Haarausfall durch trockene Kopfhaut – wie ist das möglich?

Haarausfall durch trockene Kopfhaut - wie ist das möglich

Kann es zu Haarausfall durch trockene Kopfhaut kommen? Wenn Ihr Haar wird auf dem gesamten Kopf oder besonders an den Schläfen und auf dem Oberkopf immer dünner wird, muss das nicht zwingend eine Folge genetischer Veranlagung sein. Wenn die Kopfhaut gleichzeitig juckt und spannt, ist das ein Zeichen dafür, dass sie sehr trocken ist. Möglicherweise zu trocken? Ob das Haar tatsächlich aufgrund der trockenen Haut ausfällt oder ob dem Haarverlust eine andere Ursache zugrunde liegt, kann schlussendlich nur durch eine fachkundige Diagnostik sichergestellt werden. Prinzipiell kann die trockene Kopfhaut aber als möglicher Grund in Frage kommen.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen wertvolle Information zum Haarausfall durch trockene Kopfhaut an die Hand geben. Von der Ursachenforschung, über Symptome, bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten von Betroffenen.

Ein Tipp vorab: Damit Sie effektiv behandeln und der Kahlköpfigkeit vorbeugen können, sollten Sie jetzt überlegen, ob Sie zum Beispiel Ihre Ernährung oder die Haarpflege umgestellt haben. Können Sie sich den Haarausfall nur durch die trockene Kopfhaut erklären und wissen nicht, wie es zur Austrocknung Ihrer Haut gekommen ist? Dann sollten Sie mit dem Besuch beim Dermatologen nicht lange warten.

Kann es durch Kopfhautrockenheit zu Haarschwund kommen?

Diese Frage können wir mit einem klaren JA beantworten. Trocknet die Kopfhaut von Männern oder Frauen aus, kann dieser Umstand zu einer Minderung der Durchblutung führen. Bei Durchblutungsproblemen kommt es automatisch zu einer Unterversorgung Ihrer Haarfollikel mit Sauerstoff und essenziellen Vitalstoffen. Doch eine Austrocknung der Kopfhaut, die mit Schuppenbildung einhergehen kann – hat in der Regel ihre Gründe. Hormonelle Störungen, eine entzündliche Reaktion auf ein Pflegeprodukt oder eine Reaktion auf die Umstellung der Ernährung zählen zum Beispiel zu den typischen Auslösern.

Und so können sowohl der gesamte Körper, als auch nur Teilregionen wie die Kopfhaut davon betroffen sein. So oder so: ehe die Follikel vollständig verkümmern und Ihr Haar ausfällt, weisen verschiedene Symptome auf die Problematik hin. Ihr Haar hängt schlaff vom Kopf, es ist glanzlos und wächst nicht mehr so dicht und robust wie früher. Nun ist es besonders wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Es gilt herauszufinden, ob Sie unter Haarausfall durch die trockene Kopfhaut oder unter Haarschwund und einer trockenen Kopfhaut ohne Zusammenhang leiden.

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Ursachenforschung – ist Haarausfall nur ein Symptom?

In den meisten Fällen ist die trockene Kopfhaut ein Symptom, dessen Ursache Sie in Erfahrung bringen sollten. Wie bereits angesprochen, können Veränderungen in Ihren Ernährungs- oder Haarpflegegewohnheiten ein Grund sein. Aber auch Stress, eine Pilzerkrankung der Kopfhaut, Fehlfunktionen Ihrer Schilddrüse und die Einnahme von Medikamenten können die Kopfhaut sprichwörtlich austrocknen. Der Haarausfall ist in jedem Fall ein Symptom und somit eine Begleiterscheinung, die mit dem Kernproblem einhergeht.

Versuchen Sie nicht, eine Selbstdiagnose zu stellen und eine Ursache zu behandeln, die Sie ohne medizinische Diagnostik nur erahnen. Wenn Ihre Haut austrocknet, kommen deutlich weniger Flüssigkeit, Vitalstoffe und Sauerstoff in den Haarwurzeln an. Letztendlich fällt Ihr Haar mit der Wurzel aus und ist dauerhaft verloren. Ein Besuch beim Dermatologen verschafft Klarheit. Anhand einer Kopfhaut- und Haarwurzeluntersuchung, sowie einer Blutuntersuchung findet der Arzt heraus, warum Sie unter Haarausfall und die trockene Kopfhaut leiden. Anhand der Diagnose können Sie effektiv behandeln und Schlimmeres verhindern, wenn Sie sich rechtzeitig beim Dermatologen vorstellen.

Problem Schuppen: Ein Zeichen für trockene Kopfhaut?

Die meisten Menschen gehen bei starker Schuppenbildung von einer trockenen Kopfhaut aus. Schuppen können durch verschiedene Ursachen entstehen und gehen meist mit einer erhöhten Talgproduktion und nicht mit einer Austrocknung der Kopfhaut einher. Auch andere Gründe, wie zum Beispiel Krankheiten wie Neurodermitis oder eine Hautpilzerkrankung können die Bildung von Schuppen fördern. Behandeln Sie die ohne Diagnose mit rückfettenden Präparaten, verschlimmern Sie das Problem und damit auch das Symptom, den Haarausfall.

In den meisten Fällen tritt schuppige Kopfhaut ohne Vorankündigung, also akut auf. Sie hinterlassen sichtbare Spuren auf Ihrer Kleidung und auf dem Kopfkissen. Wenn Sie unter Schuppen und Haarschwund leiden, wird sich der Haarausfall mit der Ursachenbehandlung der Schuppen automatisch reduzieren. Nur in den seltensten Fällen entstehen Schuppen in Kombination mit Haarausfall durch eine trockene Kopfhaut.

Behandlungsmöglichkeiten auf Basis der Diagnose

Nachdem Ihr Dermatologe eine Diagnose gestellt hat, wird er Ihnen eine Behandlung des Grundproblems und seiner Symptome vorschlagen. Haben Sie den Besuch beim Hautarzt nicht auf die lange Bank geschoben, sind die Haare im Regelfall noch zu retten und erholen sich, sobald der Grund für die trockene Kopfhaut bzw. den Haarausfall abgestellt wurde. Bei zu später oder gar nicht erfolgender Behandlung kann der Haarausfall durch die trockene Kopfhaut zu sichtbaren Geheimratsecken, einer Tonsur oder einer Scheitelverbreiterung führen und den Prozess des erblich-bedingten Haarverlustes beschleunigen.

Da das mit der Wurzel ausgefallene Haar nicht wieder nachwächst, ist eine professionelle Haartransplantation die einzige Möglichkeit gegen die durchscheinende Kopfhaut und die Glatzenbildung. Nur so können dort wieder natürliche Haare wachsen, wo Betroffene die Haare bereits längst verloren geglaubt haben. Befinden sich die geschwächten Haarwurzeln noch in der Haut, ist die Behandlung mit Eigenblut hilfreich. Durch die PRP-Therapie erhalten die Follikel neue Kraft und ausreichend Nährstoffe. Ihr Haar wächst in diesem Fall wieder, sobald Sie die Ursache behandelt und Ihre Kopfhaut regeneriert haben. Entscheidend ist aber immer – im wahrsten Sinne des Wortes – die Behandlung des Problems an der Wurzel.

Ursache erkennen – erfolgreich Haarausfall durch trockene Kopfhaut behandeln!

Ob der Haarschwund durch eine trockene Kopfhaut oder als Begleiterscheinung der trockenen Kopfhaut auftritt, kann nur ein Dermatologe herausfinden. In beiden Fällen ist aber auch die Hauttrockenheit nur ein Symptom, dessen Ursache für eine erfolgreiche Behandlung in Erfahrung gebracht werden muss. Lassen Sie sich von Schuppen nicht fehlleiten. Gehen nicht automatisch davon aus, dass die weißen Schüppchen auf Ihrer Kleidung ein Indiz für trockene Kopfhaut sind. Sie sind lediglich ein Anzeichen für mögliche Erkrankungen ihrer Haut, deren genaue Ursache es herauszufinden gilt.

Denn wenn der Kopf aufgrund einer Pilzerkrankung oder einer entzündlichen Reaktion schuppt und Sie behandeln falsch, würde sich der Haarausfall noch verstärken. Wichtig ist, dass Sie Ihre Haarpflege- und Ernährungsgewohnheiten überprüfen und einen Arzt kontrollieren lassen, ob Ihr Hormonspiegel in Ordnung ist. In den meisten Fällen reguliert sich der Haarausfall von selbst, nachdem Sie dessen Ursache behandeln. Sollten die Haarfollikel bereits abgestorben sein, können Sie mit einer Haartransplantation einen positiven Beitrag für volleres Haar und Ihr Selbstbewusstsein leisten. Je früher Sie den wahren Grund für Ihren Haarausfall und die trockene Kopfhaut kennen, umso sicherer ist es, dass Ihr Haar wieder wächst und sich zeitnah erholt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel über Haarausfall durch trockene Kopfhaut? Dann schreiben Sie uns gern eine Nachricht. Ihr Haar ist bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden? Dann zögern Sie nicht, unsere kostenlose Haaranalyse zu nutzen. Dort erhalten Sie eine unverbindliche Ersteinschätzung unserer Experten und wertvollen Rat zur weiteren Behandlung.

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