Der Haarwuchs steht im Zusammenhang mit einem gesunden Immunsystem, dem Gleichgewicht des Hormonhaushalts und der hohen Nährstoffzufuhr in die Haarfollikel. Sie fühlen sich in Ihrer Gesundheit eingeschränkt und merken dabei, dass Ihr Haar immer dünner wird oder dass sich erste kahle Stellen auf dem Kopf zeigen? Haarausfall durch Krankheiten ist keine Seltenheit. Mit der Behandlung der Grunderkrankung kann Ihr Haar wieder wachsen und sich erholen.

Warum es zu Haarausfall durch Krankheiten kommen kann

Neben der erblichen Veranlagung oder dem saisonalen und völlig normalen Haarverlust sind Krankheiten eine nicht zu unterschätzende Ursache für kreisrunden und diffusen Haarausfall. Durch Krankheiten kann das Haar binnen kurzer Zeit vollständig ausfallen oder so dünn werden, dass die Kopfhaut vor allem am Oberkopf durchschimmert.

Haarverlust durch Krankheiten sollte nicht unterschätzt und als Alarmsignal verstanden werden. Wenn Sie sich schwach, müde und allgemein unwohl fühlen und unter stark ausfallendem Haar leiden, ist eine medizinische Diagnostik nötig. Ihr Haar braucht eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, sauerstoffreichem Blut und Mineralien.

Haarverlust durch Krankheiten tritt auf, weil die notwendige Versorgung der Follikel unterbrochen wird und dem Haar lebenswichtige Nährstoffe fehlen. Weiter führen Entzündungen zu Haarausfall. Durch Krankheiten ist das Immunsystem geschwächt und der Grundstein für entzündliche Veränderungen gelegt.

Diese Erkrankungen sorgen für Haarverlust

Mit Haarverlust gehen viele Krankheiten einher. Ein Stopp ist nur möglich, wenn die Erkrankung erkannt und behandelt wird. Auch wenn Ihr Haar ein wichtiges ästhetisches Merkmal ist, sollten Sie sich bei Haarausfall durch Krankheiten zuerst um Ihre Genesung und dann um Ihr Haar kümmern.

Haarausfall bei Störungen der Schilddrüsenfunktion

Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse bringt Ihren Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht. Bei allen Ursachen für Haarverlust sind Krankheiten an der Schilddrüse eine der häufigsten Ursachen. Derartige Fehlfunktionen des wichtigen Organs führen meist zu diffusem Haarausfall und können bei Nichtbehandlung zur Vollglanze führen. Wird die Schilddrüse frühzeitig behandelt, lässt sich der Haarausfall stoppen.

Haarverlust durch Kopfhautpilz

Pilzerkrankungen der Kopfhaut sind verantwortlich für kreisrunden oder diffusen Haarausfall. Durch Krankheiten die von Pilzen verursacht werden, wird die Haarwurzel dauerhaft geschädigt. Bei frühzeitiger Diagnostik lässt sich der Haarverlust durch Krankheiten in Form von Pilzinfektionen aufhalten. Je länger Sie mit dem Besuch beim Dermatologen warten, umso größer ist das Risiko, dass die Follikel dauerhaft geschädigt werden und nicht mehr nachwachsen.

Autoimmunerkrankungen begünstigen Glatzenbildung

Bei Autoimmunerkrankungen wie Alopecia Areata greift der Körper die eigenen Zellen an und zerstört sie. Um hinter dem Haarausfall Krankheiten in Form autoimmuner Störungen zu erkennen, ist eine ärztliche Diagnose essenziell. Besonders tragisch ist Alopecia universalis, da diese Autoimmunstörung zum Haarverlust durch Krankheiten am ganzen Körper führt. Ein Autoimmunproblem begünstigt einen schnellen Verlauf der Kahlköpfigkeit und kann binnen weniger Wochen zur Vollglanze und dem Verlust der Körperbehaarung führen.

Verdauungsstörungen als Grund für Haarverlust

Ein gesunder Darm sorgt für Wohlbefinden und die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen. Haarausfall durch Krankheitendes Darms sind keine Seltenheit. Bei Morbus Crohn, einer Entzündung der Darmwand, ist das Risiko von Haarverlust durch Krankheiten besonders hoch. Aber auch Darmparasiten und andere chronische Darmprobleme sowie Reizdarm führen zu Haarausfall. Durch Krankheiten des Darms mindert sich der Nährstoffgehalt im Blut, wodurch das Haar unterversorgt wird und ausfällt.

Diabetes mellitus

Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus führt durch eine Minderversorgung des Körpers mit Nährstoffen zu Haarausfall. Durch diese Krankheiten des Stoffwechsels wird das Immunsystem geschwächt und zusätzlich psychischer Stress erzeugt. Je früher die Diagnose und die Behandlung erfolgen, umso größer sind die Chancen, dass sich der Haarverlust bei Krankheiten wie Diabetes aufhalten lässt. Mit einer Blutuntersuchung lässt sich Diabetes mellitus bei Ihrem Hausarzt sicher diagnostizieren.

Haartransplantationen sind bei Haarverlust durch Krankheiten möglich

Das Behandlungsteam von Dr. Balwi hast sich auf die Behandlung von Haarausfall durch Krankheiten spezialisiert. Eine Eigenhaarverpflanzung mit zusätzlicher PRP Therapie kann die Glatzenbildung durch Haarverlust bei Krankheiten aufhalten. Die Haarklinik ist der richtige Ansprechpartner, egal ob es um kreisrunden Haarausfall durch Krankheiten oder um diffusen Haarverlust durch Krankheiten geht.

Solange Sie ausreichend Spenderhaar am Hinterkopf zur Verfügung haben, ist ein Eigenhaarimplantat bei Dr. Balwi möglich. Alternativ kann bei Haarverlust durch Krankheiten auch auf ein Implantat der Körperbehaarung oder auf Biofibre zurückgegriffen werden. Im Erstgespräch werden Sie ausführlich über den minimalinvasiven Eingriff beraten und erfahren, worauf Sie bei einer Behandlung von Haarausfall durch Krankheitenbesonders achten müssen. Wichtig ist, dass Sie bei Haarverlust durch Krankheiten eine Therapie gegen die Erkrankung durchführen und die Ursache des Haarausfalls bekämpfen.

Bei leichtem Haarausfall durch Krankheiten reicht neben der Behandlung der Grunderkrankung meist eine Therapie mit Eigenblut zur Stärkung der Haarwurzeln aus. Das Behandlungsteam von Dr. Balwi trifft bei Haarverlust durch Krankheiten individuelle Entscheidungen und ist daher auf Ihre Ehrlichkeit im Bezug auf die Erkrankung angewiesen.

Fazit: Bei krankheitsbedingter Teil- oder Vollglatze nicht mit Haarwuchsmitteln experimentieren!

Haarausfall bei Krankheiten macht Sie doppelt unglücklich. Sie leiden unter dem Haarverlust und den Krankheiten, die Ihre Kopfbehaarung ausdünnen und Ihren Körper schwächen. Wenn Sie erblichen oder altersbedingten Haarausfall ausschließen und sich die Geheimratsecken, die Tonsur oder die höher werdende Stirn nicht erklären können, kann der Haarausfall durch Krankheiten begünstigt werden.

Hören Sie auf Ihren Körper und finden heraus, ob Sie neben dem Haarverlust durch Krankheiten weitere Veränderungen in Ihrem Wohlbefinden feststellen. Lassen Sie Ihren Gesundheitszustand diagnostizieren und versuchen nicht, gegen Haarausfall bei Krankheiten mit Haarwuchsmitteln vorzugehen. Nur die Behandlung der Krankheit kann den Haarverlust aufhalten.

Bei fortgeschrittener Glatzenbildung kann der Haarverlust durch Krankheiten mit einer Zerstörung der Follikel einhergegangen sein. In diesem Fall gibt es gegen den Haarverlust durch Krankheiten die Möglichkeit, mit einer Haartransplantation beim Behandlungsteam von Dr. Balwi wieder volles Haar zu bekommen.