Seit einiger Zeit bemerken sie verstärkten Haarverlust. Vielleicht zeichnen sich sogar diffuse kahle Areale auf Ihrer Kopfhaut ab und lassen leichte Rötungen oder nässende Pusteln erkennen. Wenn es obendrein noch juckt, können Sie von einem Pilz auf der Kopfhaut ausgehen und sollten sich unbedingt in dermatologische Behandlung begeben.

Wenn es zu Haarausfall durch Kopfhautpilz kommt, besteht die Infektion schon länger und hat Ihre Kopfhaut bereits unter der oberen Hautschicht geschädigt. Ehe Sie über eine Behandlung des Haarverlusts nachdenken, muss die Kopfhaut vom Pilz befreit und vollständig geheilt werden.

Wie es zu Kopfhautpilz kommen kann – Risiken einer Infektion

Kopfhautpilz ist eine übertragbare und erst im fortgeschrittenen Stadium erkennbare Hauterkrankung. Kommen Sie mit Dermatophyten, also den Pilzsporen in Berührung, findet eine Inkubation statt. Gefährdet sind besonders Tierhalter, die einen engen Kontakt zu Hund oder Katze pflegen. Aber auch die gemeinschaftliche Nutzung einer Haarbürste mit einem infizierten Familienmitglied oder Freund kann zur Infektion und damit zu Haarverlust durch Kopfhautpilz führen.

Am häufigsten infizieren sich Menschen im Sommer. Bei feuchtwarmen Klima sind nasse Haare ein angenehmes Gefühl. Doch genau diese Konstellation ist ein idealer Nährboden für Hautpilze und somit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Nach der Haarwäsche und im Schwimmbad sollten Sie das Haar schnell trocknen und damit ausschließen, dass sich auf Ihrer Kopfhaut ein feuchtwarmes Biotop bildet.

Haben Sie sich durch Ihr Haustier mit Tinea capitis infiziert, sollten Sie neben Ihrer Behandlung auch eine antimykotische Therapie bei Ihrem Haustier vornehmen. Eine Neuinfektion ist sonst sehr wahrscheinlich, da Sie auch weiterhin einen engen und liebevollen Kontakt mit Ihren vierbeinigen Mitbewohnern pflegen.

Symptome für Haarausfall durch Kopfhautpilz

Lange bevor es zu sichtbaren Haarverlust durch Kopfhautpilz kommt, bemerken die meisten Patienten einen starken und sehr unangenehmen Juckreiz. Auch eine schuppige und gerötete Kopfhaut kann ein Anzeichen für eine Tinea capitis Infektion sein. Bei länger unerkannter Infektion können die Lymphknoten am Hals und im Nackenbereich anschwellen und auf eine leichte Berührung schmerzhaft reagieren.

Generell sollten Sie bei starken oder mehrtägig anhaltenden Irritationen auf der Kopfhaut einen Dermatologen aufsuchen, der mit einer kleinen Haar- und Gewebeprobe die Pilzart bestimmt und ein effektive Behandlung einleitet. In dem Moment, in dem Ihr Haar vermehrt oder gar büschelweise ausfällt, ist die Kopfhaut bereits in den tiefen Schichten geschädigt und das Haar wird auch nach Abklingen der Infektion nicht mehr nachwachsen.

Um sich vor dem Risiko von Haarausfall durch Kopfhautpilz zu schützen, empfiehlt Ihnen das Team der Haarklinik von Dr. Balwi, erste Anzeichen ernst zu nehmen und juckender oder plötzlich schuppiger Kopfhaut Beachtung zu schenken. Eine frühzeitig diagnostizierte und behandelte Pilzinfektion ist gut heilbar und hinterlässt kein Narbengewebe auf Ihrem Kopf.

Wächst das Haar nach der Tinea capitis Behandlung selbstständig wieder nach?

In den meisten Fällen bleiben die im Rahmen einer Kopfhautpilzerkrankung verkahlten Stellen ohne natürlichen Haarwuchs. Hautpilz ist dafür bekannt, dass er sich kreisrund und flächenübergreifend ausbreitet. Dadurch tritt der Haarausfall durch Kopfhautpilz in den wenigsten Fällen am ganzen Kopf, viel häufiger in flechtenartiger Struktur oder kreisrund auf.

Die Infektion und deren Voranschreiten können Sie durch äußerlich angewandte Medikamente und antimykotische Shampoos aufhalten. Bis zur vollständigen Heilung vergehen einige Wochen, doch bereits kurze Zeit nach der antimykotischen Therapie mindert sich der Haarausfall. Dennoch besteht kaum eine Chance, dass sich die Haarfollikel nach einem Haarverlust durch Kopfhautpilz erholen und auf den betroffenen Arealen nachwachsen. Im Regelfall bleiben diese Stellen kahl und sind von schuppigen Narben oder sichtbaren Hautrötungen gezeichnet.

Sollten Sie auch ein halbes Jahr nach der Pilzbehandlung keinen neuen Haarwuchs bemerken, wird er auch später nicht eintreten. Tinea capitis gehört zu den Hautpilzen, die die unteren Hautschichten schädigen und Entzündungen in den Haarfollikeln auslösen. Ist dieser Status erst einmal erreicht, lässt sich der Haarverlust mit Geduld und dem Warten auf den natürlichen Haarwuchs nicht mehr ändern.

Dennoch müssen Sie die Auswirkungen auf Ihre ästhetische Ausstrahlung nicht in Kauf nehmen. Ein Eigenhaarimplantat ist nach abgeschlossener Behandlung auch auf hautpilzgeschädigten Kopfhautstellen möglich.

Haartransplantation nach abgeschlossener antimykotischer Behandlung

Für viele Patienten ist eine Eigenhaarimplantation die einzige Chance auf volles Haar nach Pilzinfektionen auf der Kopfhaut. Ist der Kopfhautpilz bekämpft und die Entzündung vollständig abgeklungen, kann die Behandlung in der Haarklinik starten. Um Ihnen Sicherheit im Ergebnis zu verschaffen, wird vorab eine Haut- und Haarprobe entnommen und auf Pilzsporen und Rückstände der Infektion untersucht. Um eine Implantation von Eigenhaar vornehmen zu lassen, muss ein ausreichend dicht bewachsener Spenderbereich vorhanden sein.

In den meisten Fällen werden die Grafts am Hinterkopf entnommen und anschließend auf den kahlen Stellen des Oberkopfes, der Geheimratsecken oder am Haaransatz verpflanzt. Da eine gewisse Menge an Follikeln nötig ist, kann die Haartransplantation mit Eigenhaar nicht bei vollständiger Verkahlung erfolgen. Aber auch bei Glatze können Sie eine Haartransplantation in Anspruch nehmen und sich für biokompatibles Kunsthaar entscheiden.

In beiden Fällen muss Ihre Kopfhaut vollständig keimfrei und von den Spuren des Kopfhautpilzes geheilt sein. Die meist auf eine noch nicht lange zurückliegende Pilzinfektion hinweisenden Narben stören bei der Haarimplantation nicht. Das Team um Dr. Balwi verfügt über langjährige und tiefgreifende Erfahrung bei Haarimplantaten gegen den Haarausfall in Folge einer Pilzinfektion der Kopfhaut.

Fazit: Kopfhautpilzbehandlung UND Eigenhaarimplantat für volles Haar

Bei Haarverlust durch Kopfhautpilz haben Sie nach abgeschlossener antimykotischer Therapie die Möglichkeit, Ihre Kopfbehaarung durch eine Eigenhaarimplantation zu verdichten. Die schmerzfreie und minimalinvasive Haarverpflanzung eignet sich bei sehr dünn gewordenen Haar und bei kreisrunden oder diffusen kahlen Stellen. Wichtig ist vorher, dass sie die Kopfhautpilzbehandlung abschließen und vollständig geheilt sind.

In der Beratung und ersten Diagnostik in der Haarklinik wird daher eine Probe entnommen und auf Tinea capitis getestet. Das frisch verpflanzte Haar kann nur einheilen, wenn die Kopfhaut keinerlei Pilzsporen aufweist und sich von den Strapazen der Hauterkrankung erholt hat. Eine Haarimplantation gleicht Haarverlust durch Kopfhautpilz aus und ist Ihre Chance, sich in Gesellschaft wieder wohl und selbstsicher zu fühlen. Hat der Pilz sichtbare Narben hinterlassen, bleibt der natürliche Haarwuchs an diesen Stellen aus.

Ohne ein Eigenhaarimplantat weist Ihr Kopf dauerhaft diffuse Areale ohne oder mit sehr spärlich wachsenden Haaren und sichtbaren Narben auf. Dieser Einschränkung Ihres Wohlbefindens und Ihrer Attraktivität begegnen Sie am besten, wenn Sie sich für ein Implantat Ihrer eigenen Haarfollikel entscheiden. Dazu werden die benötigten Grafts im Spenderbereich entnommen und an den geschädigten Stellen auf Ihrem Kopf verpflanzt. Die Heilungsphase dauert durchschnittlich drei bis sechs Monate, bis sich der wirkliche Erfolg in Form dicht und gesund wachsender Haare sehen lässt. Das Ergebnis wird Sie begeistern.