Haarausfall durch Folliculitis Decalvans

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Was genau ist Haarausfall durch Folliculitis Decalvans? Wenn Sie sich gerade diese Fragen stellen, sind Sie hier genau richtig. Haarausfall kann viele Ursachen haben. Zum Beispiel übermäßigen Stress oder das eigene Erbgut. Doch in manchen Fällen wird der Haarverlust auch durch Folliculitis Decalvans  – eine Entzündung des Haarbalgs – ausgelöst. Wie bei jeder Krankheit, ist es hier wichtig, dass Sie frühzeitig reagieren, sobald Sie ihre Symptome erkennen. Nur so können Sie einem dauerhaften Haarverlust mitunter entgegenwirken.

In diesem Beitrag erfahren Sie jetzt, wie Sie Folliculitis Decalvans erkennen und mit welchen Methoden Sie gegen den damit verbundenen Haarausfall vorgehen können.

Was ist Folliculitis Decalvans?

Wie bereits gesagt, bezeichnet Folliculitis Decalvans eine Entzündung der Haarbälge. Es handelt sich hierbei um eine recht seltene Krankheit, die durch einen chronischen Verlauf gekennzeichnet ist und sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten kann. Die Ursache für die Erkrankung ist auch heute noch nicht vollständig geklärt. Inzwischen ist aber klar, dass das Bakterium Staphylococcus aureus bei jenem Leiden eine ganz zentrale Rolle spielt. In den Läsionen der meisten Betroffenen lässt sich dieser Erreger nachweisen. Wissenschaftler konnten aber noch nicht herausfinden, ob das Bakterium selbst zur Infektion führt oder ob die Besiedelung erst nach dem Ausbruch derselben stattfindet.

Es ist aber davon auszugehen, dass nicht nur der Erreger selbst zur Entstehung von Folliculitis Decalvans führt. Denn es gibt Personen, bei denen Staphylococcus aureus nachweisbar ist, es sich aber dennoch kein Haarausfall entwickelt. Forscher sind des Weiteren der Meinung, dass eine genetische Disposition vorliegt. Das Leiden tritt nämlich oft familiär gehäuft auf. So nehmen Mediziner an, dass bestimmte Personen über eine andersartige Haarfollikelöffnung verfügen, die mitunter das Eindringen von Erregern wie den Staphylococcus aureus begünstigen. 

Der Haarverlust wird schlussendlich durch eine Entzündung der Haarfollikel hervorgerufen. Aus ebendiesem Infekt bildet sich Narbengewebe heraus. Dieser Prozess zerstört die Haarfollikel auf dem Kopf, sodass es zu einem dauerhaften Ausfall des Kopfhaars kommt. 

Wie macht sich Haarausfall durch Folliculitis Decalvans bemerkbar?

Beim Haarausfall durch Folliculitis Decalvans, handelt es sich um die sogenannte „vernarbende Alopezie„. Zuerst bilden sich im betreffenden Bereich Papeln und Pusteln aus. Suchen Sie dann keinen Arzt auf, schreitet der Prozess weiter voran, wobei eine zentrale Narbe entsteht. Sie geht mit einem irreversiblen Haarverlust einher – die Haarwurzeln sterben also ab. Des Weiteren können Juckreiz, Schmerzen, spontane Blutungen oder Erosionen auftreten.

Wie weit der Haarausfall fortschreitet, lässt sich nicht vorhersehen. In den meisten Fällen nimmt er jedoch in der Peripherie seinen Anfang und setzt sich in Richtung Kopfmitte fort. Generell kann Folliculitis Decalvans auf allen behaarten Stellen des Körpers auftreten – in den meisten Fällen befällt die Erkrankung jedoch die Kopfhaut

Auch die psychische Belastung von Betroffenen nimmt mit voranschreitendem Verlauf der Krankheit und dem Haarverlust weiter zu. Das liegt ganz einfach daran, dass ein volles und gesundes Haar in unserer Gesellschaft für Schönheit, Erfolg und Vitalität steht. Glücklicherweise gibt es aber Behandlungsmethoden, um dem Haarausfall durch Folliculitis Decalvans entgegenzuwirken.

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So lässt sich Haarverlust durch Folliculitis Decalvans behandeln

Machen sich auf Ihrem Kopf Pusteln und entzündete Stellen bemerkbar, sollten Sie sich zeitnah an einen Arzt wenden, der im Bereich der Dermatologie angesiedelt ist. Er wird sich die betreffenden Areale sowie die Haare genau ansehen und einen Abstrich machen. Aus einer intakten Pustel fertigt er eine Kultur an. Um ein klinisches Bild vom befallenen Bereich zu erhalten, führt der Mediziner dann eine Probebiopsie samt histologischer Aufarbeitung an.

Auf diese Weise kann er feststellen, wie weit die Follikulitis bereits fortgeschritten ist und welche Hautschichten sie geschädigt hat. Mithilfe einer Auflichtmikroskopie lassen sich des Weiteren perifollikuläre Erytheme, follikuläre Ostien und follikuläre Hyperkeratosen. Nach der Diagnosestellung kann mit der Therapie begonnen werden. Das Hauptziel der Behandlung besteht darin, eine Eradikation von Staphylococcus aureus zu formulieren. Die Therapie kann antientzündlich oder antibiotisch erfolgen. Dabei werden dem Patienten Lösungen verabreicht, die direkt auf das betreffende Areal aufgetragen werden. Natürlich ist es zusätzlich auch möglich, das Medikament oral einzunehmen.

Um einen schnelleren und anhaltenden Effekt zu erzielen, werden beide Therapieformen oft in Kombination angewendet. In diesem Kontext ist anzumerken, dass es mit jener Behandlungsmethode lediglich möglich ist, Schadensbegrenzung zu betreiben. Auf dem vernarbten Gewebe werden keine Haare mehr wachsen. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto mehr Haare können Sie letzten Endes retten.

Hinweis: Einige Experten empfehlen auf noch nicht befallene Bereiche das Auftragen Minoxidil. Hierbei handelt es sich um eine präventive Maßnahme, die weiterem Haarverlust vorbeugen soll. Doch wenden Sie diese Methode nicht auf eigene Faust an – halten Sie im Vorfeld unbedingt mit Ihrem Arzt Rücksprache und holen Sie sich dessen Einverständnis.

Ist bei Haarverlust durch Folliculitis Decalvans eine Haartransplantation zu empfehlen?

Viele Betroffene, bei denen der Haarausfall durch Folliculitis Decalvans bereits weiter fortgeschritten ist, spielen mit dem Gedanken sich einer Haarverpflanzung zu unterziehen. Schließlich sind die Haarfollikel bereits abgestorben und unumkehrbar verloren. Eine professionelle Haartransplantation ist durchaus möglich, allerdings sollten Sie zuerst das Grundleiden in den Griff bekommen. Ansonsten könnte es selbst nach der Operation zu einem Fortschreiten des Haarausfalls kommen. Der Zustand der Kopfhaut sollte zum Zeitpunkt des Eingriffs also stabil und die Ursache der Krankheit behoben sein. 

Bedenken Sie, dass Folliculitis Decalvans in Schüben auftritt. Also selbst dann, wenn Sie zurzeit symptomfrei sind, sollten Sie lieber einige Wochen bis Monate abwarten. So maximieren Sie letzten Endes Ihre Anwuchsrate – denn neigen Sie zu Folliculitis Decalvans, könnte das Bakterium Staphylococcus aureus die noch jungen Haarfollikel befallen und sie nachhaltig schädigen.

Wenden Sie sich also am besten direkt an eine Transplantationsklinik. Die Experten werden zuerst ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen und Ihr Haarbild analysieren. Anschließend werden Sie dann über Ihre Möglichkeiten, eine Haartransplantation durchführen zu lassen, aufgeklärt. Im Gespräch wird auch Ihre Erwartungshaltung thematisiert. Denn für einen dauerhaften Behandlungserfolg ist es wichtig, dass Sie eine realistische Vorstellung vom finalen Endergebnis haben. Mit der Haartransplantation ist es grundsätzlich möglich, ein absolut natürliches und zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen. Das Wichtigste: es können wieder dort Haare wachsen, wo sie längst verloren geglaubt waren.

Haarausfall durch Folliculitis Decalvans – gehen Sie rechtzeitig zum Arzt!

Hegen Sie den Verdacht, dass Sie unter einer Entzündung der Haarbälge leiden? Dann sollten Sie zeitnah den Dermatologen Ihres Vertrauens aufsuchen. Denn nur er ist dazu imstande, die genaue Diagnose zu stellen und Ihnen eine effektive Therapie vorzuschlagen. Lassen Sie Haarverlust durch Folliculitis Decalvans rechtzeitig behandeln, können Sie auf diese Weise Langzeitschäden vorbeugen und den Haarausfall sowie mögliche Folgekosten eingrenzen.

Es ist also essenziell, dass Sie Ihre Kopfhaut und Ihre Haarlinie stets im Blick haben. So werden Sie bereits auf kleine Veränderungen aufmerksam und können sich zeitnah an einen Spezialisten wenden. Doch selbst dann, wenn Ihr Haarausfall durch Folliculitis Decalvansbereits weiter fortgeschritten ist, müssen Sie nicht verzagen. Mittlerweile ist es dank der Eigenhaarverpflanzung möglich, kahle Bereiche effektiv zu kaschieren. Wichtig ist dafür, dass Sie zum Zeitpunkt des Eingriffs symptomfrei sind.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag über Haarausfall durch Folliculitis Decalvans weiterhelfen konnten. Nutzen Sie jetzt auch gerne die kostenfreie Haaranalyse durch unsere Experten. Dort erhalten Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Haarsituation und Ratschläge zur effektiven Behandlung. Wir wünschen Ihnen eine schnelle Genesung und schon bald wieder volles Haar!

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