Vermehrter Haarausfall kann langfristig zur Kahlköpfigkeit führen. Sie sorgen sich, da mit Ihrem Haar auch Ihr Selbstbewusstsein abnimmt und Sie sich in Gesellschaft immer unwohler fühlen. Ein Leben mit Glatze ist unvorstellbar, da Ihr volles Haar immer ein wichtiges Merkmal Ihrer ästhetischen Ausstrahlung und Ihres Wohlbefindens war. Wenn sich die Glatzenbildung durch erste sichtbare Hautstellen auf dem Kopf ankündigt, sollten Sie zeitnah handeln und den Grund für die Problematik in Erfahrung bringen.

Fernab des genetischen Haarschwunds gibt es verschiedene Ursachen und ursachenbezogene Möglichkeiten, den Haarausfall aufzuhalten. Je früher Sie reagieren, umso geringer ist das Risiko der völligen Kahlköpfigkeit und umso besser stehen die Chancen einer Behandlung.

Ursachen für die Glatzenbildung

Wie bereits angesprochen, sollten Sie der Ursache für die beginnende Glatze Aufmerksamkeit widmen. Vitalstoffmängel, Durchblutungsstörungen oder ein hormonelles Ungleichgewicht sorgen für verstärkten Haarschwund.

Auch die genetische Veranlagung darf nicht unterschätzt werden und ist in 80 Prozent aller Fälle der Grund, wenn das Haar kreisrund ausfällt. Bei einer Tonsur, bei Geheimratsecken und einer höher werdenden Stirn können Sie von einer Überempfindlichkeit gegen das aus Testosteron gebildete DHT ausgehen.

Funktioniert die Schilddrüse nicht richtig, äußert sich die Erkrankung lange vor ihrer Diagnose durch eine Veränderung der Haarwuchszyklen und Haarschwund. Mechanische Belastungen, äußere Einflüsse und Stress lassen Haare ausfallen und können das Risiko der Glatzenbildung begünstigen.

In einer so großen Vielfalt an Gründen ist es ohne eine medizinische Diagnose unmöglich, in Ihrem Fall die richtig Ursache zu finden und diese abzustellen. Ein Dermatologe kann eine Haaranalyse vornehmen, Ihre Kopfhaut untersuchen und im großen Blutbild den Grund herausfinden. Anschließend ist eine Behandlung möglich, so dass Sie den Haarausfall aufhalten und der Kahlköpfigkeit vorbeugen können.

Wie sich eine Glatze ankündigt – Die Symptome

Mit Haarschwund bis zur Kahlköpfigkeit sollten Sie nicht erst rechnen, wenn die Kopfhaut bereits großflächig durchscheint oder wenn sich kreisrunde Stellen ohne Haarwuchs gebildet haben. Schon lange vorher kann ein Dermatologe eine Prognose abgeben und anhand der Untersuchungsergebnisse erkennen, ob Ihr Haar wieder wächst oder nicht.

Verlieren Sie täglich mehr als 100 Haare, fällt Ihr Haar über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen aus und schimmert die Kopfhaut durch besteht Handlungsbedarf. Die Symptome der Kahlköpfigkeit können diffuser oder kreisrunder, den ganzen Kopf betreffender oder arealweise auftretender Haarschwund sein.

Ist Kahlköpfigkeit umkehrbar?

Auf diese Frage würden Betroffene eine konkrete und nicht in Frage stellbare Antwort bevorzugen. Doch die Realität sieht anders aus, denn es gibt sowohl reversiblen, als auch irreversiblen Haarausfall. Haarschwund auf Basis von Mangelerscheinungen oder in Folge einer Medikation ist umkehrbar.

Auch bei hormonellen Störungen endet das Problem mit der Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts. Solange die Follikel in der Kopfhaut noch lebendig sind, kann der Haarausfall aufgehalten und Ihr Haar zu neuem Wachstum angeregt werden. Sind die Haarwurzeln bereits abgestorben, besteht diese Möglichkeit nicht und die Glatzenbildung ist unwiderruflich.

Haarwuchsmittel und Co.: Was hilft wirklich gegen Haarausfall?

Die Diagnose Haarausfall mit perspektivischer Kahlköpfigkeit bringt Sie dazu, nach jedem Strohhalm zu greifen. Auch pharmazeutische Haarwuchsmittel gelangen auf die Agenda. In den meisten Fällen können Sie mit Medikamenten keinen Erfolg erzielen und sollten wissen, dass die Nebenwirkungen und Risiken höher als die Erfolgsrate der Behandlung ist.

Wenn Sie Ihren Haarwuchs ankurbeln und für eine Vitalisierung der verbliebenen Haarfollikel sorgen möchten, sind Stressvermeidung, eine ausgewogene Ernährung und hochwertige Pflegeprodukte wichtig. Vertrauen Sie nicht auf die Werbung, sondern hören auf Ihre innere Stimme und auf die Empfehlungen Ihres Arztes. PRP Therapien und Stammzellentherapien oder Behandlungen mit Sauerstoff können helfen und je nach Haarausfallursache die richtige Entscheidung sein.

Glatzenbildung vermeiden – Hilft eine Haartransplantation?

Fällt Ihr Haar unumkehrbar aus und Sie haben bereits viel probiert, doch nichts hat geholfen? Der Weg in eine renommierte Haarklinik legt den Grundstein für einen Stopp der Glatzenbildung. Mit der Verpflanzung von Eigenhaar können Sie mit 95 prozentiger Sicherheit kahle Stellen auffüllen und sich über neuen Haarwuchs freuen. Vor der Implantation der Grafts im Empfängerbereich stellt das Behandlungsteam eine Diagnose und prüft, ob Sie über ausreichend Spenderhaar verfügen.

Der Eingriff selbst ist minimalinvasiv und schmerzfrei, wird unter lokaler Betäubung vorgenommen und hinterlässt dank moderner Haartransplantationstechniken keine Narben. Nun brauchen Sie drei bis sechs Monate Geduld, da sich die transplantierten Haarfollikel in den Heilungsprozess begeben.

In dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie alle Hinweise zur Nachsorge und zum postoperativen Verhalten beachten und Ihrer Kopfhaut die notwendige Ruhe gönnen. Auf einer Kopfhaut, in der sich keine lebendigen Haarfollikel mehr befinden, ist neuer Haarwuchs nur durch eine Eigenhaarverpflanzung möglich.

Fazit | Wichtig bei beginnender Kahlköpfigkeit – Die Ursachenforschung und Behandlung!

Sie stellen fest, dass Ihr Haar verstärkt ausfällt und bemerken erste sichtbare Hautstellen unter dem ausgedünnten Haarwuchs. Wenn Sie sich frühzeitig mit den Ursachen beschäftigen und bei einem Dermatologen vorsprechen, ist die Glatzenbildung in vielen Fällen vermeidbar. Je länger Sie warten und je mehr Haar ausfällt, umso höher ist das Risiko der teilweisen oder vollständigen Kahlköpfigkeit. Die ersten Schritte in der Ursachenforschung können Sie selbst einleiten, in dem Sie Ihre Ernährung und Ihre Lebensumstände überprüfen.

Es ist keine Seltenheit, dass sich die abstellbaren Ursachen in Ihrem Alltag finden. Auch ein Rundumblick in Ihrer Familie ist hilfreich und gibt Aufschluss darüber, ob Sie eventuell unter androgenetischer Alopezie leiden. Nachdem der Grund für den Haarschwund geklärt ist, leitet der Dermatologe eine Behandlung ein. Im Regelfall wird der Haarausfall mit der Behandlung der Ursachen gestoppt und Ihr Haar beginnt wieder zu wachsen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch in diesem Fall müssen Sie auch nicht mit Kahlköpfigkeit leben, sondern können sich Eigenhaar transplantieren lassen.

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