Fällt das Haar aus, ist die Sorge um die vollständige Kahlköpfigkeit groß. Doch nicht jeder Haarschwund muss zwangsläufig zur Glatze führen. Allerdings sollten Sie sich frühzeitig zur Diagnostik beim Dermatologen begeben. Denn wenn die Haarwurzeln erst einmal abgestorben sind, ist die Neubildung von Haaren unmöglich. Für die Rückbildung und das letztendliche Sterben Ihrer Haarwurzeln gibt es ganz unterschiedliche Gründe, von denen die Meisten behandelbar sind.

Der Unterschied zwischen verkümmert und abgestorben

Prinzipiell müssen Sie unterscheiden, ob Ihre Haarwurzeln stark geschädigt, also verkümmert, oder abgestorben sind. Starker Haarschwund geht immer zuerst mit einer Unterversorgung der Follikel einher, welche dazu führt, dass sich die Haarwurzeln zurückbilden und sprichwörtlich verkümmern. Doch sie befinden sich noch in Ihrer Kopfhaut und sind zu diesem Zeitpunkt aktivierbar. Je schneller Sie sich auf Ursachenforschung und in Behandlung begeben, umso effektiver können Sie gegen das Absterben vorgehen und Ihren Haarwurzeln neue Kraft schenken.

Ob Ihr Haar mit der Wurzel oder “nur” verstärkt wegen einer Unterversorgung oder aus anderen Gründen ausfällt, kann nur durch einen Bluttest ermittelt werden. Ehe Haarwurzeln absterben, befinden sie sich über mehrere Monate in einem Zustand der voranschreitenden Verkümmerung. In diesem Zeitraum können Sie gegen das Absterben und damit gegen irreversiblen Haarschwund vorgehen. Nur in wenigen Ausnahmefällen lässt sich der Prozess nicht stoppen und Sie müssen damit rechnen, dass Ihr Haar in bestimmten Bereichen unwiderruflich ausfällt.

Wann ist eine Haarwurzel abgestorben?

Jede Haarwurzel stirbt regulär nach mehreren Zyklen aus Wachstum und Ruhephase ab. Doch bis dahin vergehen viele Jahre, da sich der Zyklus bis zu 14 Mal wiederholt und pro Phase mehrere Jahre andauert. Früher abgestorbene Haarwurzeln sind immer die Folge einer Ursache, die den normalen Haarzyklus verkürzt und aus diesem Grund zu vermehrtem Haarschwund führt. Eine Wurzel gilt als abgestorben, wenn die Blut-, Sauerstoff- und Vitalstoffversorgung vollständig verkümmert und abgebrochen ist.

Bis dahin besteht mit den richtigen Maßnahmen immer eine Möglichkeit, die Haarwurzel vor dem Absterben zu retten und sie durch eine umfassende Vitalstoffversorgung zu aktivieren. Bilden sich die versorgenden Blutgefäße irreversibel zurück, fällt das Haar mit der Wurzel aus und der Bereich bleibt kahl. Bei Haarausfall tritt dieser Aspekt bei einer großen, meist auf einem Areal befindlichen Menge an Haarwurzeln auf. Das führt letztendlich zur Bildung von Geheimratsecken, zur Tonsur oder zu einem Rückgang des natürlichen Haaransatzes auf dem vorderen Kopfbereich.

Gründe für das Absterben von Haarwurzeln

Der hauptsächliche Grund für die Verendung zahlreicher Haarwurzeln beruht auf einer enormen Sensibilität gegenüber dem männlichen Sexualhormon Testosteron. Derart empfindliche Haarwurzeln verkümmern durch die Umwandlung des Testosterons in DHT, das letztendlich für den Haarschwund verantwortlich ist. Die Hypersensibilität beruht meist auf einer erblichen Veranlagung und liegt somit in Ihren Genen begründet. Da die Haare vor allem im Schläfenbereich besonders sensibel reagieren, kommt es bei Betroffenen frühzeitig zu Geheimratsecken, deren Grundlage abgestorbene Haarwurzeln sind. Auch ein schlecht funktionierender Stoffwechsel, eine gestörte Durchblutung und Sauerstoffarmut im Blut sind Gründe, die eine ausgewogene Vitalstoffversorgung der Haarwurzeln verhindern.

Hinzu kommen Entzündungen der Kopfhaut, Mineralstoffmängel oder mechanische Reize, die sich ebenfalls negativ auf den Haarwuchs und die Vitalität der Haarwurzeln auswirken. Um den tatsächlichen Grund und damit eine mögliche Behandlungsmethode zu kennen, ehe die Haarwurzeln vollständig absterben, sollte ein Mediziner zu Rate gezogen und mit der Untersuchung der Kopfhaut, sowie mit einem großen Blutbild beauftragt werden. Je früher Sie der Ursache auf den Grund gehen, umso sicherer können Sie die Risiken für abgestorbene Haarwurzeln und damit für die Glatzenbildung mindern.

Früherkennung kann abgestorbene Haarwurzeln vermeiden

Sie stellen verstärkten Haarschwund fest und sehen die Kopfhaut an den Schläfen, auf dem Oberkopf oder im Scheitelbereich durchschimmern? Oder spüren Sie Veränderungen auf Ihrem Kopf und wundern sich über Juckreiz, über plötzlich auftretende Schuppen oder ein Spannungsgefühl? All das sind Symptome, die auf ein Absterben der Haarwurzeln hindeuten und die eine medizinische Diagnostik nötig machen. Von der Verkümmerung durch Unterversorgung bis zum tatsächlichen Absterben einer Haarwurzel vergehen mehrere Monate.

Wenn Sie diese Zeit für die Früherkennung und eine adäquate Behandlung nutzen, haben Sie die Möglichkeit, Schlimmerem vorzubeugen und Erfolg in der Vermeidung der Kahlköpfigkeit zu haben. Einige Gründe, die abgestorbene Haarwurzeln nach sich ziehen, sind allerdings nicht behandelbar. In diesem Fall lohnt es sich, über eine Haartransplantation nachzudenken und die kahlen Stellen auf Ihrem Kopf durch Eigenhaarimplantate wieder aufzufüllen. In einer renommierten Haarklinik werden Sie ausführlich beraten und erfahren Ihre Chancen, die sich aus der Verpflanzung von Eigenhaar ergeben.

Fazit | Abgestorbene Haarwurzeln sorgen für irreversiblen Haarausfall

Lange bevor Ihre Haarwurzeln absterben und ausfallen, zeichnet sich das bevorstehende Problem durch verstärkten Haarausfall ab. Besonders betroffen ist davon der Haarwuchs an den Schläfen, auf dem Oberkopf und im Scheitelbereich. Wenn Sie jetzt reagieren und der Ursache auf den Grund gehen lassen, können Sie die Verkümmerung der Haarwurzeln und damit den Haarausfall umkehren. Je länger Sie warten, umso höher ist das Risiko, dass abgestorbene Haarwurzeln für irreversiblen Haarschwund sorgen und sich nachteilig auf Ihre Lebensqualität auswirken.

Gegen die Sensibilität für DHT sind Sie machtlos. Doch Sie können eine Stärkung Ihrer Haarwurzeln fördern, in dem Sie sich zum Beispiel für eine PRP-Therapie, sowie die innere und äußere Behandlung mit haarwuchsfördernden Vitalstoffen entscheiden. Wichtig ist, dass Sie den Übergang der Verkümmerung bis zum Absterben der Haarwurzeln nicht verkennen und zu lange warten. Ist das Haar erst einmal mitsamt der Wurzel ausgefallen, gibt es keine Behandlung, die ohne eine Haartransplantation neues Haar wachsen lässt. Es ist ratsam, dem Sterben Ihrer Haarwurzeln bei den ersten Anzeichen einer Schwächung zu begegnen und eine vitalstoffreiche Versorgung zu gewährleisten.

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