Zink gegen Haarausfall

Zink gegen Haarausfall

Unter allen essenziellen Spurenelementen spielt Zink eine besonders wichtige Rolle. Da es vom Körper nicht selbst gebildet werden kann, ist eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung und gegebenenfalls über Nahrungsergänzung notwendig. Fehlt dem Körper Zink, kommt es zu diffusem Haarverlust und zu Schuppenbildung auf der Kopfhaut.

Lesen Sie nachfolgend, was Zink ist und mit welchen Lebensmitteln Sie es Ihrem Körper zuführen, durch welche Symptome sich ein Zinkmangel äußert und warum er Haarausfall fördert.

Was ist Zink und in welchen Lebensmitteln er erhalten?

Wie bereits kurz angesprochen, handelt es sich bei Zink um ein lebenswichtiges Spurenelement. Ein ausgeglichener Zinkhaushalt aktiviert den Energiestoffwechsel, wodurch er das Haarwachstum anregt. Wenn Sie unter einer Zinkmangelerscheinung leiden, wird das Haar in Mitleidenschaft gezogen und fällt bei länger andauerndem Fehlen des Spurenelements aus.

Für Vegetarier und Veganer ist es besonders schwer, den Körper ausreichend mit Zink gegen Haarausfall zu versorgen. In großen Mengen ist das Spurenelement in dunklem Fleisch, in Käse und Milchprodukten sowie in Joghurt enthalten. Auch Garnelen und Shrimps, Kürbiskerne und Haferflocken enthalten Zink.

Der größte Anteil ist dennoch in Rindfleisch zu finden, worauf sich der Mangel begründet, der aus dem Verzicht auf rotes Fleisch entsteht. Essen Sie viele Nüsse und Kerne, können Sie den Zinkspiegel konstant halten und sich vor Haarverlust schützen. Als überzeugter Vegetarier oder Veganer müssen Sie nicht prinzipiell umdenken.

Denn es gibt viele Supplements, mit denen Sie den Zinkhaushalt ausgleichen und so gegen einen Mangel und den daraus resultierenden Haarverlust vorgehen können. Zink hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT und damit eine der Hauptursachen, die unwiderruflich zu Haarverlust führen. Auch wenn Sie mit Zink nicht gegen Haarausfall mit genetischer Ursache vorgehen können, so lässt sich dennoch eine Verlangsamung des Haarschwundes herbeiführen.

Zink ist ein essentielles Spurenelement. Der Körper kann es nicht selber produzieren und lediglich in geringen Mengen speichern. Dadurch ist eine Zufuhr von außen über die Nahrung oder entsprechende Zinkpräparate wie Kapseln wichtig. Die Einnahme empfiehlt sich, wenn der Bedarf über die Ernährung nicht gedeckt werden kann.

Sie ist für Frauen und Männer möglich. Die Dosis von maximal 15 Milligramm Zink täglich sollte nicht überschritten werden. Eine Anwendung von mindestens drei Monaten wird empfohlen. Haare benötigen immerhin Zeit, um gesund nachzuwachsen und tun dies nicht ständig. Viele befinden sich in der Ruhephase und setzen das Wachstum erst später fort.

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Wie stellt man einen Zinkmangel fest?

Lange bevor andere Symptome auftreten, können Sie Zinkmangel beim genauen Blick auf Ihr Hautbild feststellen. Wirkt die Haut grau und spröde, neigt zu Unreinheiten oder ist entzündet, liegt das nicht selten am fehlenden Spurenelement Zink.

Haut, Nägel und Haare stehen im direkten Zusammenhang. Das heißt, dass Sie einen Mangel auch an brüchigen Fingernägeln und an glanzlosem, schwer frisierbarem Haar erkennen. Schmecken Sie weniger als früher und vermuten, dass selbst kleine Wunden nur schwer verheilen, kann das ebenfalls ein Hinweis auf zu wenig Zink in Ihrem Körper sein.

Kommen noch vermehrte Infekte und Durchfälle dazu, haben Sie praktisch schon die Gewissheit, dass Sie zu wenig Zink aufnehmen. All diese Symptome stehen im Zusammenhang mit einem Mangel an Zink, der zu Haarausfall und vielen weiteren gesundheitlichen Problemen führt.

Eine präzise und völlig konkrete Diagnose kann allerdings nur ein Facharzt stellen. Denn Zinkmangel lässt sich im Blut nachweisen und wird daher am ehesten entdeckt, wenn Sie ein großes Blutbild machen lassen.

Haarausfall wird oft durch einen Zinkmangel verursacht, wie Studien gezeigt haben. Viele Betroffene hatten bei Untersuchungen einen niedrigen Zinkspiegel. Auch wenn der Hauptgrund für den Haarausfall ein anderer ist, verstärkt ein Zinkmangel die Symptomatik bzw. Folgen des Haarverlustes.

Das Spurenelement sorgt für eine gesunde Kopfhaut, schützt die Haarwurzel vor Entzündungen durch Angriffe des Immunsystems, neutralisiert freie Radikale und fördert kräftig nachwachsende Haare. Zink aktiviert den Energiestoffwechsel und fördert eine optimale Nährstoffversorgung der Wurzelzellen.

Kann Zinkmangel Haarausfall verursachen?

Zink trägt zur Bildung von Keratin bei. Weiter hemmt das Spurenelement die DHT Produktion, welche bei einem Großteil aller Betroffenen für Haarverlust verantwortlich ist. Aus diesem Grund kann ein Mangel direkt und indirekt auf den Haarwuchs wirken und dazu führen, dass Sie unter vermehrtem Haarschwund leiden.

Leiden Sie unter erblichem Haarschwund, kann ein zusätzlicher Mangel von Zink für eine Verstärkung der Problematik sorgen. Weiter wirkt sich das Spurenelement auf das Bindegewebe verstärkend aus. Dieses wiederum ist dafür verantwortlich, dass Ihr Haar fest in der Kopfhaut verankert ist und nicht ausfällt.

Die Risiken von Zinkmangel sollten Sie nicht unterschätzen. Bei verstärktem Haarschwund ohne ersichtliche Ursache ist es daher ratsam, Ihren Zinkspiegel überprüfen und einen eventuellen Mangel diagnostizieren zu lassen. Je früher Sie handeln, desto größer sind die Chancen auf einen schnellen Stopp des Haarverlusts.

Was tun, wenn Zink nicht hilft?

Bei einem vorherrschenden Mangel sollte die erhöhte Zufuhr von Zink eigentlich helfen. Doch ist Ihr Haar bereits mit der Wurzel und / oder in große Menge ausgefallen, werden Sie mit Zink gegen den Haarausfall nicht vorgehen können.

In diesem Fall empfiehlt es sich, alternative Behandlungsmethoden zu vergleichen und eine andere Methode zur Bekämpfung von Haarverlust in Erwägung zu ziehen. Die Haartransplantation sorgt dort für neuen Haarwuchs, wo Sie mit Zink gegen Haarausfall keinen Erfolg erzielt haben.

Auch die PRP Behandlung, Microneedling und die Mesohair Therapie sind gute Alternativen. Tragen Sie Ihr Haar kurz und wollen den dichten Haarwuchs nur optisch andeuten, kann die Haarpigmentierung eine Möglichkeit sein. Auf Ihren Zinkhaushalt sollten Sie dennoch achten, da ein Mangel des Spurenelements immer wieder zu Haarschwund führen und perspektivisch eine Glatze nach sich ziehen kann.

Die Ursachenforschung steht immer im Vordergrund. Wenn Zink nicht gegen Haarausfall hilft, empfiehlt Ihnen das Team einer erfahrenen Haarklinik gerne die beste Methode für eine Haarschwundbehandlung.

Fazit | Zinkmangel durch ausgewogene Ernährung und Nahrungsergänzung vorbeugen

Wenn die Haare vermehrt ausfallen, ist die Verzweiflung oftmals groß. Schließlich prägen sie das Aussehen erheblich. Es gibt mittlerweile Mittel, die von außen unterstützend wirken können. Doch auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Eventuell liegt ein Zinkmangel vor. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss.

Wenn Sie gerne Rindfleisch essen, leisten Sie bereits einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung gegen Zinkmangel. Doch auch bei einem vegetarischen oder veganen Lebensstil müssen Sie sich nicht mit Haarverlust und einem schlechten Hautbild abfinden.

Es gibt eine Vielfalt an Kernen, die hohe Mengen an Zink enthalten und so eine optimale Vorbeugung gegen Haarausfall sind. Mit Supplements können Sie Ihren Zinkhaushalt optimieren und im Vorfeld vermeiden, dass es zu Mängeln kommt. Sollten Sie nur wenige zinkhaltige Produkte verzehren, ist Nahrungsergänzung eine gute Alternative.

Vermuten Sie eine Mangelerscheinung, sollten Sie eine ärztliche Diagnose einholen. Für Haarausfall gibt es viele Gründe, sodass sich hinter der vermuteten Unterversorgung mit Zink ein ganz anderes Problem aufzeigen kann.

Die bei Mängeln erkennbaren Symptome können auch als Begleiterscheinung einer Erkrankung auftreten. Daher greifen Sie nicht beherzt zu einer Nahrungsergänzung, wenn Sie sich unsicher sind und nicht wissen, ob Ihr Haarausfall aufgrund eines Zinkmangels entstanden ist. Eine erhöhte Zufuhr von Zink kann gegen Haarausfall nur helfen, wenn wirklich ein Mangel vorherrscht.

So ist es immer sehr wichtig, die Ursache für den Haarschwund zu finden, um das Haarwachstum wieder anzuregen und dem Haarverlust somit entgegenzuwirken. Umso länger das Haarproblem ignoriert wird, desto größer wird das Risiko, dass der Haarverlust zu weit fortschreitet oder nicht mehr gestoppt werden kann.

So hilft bei vielen Betroffenen nur noch eine Haartransplantation, um sich wieder an vollen Haaren zu erfreuen. Haben Sie Fragen? Wünschen Sie Beratung oder eine Haaranalyse? Letztere gibt Klarheit, ob genügend Zink in der Struktur der Haare verankert ist. Nehmen Sie gern Kontakt zum Expertenteam auf.

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