Mythen über Haartransplantation – was wirklich stimmt

Mythen über Haartransplantation

Für viele Menschen mit Haarausfall ist die Haartransplantation die letzte Hoffnung, um wieder zu vollem Haar und zu mehr Lebensqualität zu gelangen. Auch wenn die Medizin bei der Haarverpflanzung bereits weit fortgeschritten ist, ranken sich noch immer viele Mythen um die Haartransplantation. Es handelt sich dabei fast immer um Irrtümer. Mit diesen Mythen über Haarverpflanzung soll nun aufgeräumt werden.

Mythen über Haartransplantation – kein Grund zur Sorge

Noch immer machen viele Irrtümer über die Eigenhaarverpflanzung die Runde und schrecken viele Menschen von der Haarverpflanzung ab. Sie sollten diesen Irrtümern nicht glauben. Die Haartransplantation gehört zu den harmlosesten kosmetischen Operationen und ist gut verträglich. Im Gegensatz zu früher ist das Ergebnis heute sehr natürlich. Es ist nicht zu unterscheiden, ob es sich um natürlich gewachsenes oder um transplantiertes Haar handelt. Entscheiden Sie sich für eine gute Haarklinik, können Sie auf eine fachgerechte Ausführung und auf die Erfahrung der Ärzte vertrauen.

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Haartransplantation ist schmerzhaft? Irrtum!

Zu den häufigsten Mythen über die Haarverpflanzung gehört die Annahme, dass die Haarverpflanzung schmerzhaft ist. Sie wäre in der Tat ein sehr schmerzhafter Eingriff, würde sie nicht unter örtlicher Betäubung ausgeführt. Sie müssen keine Schmerzen fürchten. Der Spenderbereich und der Empfängerbereich der Haare werden örtlich betäubt. Sollten Sie während des Eingriffs Schmerzen verspüren, sollten Sie den Arzt informieren. Er kann das Lokalanästhetikum nachdosieren oder Sie auf Ihren Wunsch hin mit einer Sedierung in einen Dämmerschlaf versetzen.

Sogar für Angstpatienten ist die Eigenhaarverpflanzung möglich. Mit einem Hochdrucksystem kann die Betäubung ohne Einstiche erfolgen. Unter Hochdruck wird das Betäubungsmittel in die Kopfhaut gepresst. Nach dem Eingriff können Schmerzen auftreten, doch müssen Sie auch diese Schmerzen nicht fürchten, da Sie ein Schmerzmittel erhalten. Befolgen Sie die Anweisungen der Klinik, tragen Sie zu einer schnellen Heilung bei und werden kaum Schmerzen spüren.

Es ist sichtbar, dass nachgeholfen wurde – Irrtum!

Ein Mythos über die Haarverpflanzung ist, dass sichtbar ist, dass es sich um transplantiertes Haar handelt und dass das Ergebnis nicht natürlich ist. Wird die Haarverpflanzung nicht fachgerecht ausgeführt, kann es tatsächlich der Fall sein, dass das Ergebnis unnatürlich wirkt. Der gefürchtete Puppenkopfeffekt tritt ein, wenn die Haare nicht in Wuchsrichtung und zu dicht transplantiert werden.

Die Haare gehen dann in alle Richtungen und wirken borstig. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich für eine gute Klinik mit erfahrenen Ärzten entscheiden. Die modernen Methoden, die auf der FUE-Methode basieren, sind nicht nur schonend, sondern ermöglichen sehr natürliche Ergebnisse. Solche Methoden sind

  • FUE-Diamant-Methode: Ausführung der Schnitte im Transplantationsbereich mit Diamantklingen
  • FUE-Saphir-Methode: Ausführung der Schnitte im Transplantationsbereich mit Saphirklingen
  • DHI-Methode: Direkte Haartransplantation, bei der in einem Arbeitsgang die Kanäle im Transplantationsbereich geöffnet und die Haarfollikel eingepflanzt werden
  • SDHI-Methode: Kombination von DHI- und Saphir-Methode. Die ersten drei Reihen nach der Haarlinie werden mit der Saphir-Methode, der Rest mit der DHI-Methode ausgeführt.

Alle diese Methoden führen zu einer hohen Haardichte und zu einem natürlichen Ergebnis. Dabei ist nicht zu erkennen, dass es sich um transplantierte Haare handelt.

Die meisten Haare fallen wieder aus – Irrtum!

Einer der häufigsten Mythen über die Haartransplantation ist, dass die meisten Haare nach dem Eingriff wieder ausfallen. Die Haare werden zumeist vom Hinterkopf entnommen. Dort befinden sich auch bei Patienten mit weit fortgeschrittenem Haarausfall häufig noch Haare. Da diese Haare fast schon zur Körperbehaarung gehören, sind sie robust und sind auch gegen Dihydrotestosteron, das Abbauprodukt von Testosteron, das für den erblich bedingten Haarausfall verantwortlich ist, resistent.

In der Tat können die transplantierten Haare nach zwei bis sechs Wochen wieder ausfallen, doch gehört das nicht zu den Mythen über Haarverpflanzung. Das liegt daran, dass sich die Haarfollikel erst erholen müssen und in die Ruhephase eintreten. Nach etwa drei Monaten wachsen die Haare wieder nach. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach ungefähr einem Jahr.

Haartransplantation kann nur im Winter erfolgen – Irrtum!

Zu den häufigsten Mythen über die Haartransplantation gehört, dass der Eingriff nur im Winter ausgeführt werden kann. Das ist falsch, denn eine Haarverpflanzung ist zu jeder Jahreszeit, auch im Sommer, möglich. Viele Patienten entscheiden sich jedoch für die Haarverpflanzung im Winter, da sie das als angenehmer empfinden. Die Hitze und verstärktes Schwitzen halten viele Menschen von der Eigenhaarverpflanzung im Sommer ab. Halten Sie sich in kühlen Räumen auf, meiden Sie intensive Sonneneinstrahlung und schützen Sie Ihren Kopf mit einem Sonnenhut, ist der Eingriff auch im Sommer kein Problem.

Haartransplantation verläuft ohne Narbenbildung – Irrtum!

Zu den weniger verbreiteten Mythen über Haartransplantation gehört, dass es nach dem Eingriff nicht zur Narbenbildung kommt. Erfolgt der Eingriff mit der FUT-Methode, wird vom Hinterkopf ein bis zu 20 Zentimeter langer Streifen der Kopfhaut entnommen. Die Entnahmestelle wird vernäht. Eine große, dauerhafte Narbe bleibt zurück.

Auch bei der schonenden FUE-Methode, bei der die Haarfollikel mit einer Hohlnadel entnommen werden, entstehen im Spenderbereich winzige, punktförmige Narben. Im Transplantationsbereich müssen die Haarwurzelkanäle geöffnet werden. Auch das hinterlässt feine Narben, die jedoch mit bloßem Auge kaum sichtbar sind. Mit den neuen, schonenden Methoden werden die Narben immer kleiner.

Gesunde Ernährung kann Haarverpflanzung verhindern – Irrtum!

Zu den selteneren Mythen über die Haarverpflanzung gehört, dass der Eingriff mit einer gesunden Ernährung verhindert werden kann. Eine gesunde Ernährung mit Biotin, Vitamin E, Vitaminen des B-Komplexes, Eisen, Zink und essentiellen Aminosäuren kann zur Gesundheit der Haare beitragen, doch kann eine gesunde Ernährung die Glatzenbildung nicht immer verhindern. Haarausfall kann viele Ursachen haben. Eine ernsthafte Erkrankung, beispielsweise eine Schilddrüsenerkrankung, die Einnahme von Medikamenten und erbliche Faktoren können zu Haarausfall führen.

Haartransplantation kann nur mit Kopfhaaren erfolgen – Irrtum!

Zu den Mythen über Haartransplantation gehört, dass nur Kopfhaare transplantiert werden können. Auch die Transplantation von Augenbrauen, Wimpern und Barthaaren ist möglich. Die zu transplantierenden Haare können vom Kopf, aber auch vom Bartbereich, von der Brust, vom Rücken oder von den Beinen entnommen werden.

Fazit: Ängste vor einer Haarverpflanzung sind unbegründet

Auch wenn sich viele Mythen um die Haartransplantation ranken, sind Ängste vor diesem Eingriff unbegründet. Bei diesen Mythen handelt es sich um Irrtümer und Halbwissen. Eine Haartransplantation führt zu einem natürlichen Ergebnis, wenn sie fachgerecht ausgeführt wird. Sie ist auch nicht schmerzhaft, da Sie aufgrund der lokalen Betäubung von diesem Eingriff nichts spüren.

Die transplantierten Haare fallen zwar in den meisten Fällen aus, doch treten die Haarfollikel nur in die Ruhephase ein. Die Haare wachsen wieder nach. Eine gesunde Ernährung kann zu gesundem Haar beitragen, doch kann sie eine Haarverpflanzung nicht verhindern. Sie sollten diesen Mythen über die Haarverpflanzung keinen Glauben schenken und sich richtig informieren.

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