsum von Tabak hohe gesundheitliche Risiken nach sich zieht, ist allgemein bekannt. Doch im Zusammenhang mit einem operativen Eingriff ist es besonders wichtig, dass Sie dem Ritual des Rauchens entsagen und den Heilungsprozess nicht gefährden.

Das Behandlungsteam der Haarklinik berät Sie ausführlich darüber, wie Sie sich postoperativ verhalten und worauf Sie in den ersten Tagen und Wochen verzichten sollten. Auch wenn es sich um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, ist die Haartransplantation dennoch eine Operation mit kleinen Wunden, die Zeit zum Heilen brauchen und die sich bei Fehlverhalten entzünden können.

Als Raucher stehen Sie vor der alles entscheidenden Frage, ob Sie sich eine rauchfreie Zeit von rund vier Wochen zutrauen. Um Ihren Blutkreislauf und die Durchblutung vor der Eigenhaartransplantation zu normalisieren, ist ein Rauchverzicht ab dem 14. Tag vor der Behandlung notwendig.

Nach der Haartransplantation raten die Experten der Haarklinik zu einer rauchfreien Zeit von 10 bis 14 Tagen. Die Gewährleistung des ästhetischen Ergebnisses beruht auch auf Ihrer Mitwirkung, in dem Sie zum Beispiel dem Zigarettenkonsum im angegebenen Zeitraum entsagen, kräftezehrenden Sport vermeiden und sich vitalstoffreich ernähren.

Als starker Raucher sollten Sie wissen, dass der Heilungsprozess trotz pre- und postoperativer Abstinenz mehr Zeit in Anspruch nimmt als bei Nicht- und Gelegenheitsrauchern. Ein hoher Nährstoff- und Sauerstoffgehalt in den Versorgungszellen ist nach einer Eigenhaarverpflanzung besonders wichtig. Damit die Grafts schnell einwachsen, sollten Sie abwägen, ob Sie Ihren Eigenanteil am Gelingen der Haartransplantation leisten und das Rauchen vorübergehend einstellen können.

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Welche Auswirkungen hat das Rauchen auf den Heilungsprozess?

Rauchen wirkt sich negativ auf die Durchblutung aus

Rauchen wirkt sich negativ auf die Durchblutung aus und beeinflusst die Wundheilung. Durchblutungsstörungen, sauerstoffarmes und vitalstoffarmes Blut verlängern den Heilungsprozess und können dazu führen, dass die frisch implantierten Grafts direkt wieder ausfallen.

Durch die eingeschränkte Wundheilung kommt es bei Rauchern, die sich nicht an die Empfehlungen des Behandlungsteams halten, während und nach dem Eingriff zu Blutungen und zum vermehrten Austritt von Wundflüssigkeit.

Die Follikeleinheiten könnten dadurch aus der Kopfhaut gespült werden, ehe sie eine Verbindung mit den Versorgungszellen eingehen und anwachsen können. Auch die erhöhte Infektionsgefahr nach der Haarverpflanzung sollte nicht unterschätzt werden.

Es handelt sich zwar „nur“ um winzige Wunden, doch noch keiner sind die Bakterien, die in schlecht verheilende Wundkanäle eindringen und Infektionen verursachen können. Je länger die Wundheilung dauert, desto höher ist das Risiko für dauerhaft sichtbare Narben. Reißt der Schorf immer wieder auf, lässt sich die Narbenbildung mit allen Folgerisiken kaum vermeiden.

Hinweis: Die gleichen Risiken, die Sie beim Rauchen nach der Haartransplantation begünstigen, treten auch beim Dampfen von Shishas und beim Konsum von E-Zigaretten auf. Es ist daher kontraproduktiv, über eine postoperative Umstellung auf eine andere Variante des Rauchens nachzudenken und davon auszugehen, dass Shisha-Tabak und E-Glimmstängel weniger schädlich wären.

Wann darf nach einer Haartransplantation wieder geraucht werden?

Können Sie dem Laster nicht vollständig entsagen, sollten Sie die Empfehlung von 2 Wochen vor und nach der Haarverpflanzung einhalten. Das heißt, dass Sie insgesamt 4 Wochen rauchfrei sind, wodurch sich der Sauerstoff- und Nährstoffgehalt in Ihrem Blut erhöht.

Viele Patienten nutzen die rauchfreie Zeit, um die Gewohnheit generell zu überdenken und das Rauchen aufzugeben. Denn wenn Sie bereits 4 Wochen „durchgehalten“ haben, ist die schlimmste Zeit in der Raucherentwöhnung bereits überstanden.

Wichtig ist, dass Sie postoperativ 14 Tage rauchfrei sind und weder zur Zigarette, zur Shisha oder zur E-Zigarette greifen. Als Raucher haben Sie grundsätzlich ein erhöhtes Risiko, dass die Grafts schlecht anwachsen und das die Haardichte geringer als bei Nichtrauchern ist.

Obwohl sich viele Nikotinkonsumenten über ein positives Ergebnis freuen, sollten Sie die Gefahr der Nährstoffunterversorgung, der Sauerstoffarmut und einer minderen Durchblutung nicht unterschätzen. Die zweiwöchige Abstinenz ist eine Empfehlung, die Sie von den Experten der Haarklinik in Anbetracht der Erfahrungswerte erhalten.

Denn eine erfolgreiche Haartransplantation ist nicht nur von der Technik und dem Können des Chirurgen abhängig, sondern auch von Ihrer eigenen Mitarbeit. Die richtige Nachsorge spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Wenn Sie sich an die Vorgaben halten, steigt die Wahrscheinlichkeit eines optimalen Ergebnisses deutlich.

Doch nicht nur für das Anwachsen der Grafts ist es wichtig, dass Sie auf das Rauchen verzichten. Auch Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Nikotin schädigt nämlich nicht nur Ihre Lungen und Ihr Herz-Kreislauf-System, sondern kann auch zu einer vorzeitigen Hautalterung führen – was gerade bei einer Haartransplantation kontraproduktiv wäre.

Fazit: Rauchen erhöht das Risiko von Komplikationen nach Haarverpflanzungen

Nach operativen Eingriffen sollten Sie keinesfalls rauchen oder dampfen. Die Eigenhaarverpflanzung ist ein minimalinvasiver Eingriff, aber dennoch eine Operation. Im Vorgespräch werden Sie nicht ohne Grund nach Ihrem Rauchverhalten und nach der täglichen Anzahl an Zigaretten gefragt. Je stärker Sie rauchen, desto häufiger kann es innerhalb des Eingriffs zu Blutungen und nach der Haartransplantation zu Heilungsverzögerungen kommen.

Diese Risiken mindern Sie, in dem Sie zwei Wochen vor der Behandlung und mindestens zwei Wochen nach der Haarverpflanzung rauchfrei leben. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und eine komplikationsfreie Heilung zu fördern, sollten Sie die Anweisungen befolgen und verhindern, dass die verpflanzten Grafts durch eine ungesunde Angewohnheit unmittelbar wieder ausfallen.

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