Anhaltender Haarausfall – Ursachenforschung und Behandlungsmöglichkeiten

Anhaltender Haarausfall - Ursachenforschung und Behandlungsmöglichkeiten

Seit mehreren Wochen oder gar Monaten stellen Sie die kontinuierliche Ausdünnung Ihrer Haare fest. Auf dem Oberkopf und an den Schläfen ist der Haarwuchs unterdessen so dünn, dass bereits die Kopfhaut durchschimmert.

Ihr Selbstbewusstsein leidet, Sie fühlen sich psychisch unwohl und stellen immer mehr fest, dass Ihr ästhetisches Selbstbild mit dem Kopfhaar schwindet. Anhaltender Haarausfall hat eine Ursache, der Sie zwingend und ohne längere Wartezeit auf den Grund gehen sollten. In vielen Fällen können Sie den Haarschwund stoppen, nachdem Sie die Ursache kennen und den Grund für die Problematik behandeln.

Lesen Sie nachfolgend, was mögliche Gründe für nicht aufhörenden Haarverlust sind, wie die Diagnose erfolgt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, um den Haarausfall zu bekämpfen. Wann macht eine Haartransplantation Sinn?

Wenn anhaltender Haarausfall zum Problem wird

Dichtes, glänzendes Haar ist in unserer Kultur ein Zeichen für Vitalität und Gesundheit. Schwindet das Haar, fühlen Sie sich älter und denken, dass Sie für Ihre Mitmenschen weniger attraktiv sind. Anhaltender Haarverlust kann selbst die einst dichte Mähne binnen kurzer Zeit stark ausdünnen und letztendlich zur Kahlköpfigkeit führen.

Es besteht Handlungsbedarf, auch wenn Haarschwund keine Erkrankung ist und keine Schmerzen bereitet. Ihre seelische Gesundheit beeinflusst das körperliche Wohlbefinden nachhaltig, und da Haarausfall Ihre Lebensqualität mindert und zu Depressionen führen kann, sollten Sie diese Problematik keinesfalls aussitzen.

Wenn das Haar in ungewöhnlicher Menge ausfällt, haben sich die Zyklen des Haarwachstums verschoben. Die aktive, also die eigentliche Wachstumsphase verkürzt sich und das Haar tritt deutlich schneller in die Ruhephase ein und fällt aus. Gehen Sie den Ursachen auf den Grund und finden heraus. Nur so können Sie eventuell einen Stopp erreichen und sich vor der Glatzenbildung schützen.

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Gründe für nicht aufhörenden Haarschwund

In den meisten Fällen ist anhaltender Haarverlust genetisch oder hormonell bedingt. Ihre Haarwurzeln reagieren sensibel auf das aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron gebildete DHT, werden geschwächt und sterben ab. Eine zweite nicht zu unterschätzende Ursache für nicht enden wollenden Haarschwund ist in einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse zu finden.

Funktioniert die Schilddrüse nicht, gerät Ihr Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht und die Alopezie tritt in Folge ein. Ebenso können Medikamente, eine nicht diagnostizierte Erkrankung oder Stress als Grund für die Problematik in Frage kommen.

In einigen Fällen fehlt Ihren Haarwurzeln auch einfach ein essenzieller Vitalstoff oder ausreichend Sauerstoff. Die Gründe können vielseitig sein, wodurch nur ein Dermatologe helfen und im Rahmen einer Haaranalyse, der Untersuchung Ihrer Kopfhaut und einem Bluttest helfen und die Ursache diagnostizieren kann.

Stress kann ein weiterer Grund für anhaltenden Haarverlust sein. In der Kombination mit einer ungesunden oder einseitigen Ernährung kann er einen Nährstoffmangel fördern und dieser wiederum dafür verantwortlich sein, dass die Haare vermehrt ausfallen.

Auch Pilzinfektionen am Kopf oder Hauterkrankungen wie die Schuppenflechte können dazu führen, dass die Haare ausfallen. Davon sind meist Kinder betroffen.

Fallen die Haare auf dem ganzen Kopf gleichmäßig aus, liegt oft diffuser Haarverlust vor. Darunter leiden Frauen meist häufiger als Männer. Bei einer gezielten Behandlung der Ursache wachsen die Haare in der Regel wieder vollständig nach, während es sich bei der Alopezia Areata, dem kreisrunden Haarausfall, schwieriger gestaltet.

Bei Frauen kann es durch Hormonumstellungen, beispielsweise in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren zu verstärktem Haarausfall kommen.

Wenn die Ursachen für den anhaltenden Haarausfall ermittelt wurden, können meist entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um den Haarausfall einzudämmen. Geschieht dies nicht, passiert das Gegenteil: Es kann zu großen Kahlstellen auf dem Kopf kommen. Ist der Grund vielleicht eine Erkrankung wie Infektion oder Schilddrüsenerkrankung, ist eine Behandlung mit einem entsprechenden Präparat oder Medikament wichtig. Andersherum kann auch ein Medikament als Nebenwirkung Haarausfall verursachen, beispielsweise Antidepressiva, blutgerinnungshemmende Mittel oder Chemotherapeutika.

Steckt ein Nährstoffmangel dahinter, beispielsweise Eisen, muss das Defizit ausgeglichen werden, idealerweise über die Ernährung oder hochwertige Ersatzpräparate, um die Ausfallphase zu stoppen. Eine Untersuchung ist daher wichtig.

Diagnose und Behandlung

Ehe eine Behandlung möglich und erfolgreich ist, muss die Ursache für Ihr dünner werdendes Haar in Erfahrung gebracht werden. Der Hautarzt nimmt verschiedene Untersuchungen vor und testet Ihr Blut auf Erkrankungen, ein mögliches hormonelles Ungleichgewicht oder ernährungsbedingte Mangelerscheinungen.

Die Diagnose wird nach dem Ausschlussverfahren vorgenommen und gibt Ihnen somit einen ganzheitlichen Überblick zu Ihrem Gesundheitszustand. Die im Anschluss empfohlene Behandlung von diffusem oder kreisrundem Haarschwund bezieht sich auf die Ursache.

Sie sollten im Augenmerk behalten, dass anhaltender Haarausfall ein Symptom ist und dass sich die Behandlung daher auf den Grund der Alopezie beziehen muss. In einigen, wenn auch seltenen Fällen kann Ihr Haar trotz Ursachenbehandlung weiter ausfallen. Dann ist von anhaltendem Haarschwund mit irreversibler Schädigung der Follikel die Rede.

Lassen Sie sich nicht von der Werbung für Haarwuchsmittel und sonstige haarwuchsfördernden Produkten beeindrucken. Auch wenn die Wirkung eintreten kann, basiert der Erfolg nur auf dem Zufallsprinzip und gibt Ihnen keinerlei Sicherheit.

Die starken Nebenwirkungen sollten Ihnen bewusst sein, wenn Sie zur medikamentösen Symptombehandlung greifen und sich für ein oral einzunehmendes Haarwuchsmittel entscheiden. Eine ausgewogene Ernährung und die äußerliche Behandlung mit haarwuchsfördernden Naturprodukten können die Ursachenbehandlung begleiten und Ihre Kopfhaut ins Gleichgewicht bringen.

Ein Trichogramm ist ein diagnostisches Hilfsmittel, das zusammen mit anderen Untersuchungsmöglichkeiten eine sichere Diagnose gewährleistet. Ebenfalls möglich ist eine Biopsie, die die Entnahme von Gewebe zur Untersuchung beschreibt. Der Arzt entnimmt unter örtlicher Betäubung ein winziges Stück der Kopfhaut inklusive der Haarwurzeln, damit es der Pathologe anschließend unter dem Mikroskop untersuchen kann.

Haartransplantation oftmals die einzige wirkungsvolle Behandlung

Sie haben verschiedene Behandlungen versucht, doch Ihr anhaltender Haarverlust hat sich nicht verbessert. Bei diffuser Ausprägung kann langfristiger Haarschwund zu durchscheinender Haut auf Ihrem gesamten Kopf führen, während er in der kreisrunden Ausprägung vor allem in Form von Geheimratsecken, einer Tonsur und einem in Richtung Oberkopf schwindenden Stirnhaaransatz erkennbar ist.

Vereinbaren Sie einen Termin in der Haarklinik, denn die Eigenhaarimplantation ist eine effektive und das unerwünschte Symptom beendende Maßnahme. Es handelt sich um einen minimalinvasiven Eingriff, für den Ihnen im Spenderbereich am Hinterkopf Grafts entnommen und auf den Problemstellen im Empfängerbereich verpflanzt werden.

Die Behandlung ist schmerzfrei und wird unter lokaler Betäubung vorgenommen. Anhaltender Haarausfallkann sich als Phänomen erweisen, das Sie mit keiner anderen Behandlung stoppen und nur durch eine Haartransplantation wirklich beenden können.

In der Haarklinik wird eine zweite Diagnostik vorgenommen, so dass Sie sich mit der Verpflanzung von Eigenhaar auf eine Erfolgsquote von bis zu 95 Prozent einstellen können. Im ersten unverbindlichen Gespräch erfahren Sie Wissenswertes zu Ihren Chancen und werden ausführlich über die Risiken aufgeklärt.

Fazit | Anhaltender Haarverlust sollte frühzeitig erkannt und behandelt werden

Anhaltender Haarverlust führt früher oder später immer zur vollständigen Kahlköpfigkeit. Setzt sich der Haarschwund trotz behandelter Ursache fort, ist der Gedanke an ein Haarimplantat ratsam. Je früher Sie sich zur Beratung in einer renommierten Haarklinik entscheiden, umso besser lässt sich die Problematik behandeln.

Um Ihnen eigene Follikel verpflanzen und kahle Stellen mit Eigenhaar auffüllen zu können, müssen sich ausreichend lebendige Haarwurzeln in Ihrer Kopfhaut befinden. Bei beinahe vollständiger Glatzenbildung ist dieser Umstand meist nicht mehr gegeben, wodurch die Haarverpflanzung mit alternativen Methoden, beispielsweise mit der Transplantation von Körperhaar in Erwägung gezogen wird.

Die meisten Patienten, bei denen anhaltender Haarausfall über einen sehr langen Zeitraum vorherrschte und bis zur Glatze geführt hat, sind mit dem Ergebnis der Haartransplantation zufrieden. Um die Durchblutung und Vitalstoffversorgung in der Kopfhaut anzuregen, kann eine begleitende PRP Therapie empfehlenswert sein. Je früher Sie handeln, umso sicherer tritt das Ergebnis sein.

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