Ihr Haar wird dünner und auf der Tonsur oder im Bereich der Schläfen schimmert die Kopfhaut durch. Sie suchen nach einer schnellen und wirkungsvollen Lösung, informieren sich über Haarprodukte gegen Haarausfall und sind empfänglich für Werbeversprechen. Ehe Sie viel Geld ausgeben und den Angaben der Hersteller glauben, sollten Sie der Ursache für den Haarverlust auf den Grund gehen.

Kein Pflegeprodukt und kein Haarwuchsmittel kann ohne Kenntnis zur Haarschwundursache wirklich helfen. Bei starkem Haarverlust ist die Eigenhaartransplantation oftmals die einzige Möglichkeit gegen Kahlköpfigkeit und die damit verbundenen Einschränkungen Ihres Selbstbewusstseins und des Wohlbefindens in Gesellschaft.

Helfen Haarprodukte gegen Haarausfall wirklich?

Eine pauschale Antwort kann auf diese Frage nicht gegeben werden. Es gibt durchaus einige Haarprodukte, die Haarverlustaufhalten und die Follikel in Ihrer Kopfhaut kräftigen. Vor allem bei gereizter Kopfhaut oder bei Haarschwund durch Mangelerscheinungen können Shampoos mit haarwuchsfördernden Inhaltsstoffen das gewünschte Ergebnis bringen. Anders verhält es sich, wenn Ihr Haar als Folgeerscheinung einer Erkrankung oder der Medikamenteneinnahme, durch die genetische Veranlagung oder ein hormonelles Ungleichgewicht dünner wird und letztendlich mit der Wurzel ausfällt.

Eine sichtbare Wirkung kann nur erzielt werden, wenn sich noch lebendige Haarfollikel in der Kopfhaut befinden und durch die Anwendung der Produkte gestärkt werden können. Bei diffusem und akut auftretendem Haarschwund sollten Sie umgehend eine Diagnostik vornehmen und sich vom Dermatologen untersuchen lassen. Ob die Anwendung hochwertiger Haarprodukte gegen den Haarverlust hilft hängt davon ab, wodurch Ihr Haar geschwächt wird und ausfällt.

Ursachenforschung als Grundlage der Behandlung

Wie bereits angesprochen, hängt die Wirksamkeit aller Haarprodukte gegen Haarausfall von der Haarschwundursache ab. Die genetische Alopezie ist mit Haarwuchsmitteln und haarwuchsfördernden Shampoos nicht aufzuhalten. Ebenso wenig können Sie hormonell bedingte Kahlköpfigkeit mit äußerlich anwendbaren Produkten behandeln. Haarausfall ist ein Symptom, dessen Grund Sie vor einer Behandlung entschlüsseln müssen. Ein Besuch beim Dermatologen gibt Aufschluss und schafft ein Fundament für die wirkungsvolle Behandlung.

Der Arzt untersucht Ihre Kopfhaut, analysiert den Zustand Ihrer Haarfollikel und macht ein Blutbild. Die Ursachenforschung bei Haarverlust basiert auf dem Ausschlussprinzip und bedarf grundsätzlich einer medizinischen Diagnostik. Je früher Sie handeln und behandeln, umso effektiver senken Sie das Risiko der Glatzenbildung mit irreversibler Schädigung der Haarwurzeln. Sie können verschiedene – aber immer hochwertige – Haarprodukte gegen Haarverlust anwenden, sofern es sich nicht um verschreibungspflichtige Haarwuchsmittel mit enormen Nebenwirkungen handelt.

Was Shampoos und Haarwuchsmittel können – und was nicht

Fakt ist, dass viele Haarprodukte bei Haarverlust empfohlen werden und durchaus helfen können. Fällt Ihr Haar zum Beispiel durch eine Reizung der Kopfhaut aus, können beruhigende Pflegeprodukte eine Verbesserung bringen. Werden die Haarwurzeln mit zu wenig Vitalstoffen und Vitaminen versorgt, kann die regelmäßige Anwendung nährstoffreicher Haarpflegeprodukte helfen und den Haarschwund aufhalten. Dennoch sollten Sie wissen, dass kein Haarprodukt auf einer Glatze neues Haar wachsen lassen kann.

Sind die Haarfollikel irreversibel geschädigt oder ist das Haar mitsamt der Wurzel ausgefallen, helfen weder Shampoos noch Haarwuchsmittel gegen den Haarschwund. In diesen Fällen ist die Haarklinik der richtige Ansprechpartner und die Eigenhaarimplantation die einzige Chance gegen ein Leben mit Glatze. Wenn Sie Haarprodukte gegen Haarausfall probieren möchten, sollten Sie sich auf hochwertige und von Experten entwickelte Produkte konzentrieren.

Ihr Hauptaugenmerk gilt den Inhaltsstoffen, die sich positiv auf die Stärkung der Haarwurzeln auswirken und Defizite durch Vitamin- und Nährstoffmängel ausgleichen können. Auch nach einer Haartransplantation bekommen Sie vom Behandlungsteam die Empfehlung, spezielle Haarprodukte zu nutzen und damit die Heilung und den Haarwuchs im Implantationsbereich zu beschleunigen.

Gegen starken Haarschwund ist kein Kraut gewachsen: Haartransplantation hilft

Haarverlust wird in zwei Ausprägungen unterschieden. Es gibt den diffusen und den kreisrunden Haarschwund. Bei diffusem Haarausfall ist die Behandlung durch Haarprodukte im Anfangsstadium möglich und je nach Ursache durchaus erfolgreich. Leiden Sie unter kreisrundem Haarschwund auf der Tonsur oder ist Ihr Haar an den Geheimratsecken bereits vollständig ausgefallen, ist der Weg in eine renommierte Haarklinik die einzig richtige Entscheidung. Kein Produkt kann auf einer Glatze für neuen Haarwuchs sorgen und abgestorbene Haarfollikel zum Leben erwecken.

Nach einer umfassenden Diagnostik und einem ausführlichen Beratungsgespräch in der Klinik erfahren Sie, ob die Anwendung nährstoffreicher Haarprodukte Ihren Haarverlust stoppt oder ob Sie für neuen Haarwuchs einen minimalinvasiven Eingriff vornehmen lassen sollten. Die Haartransplantation ist schmerzfrei und wird unter lokaler Betäubung vorgenommen. Dabei werden Ihnen im Spenderbereich die notwendige Menge an Grafts entnommen, welche anschließend im Empfängerbereich verpflanzt werden. Mit haarwuchsfördernden und kopfhautpflegenden Produkten allein können Sie nicht gegen eine Glatze vorgehen und auf neuen Haarwuchs hoffen.

Fazit | Haarprodukte sind keine Wundermittel – aber helfen in Einzelfällen

Wenn Sie sich Eigenhaar transplantieren lassen, erhalten Sie für die Nachsorge ganz spezielle Haarprodukte. Gegen Haarausfall postoperativ und für eine schnellere Heilung sind das Shampoo und das Spray mit hochwertigen Extrakten aus haarwuchsfördernden Pflanzen optimal. Bei Kahlköpfigkeit rät Ihnen das Behandlungsteam der Haarklinik zur Implantation von Eigenhaar und der anschließenden ausgewogenen und reichhaltigen Pflege. Leichter oder gerade erst beginnender Haarschwund ohne genetischen, hormonellen oder krankheitsbedingten Hintergrund kann mit nährstoffreichen Haarprodukten aufgehalten werden.

Da die Wirkung der Haarprodukte gegen Haarverlust immer optional und auf den Einzelfall betrachtet werden muss, sollten Sie die Diagnostik des Grundes unbedingt in den Fokus stellen. Je länger Sie abwarten und auf neuen Haarwuchs hoffen, umso höher ist das Risiko einer Glatzenbildung. Bedenken Sie, dass Haarprodukte bei Haarausfall keine Wunderwaffe sind und verlorengegangene Follikel nicht ersetzen können. Anders verhält es sich beim Haarimplantat, das Follikel aus dem Spenderbereich zur Auffüllung der kahlen Stellen im Empfängerbereich nutzt. Eine Beratung mit Ursachendiagnostik in der Haarklinik hilft Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und neues Selbstbewusstsein mit dem Sprießen neuer Haare zu erlangen.